Einleitung

Forschung dient durch ihre Ergebnisse und Perspektiven nicht nur der Generierung von wissenschaftlichen Inhalten, sondern auch dem Sammeln, Bewahren und Vermitteln als traditionelle Kernaufgaben des Museums.

Forschung und wissenschaftliche Kooperation

Forschung ist unverzichtbar für die Arbeit öffentlicher Museen. Seit Jahrzehnten definieren Sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln als vier Säulen die Museumstätigkeit. Die Forschung an den Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) bedient sich vielfältiger wissenschaftlicher Methoden und Ansätze und umfasst nicht nur geisteswissenschaftliche Fächer wie Kunstgeschichte, Geschichte oder Ethnologie, sondern auch naturwissenschaftliche Disziplinen. Darüber hinaus ist die Zusammenarbeit mit Hochschulen, Forschungsinstituten und Museen im In- und Ausland für die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden unverzichtbar.

Untersuchung indischer Miniaturen
© SKD
Bewerbungsschluss: 15.12.

The Whole Life Academy: Open Call

Archive konstituieren den Raum für Erinnerungen in einer Gesellschaft. Wie lassen sich marginalisierte Realitäten einbeziehen? Diese Frage ist Ausgangspunkt eines Kongresses des AdA - Archiv der Avantgarden, Dresden und dem Haus der Kulturen der Welt, Berlin. Für die begleitende "Whole Life Academy" mit Archivsichtungen, Workshops und Exkursionen können sich Studierende und Doktorand*innen aus Kunst-, Geistes- und Naturwissenschaften jetzt bewerben, ebenso wie Künstler*innen, Aktivist*innen und Archivar*innen.
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© AdA - Archiv der Avantgarden | photo: David Pinzer

Aus der Forschung

Recherche-, Erfassungs- und Inventurprojekt

Daphne

Ein alle Museen umfassendes Forschungsgebiet an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ist die Provenienzrecherche. Im Rahmen des Recherche-, Erfassungs- und Inventurprojekts Daphne erforschen Wissenschaftler die Herkunft von Objekten und bereiten ggf. ihre Restitution an die ehemaligen Eigentümer bzw. deren Erben vor. Systematisch werden die Provenienzen sämtlicher Zugänge seit 1933 untersucht - die SKD nehmen in diesem für die Museen so wichtigen Bereich eine Vorreiterrolle ein.

Mitarbeiter, die sich Objektfotos anschauen
© SKD
Institutionelle Kooperationen

DRESDEN-concept

Die Zusammenarbeit mit Hochschulen, Forschungsinstituten und Museen im In- und Ausland ist für die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden von großer Bedeutung und unverzichtbar für den Wissenschaftsaustausch. Besonders eng sind die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden über den Verbund DRESDEN concept e.V., der die Zusammenarbeit zwischen der Technischen Universität Dresden und außeruniversitären Forschungseinrichtungen strukturiert und fördert, in die Dresdner Wissenschaftslandschaft eingebunden.

Drei Personen sitzen nebeneinander
© 2016 André Wirsig
Internationale Kompetenz

Wissenschaftlicher Beirat

Nicht nur lokale wie nationale Kooperationen sind Teil des Grundverständnisses der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, sondern auch eine internationale Vernetzung spielt eine wichtige Rolle. Deshalb vereint der wissenschaftliche Beirat renommierte Wissenschaftler verschiedener Disziplinen und erfahrene Museumsdirektoren aus Dänemark, Deutschland, England und Frankreich.

Gruppenbild von Museumsdirektoren vor Eingang der Schlosskapelle
© SKD
Rückseite des Gemäldes Enthauptung der heiligen Reparata
© SKD, Foto: Elke Estel/Hans-Peter Klut

Provenienzforschung

Ein alle Museen umfassendes Forschungsgebiet an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ist die Provenienzrecherche. Im Rahmen des Recherche-, Erfassungs- und Inventurprojekts Daphne erforschen Wissenschaftler die Herkunft von Objekten und bereiten ggf. ihre Restitution an die ehemaligen Eigentümer bzw. deren Erben vor. Systematisch werden die Provenienzen sämtlicher Zugänge seit 1933 untersucht - die SKD nehmen in diesem für die Museen so wichtigen Bereich eine Vorreiterrolle ein.

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Forscher

Bewerbungsschluss: 31.12.

CALL FOR PAPERS: JACOB BÖHME (1575–1624) UND DIE INTERNATIONALE REZEPTION SEINES DENKENS

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) veranstalteten im Jahr 2017 eine Ausstellung, die das Denken des mystischen Philosophen Jacob Böhme einem breiten Publikum zugänglich machte. Rund 30.000 Besucher sahen die Ausstellung "ALLES IN ALLEM" vom 25. August bis 19. November 2017, und durch die ausführliche Medienberichterstattung erfuhr die Philosophie Böhmes eine größere Aufmerksamkeit. Aufgrund der großen Resonanz planen die SKD, die Ausstellungsreihe in den Jahren 2019 und 2020 an Stationen außerhalb Deutschlands fortzusetzen und den Fokus auf die internationale Rezeption und Transformation der Gedankenwelt Böhmes zu legen. Jede dieser Ausstellungen wird von einer wissenschaftlichen Fachtagung begleitet.

Weitere Informationen

© Bibliotheca Philosophica Hermetica, Amsterdam
Internationales Symposium

Farbfassungen auf Goldschmiedearbeiten

Das Grüne Gewölbe veranstaltet vom 14.-16.11.2018 ein internationales Symposium zum Thema "Farbfassungen auf Goldschmiedearbeiten". Die Frage nach einer ursprünglichen Bemalung von Silberobjekten fand in der Forschung bislang kaum Beachtung und entwickelte sich aus dem seit 2014 am Grünen Gewölbe angesiedelten Projekt „Goldschmiedekunst des 16. bis 18. Jahrhunderts am Dresdner Hof als Mittel der höfischen Repräsentation“. Neben der Vorstellung technologischer und naturwissenschaftlicher Untersuchungen werden auch kunsthistorische Fragen erörtert.

Das Programm zum Symposium sowie Hinweise zur Anmeldung finden Sie hier. Eine ausführliche Beschreibung des Forschungsprojektes finden Sie hier.

© SKD
Forschungsprogramm

Sammlungsübergreifende Forschung

Die beiden auf eine mehrjährige Laufzeit angelegten Forschungsprogramme Europa/Welt und Forschungsreisen im Depot förderten mit ihren vielfältigen Teilprojekten und Ausstellungen eine erweiterte und diskursive Sicht auf die Sammlungsbestände der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. In der Zusammenarbeit mit internationalen Partnern wurden forschungs- und gesellschaftsrelevante Fragestellungen entwickelt und in die wissenschaftliche und kuratorische Arbeit an den SKD integriert.

Europa/Welt

Besucher betrachten Gemälde
© SKD, Foto: David Pinzer
Ausstellungsansicht Gemäldegalerie Alte Meister
Fortbildungsprogramm

Henry Arnhold Dresden Summer School 2018

Die Henry Arnhold Dresden Summer School ist ein interdisziplinäres Programm für junge Wissenschaftler und Museumsfachleute. Als gemeinsames Projekt der TU Dresden, des Deutschen Hygiene-Museums Dresden, des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr, der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden kann die Dresden Summer School auf ein Netzwerk hochrangiger Partner zurückgreifen. Ziel ist es, gemeinsam mit den Experten der beteiligten Häuser sowie mit hochrangigen Referenten aktuelle Fragen des Selbstverständnisses und der zukünftigen Ausrichtung von Sammlungs- und Ausstellungsinstitutionen zu diskutieren. Dabei sollen grundsätzliche theoretische Konzeptionen ebenso eine Rolle spielen wie konkrete praktische Handlungsansätze. Die diesjährige Summer School (24. September bis 2. Oktober 2018) widmet sich dem Thema: Identität in der globalen Welt.

 

 

Person hält eine Präsentation vor einer großer Runde
© 2016 André Wirsig
Henry Arnhold Dresden Summer School 2016 Henry Arnhold Dresden Summer School 2016 „Orte der Politik? Kulturinstitutionen im gesellschaftlichen Diskurs“ der TU Dresden. Foto: André Wirsig für die TU Dresden
Tagung

Museum | 3-D | Digital

Weltweit ist die durch Forschung und technische Entwicklung vorangetriebene 3-D-Digitalisierung zunehmend ein interessanter Ansatzpunkt für Museen, insbesondere für die Bereiche Forschung, Restaurierung und Vermittlung. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden eröffnen in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden im Jahr 2018 einen Diskurs zur 3-D-Digitalisierung.

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Wissenschaftler und Projekte

Neben dem Sammeln, Bewahren und Bilden ist das Forschen ein unverzichtbares Element des öffentlichen Museums und definiert einen wichtigen Teil seiner Tätigkeit. Das Spektrum der Forschungsansätze und -methoden sehen Sie in unserem Forschungskanal.

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Roboter vor Gemälde
© SKD

Ansprechpartner

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