Forschungsprogramm

Sammlungsübergreifende Forschung

Mehrjährige Forschungsprogramme, wie "Europa/Welt", "Forschungsreisen im Depot" oder das "Daphne-Projekt" förderten mit ihren vielfältigen Teilprojekten und Ausstellungen eine erweiterte und interdisziplinäre Sicht auf die Sammlungsbestände der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. In der Zusammenarbeit mit internationalen Partnern werden forschungs- und gesellschaftsrelevante Fragestellungen entwickelt und in die wissenschaftliche und kuratorische Arbeit an den SKD integriert.

Besucher betrachten Gemälde
© SKD, Foto: David Pinzer
Ausstellungsansicht Gemäldegalerie Alte Meister

Wissenschaftlicher Beirat

Der Wissenschaftliche Beirat berät die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in grundsätzlichen wissenschaftlichen Angelegenheiten. Im Vordergrund steht die Entwicklung der SKD mit besonderem Augenmerk auf Forschung und wissenschaftliche Kooperationen sowie die Vernetzung der SKD mit wissenschaftlichen Fachgemeinschaften. Zu den Aufgaben gehören insbesondere die Beratung bei der Planung museumsübergreifender Forschungsprogramme, die Begleitung der längerfristigen Sammlungs- und Ausstellungskonzeptionen und Empfehlungen zur wissenschaftlichen Gesamtausrichtung.

 

 

Mitglieder:

Neil MacGregor (Vorsitzender)

Gründungsintendant am Humboldtforum, Berlin

Silke Ackermann

Museum of the History of Science, Oxford

Bruno Klein

Institut für Kunst- und Musikwissenschaft,

Technische Universität Dresden

Karl-Heinz Kohl

Frobenius-Institut, Frankfurt am Main

Bruno Latour

Sciences Po (Institute of Political Studies), Paris

Henri Loyrette

Conseiller d'État, Paris

Jette Sandahl

Kopenhagen

Bernd M. Scherer

Haus der Kulturen der Welt, Berlin

Lambert Wiesing

Institut für Philosophie,

Friedrich-Schiller-Universität Jena

Gruppenbild von Museumsdirektoren vor Eingang der Schlosskapelle
© SKD
Der Wissenschaftliche Beirat vor der Schlosskapelle Der Beirat vereint renommierte Wissenschaftler verschiedener Disziplinen und erfahrene Museumsdirektoren aus Dänemark, Deutschland, England und Frankreich, © Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Julia Fabritius, 2014

DRESDEN-concept

Die TU Dresden (TUD) sieht ihre Zukunft als Exzellenz-Universität, die eine lange Tradition als Spitzenuniversität hat und in einer Region verwurzelt ist, die seit Jahrhunderten nach dem immer Besseren strebt, die Besten anzieht und führende Köpfe hervorbringt.

Um dieses Ziel zu erreichen, setzt die TUD auf ihre und die Stärken der Region Dresden und will diese Stärken ausbauen: Qualität, Ganzheitlichkeit und Interaktion. Kaum eine andere deutsche Universität kann ein so ganzheitliches Studienangebot sicherstellen wie die TUD: Ingenieurswissenschaften, Mathematik und Naturwissenschaften, Geisteswissenschaften und Medizin unter einem Dach.

Ausdruck der besonderen Vernetzung ist das DRESDEN-concept - Dresden Research and Education Synergies for the Development of Excellence and Novelty.

DRESDEN-concept ist ein Verbund der TUD mit starken Partnern aus Wissenschaft und Kultur mit dem Ziel, die Exzellenz der Dresdener Forschung sichtbar zu machen. Ganz konkret zielt die Zusammenarbeit im DRESDEN-concept auf folgendes ab: Die Partner erschließen und nutzen Synergie in den Bereichen Forschung, Ausbildung, Infrastruktur und Verwaltung. Sie koordinieren ihre Wissenschaftsstrategie und identifizieren die Gebiete, auf denen Dresden international führt. Sie entwickeln eine gemeinsame Strategie, weltweit führende Wissenschaftler für Dresden zu gewinnen.

Zur Website DRESDEN-concept

Fortbildungsprogramm

Henry Arnhold Dresden Summer School

Die Henry Arnhold Dresden Summer School ist ein interdisziplinäres Programm für junge Wissenschaftler und Museumsfachleute. Als gemeinsames Projekt der TU Dresden, des Deutschen Hygiene-Museums Dresden, des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr, der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden kann die Dresden Summer School auf ein Netzwerk hochrangiger Partner zurückgreifen. Ziel ist es, gemeinsam mit den Experten der beteiligten Häuser sowie mit hochrangigen Referenten aktuelle Fragen des Selbstverständnisses und der zukünftigen Ausrichtung von Sammlungs- und Ausstellungsinstitutionen zu diskutieren. Dabei sollen grundsätzliche theoretische Konzeptionen ebenso eine Rolle spielen wie konkrete praktische Handlungsansätze. Die Summer School 2019, die vom 23. September bis zum 2. Oktober stattfand, widmete sich dem Thema "Der Kampf um die Wahrheit. Kulturinstitutionen im Fokus gesellschaftlicher Polarisierungen".

 

 

© Andre Wirsig
Henry Arnhold Dresden Summer School 2018 Henry Arnhold Dresden Summer School 2018 „Identität in der globalen Welt“ der TU Dresden Foto: André Wirsig für die TU Dresden

Provenienzforschung - Weiterbildungsprogramm der Freien Universität Berlin, Modul III

Das Weiterbildungszentrum der Freien Universität Berlin veranstaltete in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste und den beteiligten Institutionen vom 17.9.-14.12.2018 eine berufsbegleitende Weiterbildung zur Provenienzforschung. Das dritte von vier Modulen unter dem Titel „Recherchestrategien und Dokumentation: Praxisbeispiele aus den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden“ wird von den Provenienzforscherinnen und –forschern der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gestaltet und durchgeführt.

 

Weitere Informationen zum seit 2016 jährlich stattfindenden Weiterbildungsprogramm, an dem die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden erneut beteiligt sein werden, finden Sie unter: http://www.fu-berlin.de/sites/weiterbildung/weiterbildungsprogramm/pvf/index.html. Den Flyer zum Programm finden Sie hier.

Zum Seitenanfang