Forschung und wissenschaftliche Kooperation

Forschung am Museum verbindet sammlungsbezogene Fragestellungen mit einem größeren wissenschaftlichen Diskurs. Die Forschung an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden bedient sich vielfältiger wissenschaftlicher Methoden und Ansätze und arbeitet interdisziplinär, vor allem durch Kooperationen mit Hochschulen, Forschungsinstituten und Museen im In- und Ausland.

Aktuelle Termine

  • Tagung des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in Zusammenarbeit mit dem GWZO Leipzig

    Im Rahmen einer internationalen Kooperation bereiten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gemeinsam mit dem Leibniz Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) und der Nationalgalerie Prag eine Sonderausstellung vor, die vom 21. Mai bis 16. August 2021 im Dresdner Residenzschloss gezeigt wird: „BELLUM ET ARTES. Mitteleuropa im Dreißigjährigen Krieg“.

    PROGAMM Donnerstag, 12. November 2020

    12:00–12:45 Empfang, Registrierung

    12:45–13:15 Grußworte, Prof. Dr. Dirk Syndram (Direktor des Grünen Gewölbes und der Rüstkammer, Dresden), Prof. Dr. Enno Bünz (Geschäftsführender Direktor des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde, Dresden) und Prof. Dr. Christian Lübke (Direktor des Leibniz Instituts für Geschichte und Kultur des östlichen Europa, Leipzig)

    13:15–13:45 Einführung Andreas Rutz, Dresden

    Sektion I: KONFESSION UND KRIEG, Moderation: Gerd Schwerhoff, Dresden

    13:45–14:30 Bekenntnis und Frömmigkeit im Dreißigjährigen Krieg. Kurfürst Johann Georg I. und die Fürsten seiner Generation (Armin Kohnle, Leipzig)

    14:30–15:15 „Jamert mich es wohl in meinem Hertzen, das ich nicht ahles sagen darf was ich seh vnd merck“: Konfession, Politik und Familie in den Briefen der sächsischen Kurfürstin Magdalena Sibylla von Preußen (Ute Essegern, Dresden)

    15:45–16:30 Migration unter den Bedingungen des Dreißigjährigen Krieges, Alexander Schunka, Berlin

    16:30–17:15 Konfessionelle Eliten in Sachsen zur Zeit Kurfürst Johann Georgs I.,

    Wolfgang Flügel, Dresden

    Öffentlicher Abendvortrag: 18:30–20:00 Johann Georg I. von Sachsen in Krieg und Frieden (Andrej Prokopiev, St. Petersburg), Moderation: Dirk Syndram, Dresden

    • Treff: Fürstengalerie, Residenzschloss
    • Teilnahmegebühr: frei
    • Kontakt: Die Teilnahme ist kostenlos und auch online möglich. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich. Kontakt: Lenka.Nemravova@skd.museum
  • Tagung: Kurfürst Johann Georg I. und der Dreißigjährige Krieg in Sachsen 12.-14.11.2020

    Im Rahmen einer internationalen Kooperation bereiten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gemeinsam mit dem Leibniz Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) und der Nationalgalerie Prag eine Sonderausstellung vor, die vom 21. Mai bis 16. August 2021 im Dresdner Residenzschloss gezeigt wird: „BELLUM ET ARTES. Mitteleuropa im Dreißigjährigen Krieg“.

    PROGRAMM Freitag, 13. November 2020

    Sektion II HÖFISCHE REPRÄSENTATION ZUR ZEIT KURFÜRST JOHANN GEORGS I., Moderation: Gilbert Lupfer, Dresden

    9:00–9:45 Herrschaft vermessen. Kunst und Kartographie am Hof Kurfürst Johann Georgs I. von Sachsen (Ariane Koller, Bern)

    9:45–10:30 Fürstenmode vor dem Hintergrund von Allianzen der Parteien des Dreißigjährigen Krieges – Christian II. und Johann Georg I. von Sachsen im europäischen Herrschervergleich (Jutta Charlotte von Bloh, Berlin)

    11:00–11:45 Der Kurfürst und sein Pferd. Geschenke und Repräsentation am Hof von Johann Georg I. von Sachsen (Holger Schuckelt, Dresden)

    11:45–12:30 Geprägte Identität. Medaillenkunst am Dresdner Hof und die Elitenetzwerke des frühen 17. Jahrhunderts (Agnieszka Gasior, Leipzig)

    12:30–14:00 Mittagspause, Moderation: Susanne Jaeger, Leipzig

    14:00–14:45 Unwägbarkeiten des Herrscherglücks: Die Elfenbeinfregatte von Jacob Zeller (1620). Eine ikonografische Betrachtung (Jutta Kappel, Dresden)

    14:45–15:30 Mars als Widersacher der Künste – Krieg und Friedenshoffnung im Spiegel der Kunst (Claudia Brink, Dresden)

    16:00–16:45 Johann Georg I. als Sammler (Dirk Syndram, Dresden)

    anschließend: Rundgänge durch die Dauerausstellungen im Residenzschloss

    Öffentliche Abendveranstaltung: 18:30–20:00 Podiumsdiskussion: Kursachsen und Europa im Dreißigjährigen Krieg (Tomáš Sterneck, Prag), Astrid Ackermann (Jena), Michael Rohrschneider (Bonn), Dorothée Goetze (Lund/Bonn), Siegrid Westphal (Osnabrück), Moderation: Andreas Rutz, Dresden

    • Treff: Fürstengalerie, Residenzschloss
    • Teilnahmegebühr: frei
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  • Tagung des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in Zusammenarbeit mit dem GWZO Leipzig

    Im Rahmen einer internationalen Kooperation bereiten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gemeinsam mit dem Leibniz Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) und der Nationalgalerie Prag eine Sonderausstellung vor, die vom 21. Mai bis 16. August 2021 im Dresdner Residenzschloss gezeigt wird: „BELLUM ET ARTES. Mitteleuropa im Dreißigjährigen Krieg“. Die Ausstellung beleuchtet die Rolle der Künste in einer von Krieg, Not und Elend geprägten Zeit und fragt nach den Auswirkungen von Flucht und Migration.

    PROGRAMM Samstag, 14. November 2020

    Sektion III: KRIEGSALLTAG, KRIEGSERFAHRUNGEN, KRIEGSFOLGEN, Moderation: Peter Wiegand, Dresden

    9:00–9:45 Die Bedeutung des Obersächsischen Reichskreises in der Kriegsfinanzierung Kurfürst Johann Georgs I. (Fabian Schulze, Augsburg)

    9:45–10:30 Söldner vor und in der Stadt. Die Erfahrung der Bevölkerung kursächsischer Städte mit dem Militärischen während des Dreißigjährigen Krieges (Alexander Zirr, Wolfenbüttel)

    11:00–11:45 Kriegsalltag in der Fürstenkorrespondenz zwischen Johann Georg I. und seinem Sohn Johann Georg II. (Joachim Schneider, Dresden)

    11:45–12:30 Johann Georg I. von Sachsen, seine diplomatischen Vertreter und der Westfälische Friedenskongress. Ein Spannungsverhältnis (Lena Oetzel, Salzburg)

    12:30–13:15 Kommentar und Schlussdiskussion (Michael Kaiser, Bonn/Köln)

    • Treff: Fürstengalerie, Residenzschloss
    • Teilnahmegebühr: frei
    • Kontakt: Die Teilnahme ist kostenlos und auch online möglich. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich. Kontakt: Lenka.Nemravova@skd.museum

Veranstaltungen

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sind regelmäßig Veranstalter von Tagungen, Kongressen, Workshops und Vorträgen. Diese finden in den unterschiedlichen Räumlichkeiten der Museen in Zusammenarbeit mit externen Partnern und führenden Vertretern unterschiedlicher Forschungsbereiche statt.

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© SKD

Vernetzung

Interne wie externe Vernetzung ist Teil des Grundverständnisses der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Sammlungsübergreifende Forschungsthemen und -projekte der 15 Museen und die nationale wie auch die internationale Kooperationen spielen eine wichtige Rolle. Wir informieren hier über Programme, Partner und Initiativen.

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Forschung aktuell

Erfolgreiche Forschung ist dynamisch und kooperativ. Hier finden Sie Aufrufe zur Mithilfe, mögliche Forschungsthemen für Abschlussarbeiten für Studierende und Berichte von Gastwissenschaftler*innen an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

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Personen und Projekte

Wissenschaftler*innen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden stellen sich mit ihren Forschungsschwerpunkten und Projekten vor. Hier können Sie sich über aktuelle Vorhaben informieren und Kontakt aufnehmen.

Personen

Projekte

Roboter vor Gemälde
© SKD

Daphne-Projekt und Provenienzforschung

Ein alle Museen umfassendes Forschungsgebiet an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ist die Provenienzrecherche. Im Rahmen des Recherche-, Erfassungs- und Inventurprojekts Daphne erforschen Wissenschaftler*innen die Herkunft von Objekten und bereiten ggf. ihre Restitution an die ehemaligen Eigentümer bzw. deren Erben vor. Systematisch werden die Provenienzen sämtlicher Zugänge seit 1933 untersucht - die SKD nehmen in diesem für die Museen so wichtigen Bereich eine Vorreiterrolle ein.

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Rückseite des Gemäldes Enthauptung der heiligen Reparata
© SKD, Foto: Elke Estel/Hans-Peter Klut
Daddi, Bernardo, Rückseite des Gemäldes Enthauptung der heiligen Reparata, um 1345 Tempera (?) auf Holz, Goldgrund, 26 x 36,5 cm

SKD-Archiv und Dokumente

Das Archiv der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden erschließt und verwahrt das Schriftgut der Museen und Sammlungen der SKD (ohne SES) und deren Vorgängerinstitutionen sowie der Verwaltung und Querschnittsabteilungen. Zum Bestand des Archivs gehören ebenfalls Nachlässe ehemaliger Mitarbeiter*innen und von Künstler*innen, ein Pressearchiv und ein Fotoarchiv.

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Briefe und Dokumente im Detail
© SKD

Ansprechpartner

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