Wiedereröffnung / Einladung zum Pressegespräch | STILL ALIVE. Werke aus der Schenkung Sammlung Hoffmann

23. März 2021

Livestream, Start 11 Uhr

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Pressekonferenz 26.03.2021, 11 Uhr

Wiedereröffnung

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Nach dem ersten Öffnungsschritt der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) am 15. und 16. März 2021 folgt nun der zweite. Die SKD eröffnen am Freitag, 26. März, weitere Museen und zum Teil noch nie gesehene Ausstellungen. Dies geschieht auf der Grundlage der geltenden Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates Sachsen sowie der Allgemeinverfügung der Stadt Dresden vom 5. März 2021. Mit dabei sind das Albertinum, der Lipsiusbau, das Residenzschloss, der Zwinger und der Jägerhof. Vom 1. bis zum 5. April bleiben die SKD erneut geschlossen. Nach wie vor gelten für Besucher*innen die Verpflichtungen zur Terminvereinbarung und Kontaktnachverfolgung.

Marion Ackermann, Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden: “Wir freuen uns sehr, nach den Öffnungen der Gemäldegalerie Alte Meister und Skulpturensammlung bis 1800 und dem GRASSI Museum in Leipzig, die von tausenden Menschen besucht wurden, nun weitere Sammlungen der SKD für Besucherinnen und Besucher öffnen zu können. Selbst wenn es bedeuten könnte, dass das nur wenige Tage möglich ist, wollten wir diese Chance nutzen, denn es sind wichtige Schritte, die Hoffnung machen - für unser Publikum und uns selbst. Und wir können zeigen, dass die Bedingungen in unseren Museen extrem safe sind.”

STILL ALIVE. Werke aus der Schenkung Sammlung Hoffmann

Werke aus der Schenkung Sammlung Hoffmann

Nach zahlreichen Präsentationen von einzelnen Werken in den verschiedenen Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) eröffnet die Schenkung Sammlung Hoffmann am 26. März 2021 erstmals eine umfassende Ausstellung unter dem Titel „STILL ALIVE. Werke aus der Schenkung Sammlung Hoffmann“ im Salzgassenflügel des Albertinum.

  • Laufzeit 26.03.2021—04.07.2021
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Still ALive

Lebendigkeit, Veränderlichkeit und Vergänglichkeit bilden einen inhaltlichen Schwerpunkt der 1.200 Exponate der Schenkung Sammlung Hoffmann und den thematischen Rahmen der Ausstellung. Sie zeigt eine Auswahl von etwa 65 Arbeiten, entstanden zwischen 1957 und 2017, von rund 40 Künstler*innen, die sich mit dem Zusammenspiel dieser Kernthemen beschäftigen. Die Werke reichen von raumgreifenden Installationen bis hin zu fotografischen Serien und verdeutlichen dabei die Vielfalt einer Privatsammlung, die seit den 1960er-Jahren vor dem Hintergrund eines intensiven, persönlichen Austauschs mit den Künstler*innen aufgebaut wurde.

Die Ausstellung folgt einer losen Struktur von drei Strängen. Nach einer Einführung mit Kunstwerken, die sich dem Thema Zeit und Überzeitlichkeit widmen, versammelt das erste Kapitel Arbeiten, die Vergänglichkeit als Konstante des Lebendigen thematisieren. Ein zweiter Fokus liegt auf Werken, die den Aspekt des Wandels als Prinzip gesellschaftlicher Entwicklung untersuchen und sich der Konstruktion von Vergangenheit und dem Lauf der Geschichte widmen. Der dritte Schwerpunkt umfasst Arbeiten, die der Instabilität eine künstlerische Form geben und das Prozessuale als unmittelbares Moment im Entstehungsprozess, aber auch im vollendeten Kunstwerk verdeutlichen.

Insbesondere die Werke der Sammlung aus nicht sehr beständigen Materialien sind für das Museum als Institution des Bewahrens eine Herausforderung. Unter dem Titel „Museen in Bewegung?“ wird „STILL ALIVE” von einer Vortragsreihe begleitet, die sich dieser und weiteren aktuellen Fragestellungen rund um die Prämissen und Prinzipien des Handelns von Museen widmet.

2018 gelangte die Sammlung Hoffmann als Schenkung an die SKD mit dem Verständnis, dass diese im Museumsverbund aufgeht. Neben der kontinuierlichen Integration von Kunstwerken in den Sammlungseinrichtungen und die Sonderausstellungen der SKD sollen Präsentationen des Schenkungsbestands in Zukunft regelmäßig stattfinden.

Die Ausstellung zeigt Kunstwerke von unter anderem Monica Bonvicini, Marcel Broodthaers, A K Dolven, Rebecca Horn, Roni Horn, Chiharu Shiota, Félix González-Torres, Georg Herold, Ernesto Neto, Otto Piene, Julian Rosefeldt/Piero Steinle und Marc Quinn.

Zur Ausstellung

Crossing Borders

Sammeln für die Zukunft

Mit der Ausstellung “Crossing Borders. Sammeln für die Zukunft” blickt das Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) nach vorn und zeigt, wie sich die Sammlung – eine der ältesten der Welt – jüngst entwickelt hat und wie sie sich in der Zukunft präsentieren könnte. Ausgehend von den künstlerischen Erweiterungen seit den 1960er-Jahren vereint die Sonderausstellung etwa 80 zeitgenössische Werke von 43 Künstler*innen aus den letzten 30 Jahren

  • Laufzeit 14.11.2020—31.05.2021
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In der Ausstellung

Mit Marina Abramović, Joseph Beuys, A. R. Penck und Nancy Spero stehen am Anfang der Präsentation beispielhaft vier Künstler*innen, deren Tun in besonderer Weise von einer Forderung nach Freiheit geleitet war. Seit den 1960er-Jahren haben sie substanzielle Beiträge zur Erweiterung des Kunstbegriffs und zur Entgrenzung von Kunst und Leben geleistet.

In der Ausstellung sind 21 Künstlerinnen und 22 Künstler vertreten. Neben dem eigenen Bestand schärfen eine Reihe wichtiger Arbeiten aus der Schenkung Sammlung Hoffmann den Blick, gerade weil diese als Privatsammlung ganz subjektiv darauf ausgerichtet war, radikale sowie intellektuell und emotional fordernde Werke zu erwerben. In den Blick genommen werden zeitgenössische Arbeiten, die erst in den letzten Jahren erworben wurden und in besonderem Maße grenzüberschreitend und vorausschauend sind und auch zukünftig von hoher künstlerischer Relevanz bleiben dürften. Ausgewählte Leihgaben kommen von Christiane Baumgartner, Lutz Dammbeck, Markus Draper und Sandra Vasquez de la Horra. Das Kupferstich-Kabinett hat die Künstlerinnen Irene Chabr, Monika Grzymala und Jacqueline Merz eingeladen, speziell für die Sonderausstellung neue Arbeiten zu realisieren. Mit den Leihgaben und Auftragsarbeiten werden Wünsche für die Zukunft formuliert, gleichzeitig wird das Medium Papier in seiner ganzen Vielfalt erlebbar: Die Präsentation umfasst sowohl Zeichnung und Druckgrafik als auch Fotografie und raumgreifende Arbeiten von regionalen wie internationalen Künstler*innen. Auch werden im Wechsel Werke aus der Stiftung Günther und Annemarie Gercken präsentiert und ausgewählte Zeichnungen von Joseph Beuys aus der 2020 an das Kupferstich-Kabinett gegangenen Dauerleihgabe der Sammlung Aeneas Bastian erstmals in Dresden vorgestellt.   

Kunst kann Grenzen überwinden. Sie kann poetisch verschlüsselt oder direkt, kontrovers oder bestärkend sein und dabei verbinden oder spalten. Sie hat die Kraft zu inspirieren und kann dabei helfen, auch widerständige Themen besser zu verstehen. Im Zentrum der Ausstellung steht deshalb der Begriff „Freiheit“. Grundsätzlich definiert sich der Mensch als Individuum im Verhältnis zu seinem Gegenüber, zur Gesellschaft und zur ganzen Welt, weshalb Freiheit und Grenzen in einer spannungsreichen Wechselbeziehung stehen. Nach dem Ende des Kalten Krieges gilt dies erst recht in einer als unübersichtlich verstandenen globalisierten und vielfach vom Populismus geprägten Welt, auch hinsichtlich der aktuellen Covid-19-Pandemie.

Mit “Crossing Borders” lädt das Kupferstich-Kabinett ein, die Kunst als Grenzerfahrung zu erleben und die Ausstellung als einen Ort des Austausches und der Möglichkeit zur Reflexion des eigenen Standpunktes. In diesem Sinne soll die Präsentation zum öffentlichen Raum werden, der keine eindeutigen Wahrheiten kennt und Grenzen vorgibt, sondern eine kommunikative Übergangszone für eine demokratische und offene Gesellschaft bieten möchte. Die Kurator*innen werden in der Ausstellung präsent sein, digitale Auftritte erweitern das Vermittlungsangebot. Es erscheint ein Begleitheft mit Texten zu allen Werken in deutscher und englischer Sprache.

Zur Ausstellung

Anmeldung

Um die hygienischen Anforderungen in Zeiten von Corona zu berücksichtigen, ist eine Anmeldung zum Pressetermin bis zum Mittwoch, 24. März, 16 Uhr über presse@skd.museum sowie ein negatives Schnelltestergebnis unbedingt erforderlich. Wenn Sie sich vor Ort testen lassen möchten, teilen Sie uns dies bitte bei der Anmeldung mit. Sie erhalten im Anschluss eine Anmeldebestätigung mit einem Testtermin zwischen 8 und 10.45 Uhr. Getestet wird im Albertinum (Eingang Georg-Treu-Platz). Das Testergebnis liegt nach 15 Minuten vor.

Bitte teilen Sie uns im Hinblick auf die coronabedingt eingeschränkte Personenzahl auch mit, wenn Sie nach dem Pressegespräch im Albertinum noch die Ausstellung “Crossing Borders” besuchen möchten.

Bitte beachten Sie auch, dass das Tragen eines medizinischen Mund-Nase-Schutzes (FFP2- oder OP-Maske) verpflichtend und der Abstand von 1,50 Meter zu anderen Personen einzuhalten ist. Zur Kontaktnachverfolgung werden die Daten jedes Teilnehmers und jeder Teilnehmerin erfasst.

Parallel bieten wir die Möglichkeit an, das Pressegespräch digital über einen Livestream auf dem YouTube-Kanal der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zu verfolgen und online Fragen zu stellen. Zugang über www.skd.museum

Ab Freitag, 26. März 2021 sind folgende Museen geöffnet:

Ab Freitag, 26. März 2021 sind folgende Museen geöffnet:

Residenzschloss Dresden (Mittwoch bis Montag)
Historisches Grünes Gewölbe und Kupferstich-Kabinett mit “Crossing Borders”

Albertinum (Dienstag bis Sonntag)
Ausstellung “STILL ALIVE. Werke der Schenkung Sammlung Hoffmann” inklusive Ostflügel bis Marmorsaal                                                   

Lipsiusbau (Dienstag bis Sonntag)
1 Million Rosen für Angela Davis                                                                                             

Museum für Sächsische Volkskunst (Dienstag bis Sonntag)

Mathematisch-Physikalischer Salon und Porzellansammlung im Wechsel (Dienstag bis Sonntag)

Gemäldegalerie Alte Meister (Dienstag bis Sonntag)

GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig (Dienstag bis Sonntag)

Die Öffnungszeiten sind in allen Häusern von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

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