Tagungen und Fortbildungen
Durch die Organisation regionaler und überregionaler museumspädagogische Tagungen sowie dem fortwährend bestehenden differenzierten Angebot von Lehrer*innen- und Erzieher*innenfortbildungen zu Dauer- und Sonderausstellungen gelingt der Informationsaustausch zwischen Kultur- und Bildungseinrichtung auf besonders effiziente Weise. Das kulturelle und pädagogische Wissen kann im direkten Austausch an die Lehrer*innen und Erzieher*innen übermittelt sowie gemeinsam diskutiert werden.
Die museale zielgruppenspezifische Kulturarbeit soll durch diesen stetigen Informationsaustausch auf regionaler und überregionaler Ebene gefördert und professionalisiert werden.
Fortbildung für Lehrer*innen und Erzieher*innen
Fortbildungen Akkordeon
Die Werke von Antonio Allegri, genannt Correggio (um 1489—1534), zählen zu den originellsten künstlerischen Leistungen der italienischen Renaissance. Seine Gemälde faszinieren durch den geschickten Einsatz von Licht und Schatten und die lebhafte Anmut und Sinnlichkeit seiner Figuren. Damit prägte er das Schaffen von Künstlern seiner Zeit und späterer Jahrhunderte. Correggio, der ausschließlich in Parma, Modena und Umland tätig war, mag heute weniger bekannt sein. Doch seine Wirkungsgeschichte, vor allem aber seine ebenso zarte wie energiegeladene Bildsprache sichern ihm einen festen Platz an der Seite von Leonardo da Vinci, Raffael und Michelangelo.
In dieser Fortbildung möchten wir Ihnen die Sonderausstellung zeigen und das dafür vorgesehene Vermittlungsprogramm für Schüler*innen der Klassen 1 bis 13 vorstellen.
Die Fortbildung wurde unter der Nummer EXT06235 vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus im Schulportal veröffentlicht.
Anmeldung über Schulportal oder bildungundvermittlung(at)skd.museum
Der dialogische Rundgang durch die Sonderausstellung „Krypto, was?“ des Münzkabinetts Dresden verfolgt Meilensteine der Kryptografie, der Rechentechnik und der globalen Vernetzung in Hinblick auf den heutigen heterogenen Kryptomarkt, der auf diesen technologischen Grundlagen basiert. In der Fortbildung wird darüber gesprochen, wie Kryptowerte einzuordnen sind und inwiefern sie sich von historischem und aktuellem Geld unterscheiden. Ergänzend bietet ein Fachimpuls zur Finanzbildung und zu digitalen Formen des Bezahlens und Werttransfers Anregungen für die schulische Auseinandersetzung mit aktuellen Entwicklungen.
Die Veranstaltung stellt zudem die museumspädagogischen Angebote für Schulklassen vor und zeigt Anknüpfungspunkte für die Fächer Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung/Wirtschaft (GRW), Wirtschaft-Technik-Haushalt/Soziales (WTH/S), Informatik und Geschichte.
Bitte melden Sie sich direkt per Email an über bildungundvermittlung(at)skd.museum
Dresden um 1900: Der visionäre Direktor des Albertinum, Georg Treu, will zeigen „was in der Weltplastik in unserer Zeit geleistet wird“ und richtet den Blick dafür vor allem auf Paris. Er erwirbt 1894 Werke von Auguste Rodin und tätigt damit die ersten Ankäufe von Arbeiten des großen französischen Bildhauers für ein deutsches Museum überhaupt. Weitere Werke von Constantin Meunier, Albert Bartholomé, Alexandre Charpentier, Emmanuel Fémiet und anderen folgen und markieren den entscheidenden Moment, in dem Dresden sich als Ort der Moderne positioniert – auch gegen Widerstände und unter leidenschaftlich geführten Debatten. Mit der Ausstellung rückt das Albertinum diesen einzigartigen Sammlungsbestand der französischen und belgischen Skulptur ins Zentrum und erzählt vom künstlerischen Aufbruch, grenzübergreifenden Netzwerken und dem Albertinum als Ort der Moderne mit seiner Sammlung von internationalem Rang.
In dieser Fortbildung möchten wir Ihnen die Sonderausstellung zeigen und das dafür vorgesehene Vermittlungsprogramm für Schüler*innen ab Klasse 5 vorstellen.
Die Fortbildung wird noch vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus im Schulportal veröffentlicht.
Anmeldung über Schulportal oder bildungundvermittlung(at)skd.museum
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