Einleitung

Forschung dient durch ihre Ergebnisse und Perspektiven nicht nur der Generierung von wissenschaftlichen Inhalten, sondern auch dem Sammeln, Bewahren und Vermitteln als traditionelle Kernaufgaben des Museums.

Forschung und wissenschaftliche Kooperation

Forschung ist unverzichtbar für die Arbeit öffentlicher Museen. Seit Jahrzehnten definieren Sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln als vier Säulen die Museumstätigkeit. Die Forschung an den Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) bedient sich vielfältiger wissenschaftlicher Methoden und Ansätze und umfasst nicht nur geisteswissenschaftliche Fächer wie Kunstgeschichte, Geschichte oder Ethnologie, sondern auch naturwissenschaftliche Disziplinen. Darüber hinaus ist die Zusammenarbeit mit Hochschulen, Forschungsinstituten und Museen im In- und Ausland für die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden unverzichtbar.

Untersuchung indischer Miniaturen
© SKD
Dreitägiges Symposium, 13. – 15. September 2017

Die Rolle enzyklopädischer Museen in politisch komplexen Zeiten (in Europa)

Das Symposium verfolgt die Frage, welchen Beitrag die öffentlichen enzyklopädischen Museen angesichts der aktuellen Polarisierung der Gesellschaft leisten sollen, können und dürfen. 

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Logo mit Schriftzug

Aus der Forschung

Recherche-, Erfassungs- und Inventurprojekt

Daphne

Ein alle Museen umfassendes Forschungsgebiet an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ist die Provenienzrecherche. Im Rahmen des Recherche-, Erfassungs- und Inventurprojekts Daphne erforschen Wissenschaftler die Herkunft von Objekten und bereiten ggf. ihre Restitution an die ehemaligen Eigentümer bzw. deren Erben vor. Systematisch werden die Provenienzen sämtlicher Zugänge seit 1933 untersucht - die SKD nehmen in diesem für die Museen so wichtigen Bereich eine Vorreiterrolle ein.

Mitarbeiter, die sich Objektfotos anschauen
© SKD
Institutionelle Kooperationen

DRESDEN-concept

Die Zusammenarbeit mit Hochschulen, Forschungsinstituten und Museen im In- und Ausland ist für die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden von großer Bedeutung und unverzichtbar für den Wissenschaftsaustausch. Besonders eng sind die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden über den Verbund DRESDEN concept e.V., der die Zusammenarbeit zwischen der Technischen Universität Dresden und außeruniversitären Forschungseinrichtungen strukturiert und fördert, in die Dresdner Wissenschaftslandschaft eingebunden.

Drei Personen sitzen nebeneinander
© 2016 André Wirsig
Internationale Kompetenz

Wissenschaftlicher Beirat

Nicht nur lokale wie nationale Kooperationen sind Teil des Grundverständnisses der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, sondern auch eine internationale Vernetzung spielt eine wichtige Rolle. Deshalb vereint der wissenschaftliche Beirat renommierte Wissenschaftler verschiedener Disziplinen und erfahrene Museumsdirektoren aus Dänemark, Deutschland, England und Frankreich.

Gruppenbild von Museumsdirektoren vor Eingang der Schlosskapelle
© SKD
Rückseite des Gemäldes Enthauptung der heiligen Reparata
© SKD, Foto: Elke Estel/Hans-Peter Klut

Provenienzforschung

Ein alle Museen umfassendes Forschungsgebiet an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ist die Provenienzrecherche. Im Rahmen des Recherche-, Erfassungs- und Inventurprojekts Daphne erforschen Wissenschaftler die Herkunft von Objekten und bereiten ggf. ihre Restitution an die ehemaligen Eigentümer bzw. deren Erben vor. Systematisch werden die Provenienzen sämtlicher Zugänge seit 1933 untersucht - die SKD nehmen in diesem für die Museen so wichtigen Bereich eine Vorreiterrolle ein.

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Forscher

Forschungsprogramme

Die beiden auf eine mehrjährige Laufzeit angelegten Forschungsprogramme Europa/Welt und Forschungsreisen im Depot förderten mit ihren vielfältigen Teilprojekten und Ausstellungen eine erweiterte und diskursive Sicht auf die Sammlungsbestände der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. In der Zusammenarbeit mit internationalen Partnern wurden forschungs- und gesellschaftsrelevante Fragestellungen entwickelt und in die wissenschaftliche und kuratorische Arbeit an den SKD integriert.

Europa/Welt

Besucher betrachten Gemälde
© SKD, Foto: David Pinzer
Ausstellungsansicht Gemäldegalerie Alte Meister

Fortbildungsprogramme

18. bis 29. September 2017

Henry Arnhold Dresden Summer School 2017

Die Henry Arnhold Dresden Summer School 2017 möchte den unterschiedlichen Perspektiven von Kultur, Natur und Technik auf den Themenkomplex Materialität Raum geben und einen intensiven Austausch zwischen ihnen ermöglichen.

Person hält eine Präsentation vor einer großer Runde
© 2016 André Wirsig

Curators' Academy - The Dresden State Art Collections' Summer School for Curatorial Studies

In 2010, the Staatliche Kunstsammlungen Dresden established a specialized and intensive study course, today known as the Curators' Academy - The Dresden State Art Collections' Summer School for Curatorial Studies.

Eine Person erzählt anderen Personen etwas
© SKD

Wissenschaftler und Projekte

Neben dem Sammeln, Bewahren und Bilden ist das Forschen ein unverzichtbares Element des öffentlichen Museums und definiert einen wichtigen Teil seiner Tätigkeit. Das Spektrum der Forschungsansätze und -methoden sehen Sie in unserem Forschungskanal.

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Roboter vor Gemälde
© SKD

Ansprechpartner

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