Eine neue Dauerausstellung der Rüstkammer: Der Silberwaffensaal

08. September 2017

Eine neue Dauerausstellung der Rüstkammer: Der Silberwaffensaal

Im Rahmen der Museumsnacht am 16. September 2017 wird mit dem Silberwaffensaal im teilrekonstruierten, sogenannten Rotseidenen Zimmer des Georgenbaus eine weitere neue Dauerausstellung der Rüstkammer eröffnet. Die gezeigten silbernen Paradeharnische sowie die silberplattierten Rapiere und Dolche aus der Zeit um 1580 bis 1610 wurden anlässlich bedeutender dynastischer Ereignisse für die sächsischen Kurfürsten und Prinzen sowie den Hofstaat geschaffen und zur Demonstration wirtschaftlicher Prosperität bei öffentlichen Aufzügen verwendet. Als kurfürstliche Festausstattungen knüpfen sie thematisch direkt an die Turnier- und Paradewaffen im Riesensaal an. Als Silberschatz bilden sie den sinnfälligen Auftakt zum Münzkabinett.

Aus künstlerischer Sicht stellt der Silberwaffensaal ein bedeutendes Zeugnis der Goldschmiedekunst in der aufblühenden kurfürstlichen Residenz Dresden dar. Die beiden massiv silbernen Fußturnierharnische mit den antiken Historiendarstellungen, die Kurfürst Christian I. anlässlich der kurfürstlichen Taufe 1591 anfertigen ließ, und das Prunkrapier mit einem neuartigen Tiefschnittdekor für Herzog Johann Georg (I.) bilden hier die künstlerischen Höhepunkte.

Pressebilder- und -dossiers

Silbernes Prunkrapier des Herzogs Johann Georg (I.) von Sachsen Dresden, um 1604-1610 am Parierbügel das herzoglich-sächsische Wappen, Gefäß: Silber, Tiefschnitt, geschwärzt, Rüstkammer
© SKD, Foto: Jürgen Karpinski
Silberner Prunkharnisch des Kurfürsten Christian I. von Sachsen, Dresden 1590 massiv Silber, getrieben, graviert, poliert; Gewicht 11,7 kg, Rüstkammer
© SKD
zwei Besucherinnen vor den Silberharnischen
Blick in den Silberwaffensaal Residenzschloss, Georgenbau
© SKD, Foto: David Pinzer
Zwei Besucherinnen im Silberwaffensaal Residenzschloss, Georgenbau
© SKD, Foto: David Pinzer
Eine Besucherin vor den Silberharnischen Silberwaffensaal im Residenzschloss, Georgenbau
© SKD, Foto: David Pinzer
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