Einladung zum Pressegespräch | AUGEN-BLICKE. Barocke Elfenbeinkunst im Dialog der Künste (Part 2)

05. Oktober 2018

Elfenbein

mit

  • Dirk Syndram, Direktor des Grünen Gewölbes und der Rüstkammer
  • Andreas Rieger, Unternehmenssprecher der Ostsächsischen Sparkasse Dresden
  • Jutta Kappel, Oberkonservatorin des Grünen Gewölbes und Kuratorin der Ausstellung

  • Laufzeit 13.10.2018—13.01.2019
  • Öffnungszeiten täglich 10—18 Uhr, Dienstag geschlossen
  • Eintrittspreise regulär 12 €, ermäßigt 9 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 11 €, Audioguide frei

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Im Sponsel-Raum des Neuen Grünen Gewölbes im Dresdner Residenzschloss empfängt den Besucher eine exklusive Kabinettausstellung. Im Fokus steht, fast genau ein Jahr nach demersten Teil der Ausstellung mit dem Titel "AN-SICHTEN", erneut Elfenbeinkunst aus dem Grünen Gewölbe, die zum "Dialog" mit unterschiedlicher Gattungen und Genres einlädt.

Barocke Festlichkeiten, die Macht der Liebe, der Zauber der Commedia dell' Arte, aber auch die Dresdner Hofnarren Hante und Fröhlich leben auf in Statuetten und Reliefs aus Elfenbein, Terrakotta, Meissener Porzellan, in grafischen Vorlagen und Zeichnungen. Bildnisse und Porträts als Gemälde, Kupferstich, Medaillenbild, Büste oder Relief aus Elfenbein, Terrakotta und Böttgersteinzeug prägen den eleganten Charme der Ausstellung, die insgesamt 64 Exponate vereint.

Raffiniert und kunstvoll eingefangene "AUGEN-BLICKE" erwarten den aufmerksamen Blick des Betrachters. Die meisten Elfenbeinwerke stammen aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, doch das früheste entstand 1691/92 und das späteste um 1764.

© Grünes Gewölbe, Staatliche Kunstsammlungen Dresden. Foto: Jürgen Karpinski
Herkules und Omphale, Balthasar Permoser (1651–1732), Dresden, vor 1715, Elfenbein, Holz, H.: 26 cm (ohne Sockel), Inv.-Nr. II 42

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Neben den Exponaten aus dem Grünen Gewölbe finden sich Leihgaben aus weiteren Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, darunter die Gemäldegalerie Alte Meister, das Kupferstich-Kabinett, die Porzellansammlung und das Münzkabinett. Weitere Leihgaben kommen von Schloss Moritzburg sowie Museen in Hamburg, Schwerin, Berlin, Braunschweig, Stuttgart, Hannover, Kassel und Nürnberg. Zu sehen sind Elfenbeinwerke von Balthasar Permoser, Paul Heermann, Carl A. Lücke der Ältere und Carl A. Lücke der Jüngere und Johann Christoph Ludwig Lücke, figürliche Porzellane von Kaendler und Reinicke, Gemälde von Ismael Mengs und Johann Georg Dathan, Grafiken von Jacques Callot, Zeichnungen von Samuel Mock und Ernst Hassebrauk.

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Sandstein Verlag. Herausgegeben von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Jutta Kappel; ISBN 978-3-95498-430-5, 156 Seiten, 88 farbige Abbildungen, 19,90 €.

Pressebilder- und -dossiers

Herkules und Omphale, Balthasar Permoser (1651–1732), Dresden, vor 1715, Elfenbein, Holz, H.: 26 cm (ohne Sockel), Inv.-Nr. II 42
© Grünes Gewölbe, Staatliche Kunstsammlungen Dresden. Foto: Jürgen Karpinski
Zigeunerin zu Pferde, Elfenbeingruppe: wohl in Dresden tätiger Künstler, Juwelierarbeit: wohl Johann Christoph Neßler, Dresden, um 1710–1715, Inv.-Nr. VI 220 © Grünes Gewölbe, Staatliche Kunstsammlungen Dresden; Foto: Jürgen Karpinski
Pantalone, wohl Paul Heermann, Dresden, um 1710, Elfenbein, Holz, H.: 11,9 cm (mit Sockel), Inv.-Nr. VI 179 © Grünes Gewölbe, Staatliche Kunstsammlungen Dresden; Foto: Jürgen Karpinski
Pantalone oder Cassandre aus der Folge "Die drei Pantalone", Jacques Callot, Florenz, um 1618/19, H.: 220 mm; B.: 153 mm, Inv.-Nr. A 59042 © Kupferstich-Kabinett, Staatliche Kunstsammlungen Dresden; Foto: Andreas Diesend
Allegorie auf die Vermählung der Prinzessin Maria Josepha von Sachsen mit dem Dauphin von Frankreich im Jahr 1747, Dieppe, um 1750, Elfenbein, H.: 20,6 cm (mit Sockel), Inv.-Nr. II 269 y © Grünes Gewölbe, Staatliche Kunstsammlungen Dresden; Foto: Jürgen Karpinski
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