Erweiterte Öffnungszeiten und über 50.000 Besucherinnen und Besucher: einmalige Sonderausstellung zu Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch geht zu Ende
11. Mai 2026Unter dem Titel
Unter dem Titel „Die großen Fragen des Lebens“ zeigen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) noch bis zum 31. Mai 2026 erstmals Werke von Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch im Dialog. Die große Jubiläumsschau anlässlich des 150. Geburtstags der aus Dresden stammenden Künstlerin erfreut sich seit der Eröffnung großer Beliebtheit. Mit inzwischen über 50.000 Besucherinnen und Besuchern sowie angesichts der großen überregionalen Resonanz zogen die Ausstellungsmacher eine positive Zwischenbilanz.
Aufgrund des großen Andrangs werden die Öffnungszeiten nun noch einmal erweitert. So kann die Schau in der letzten Woche (22. bis 30. Mai) täglich von 10 bis 19 Uhr besucht werden. Eine Finissage am Sonntag, den 31. Mai, bildet den krönenden Abschluss.
Mit der Schließung um 19 Uhr – statt wie bisher um 17 Uhr – werden die Öffnungszeiten um zwei Stunden ausgedehnt. Damit hat das Publikum ab dem Pfingstwochenende die Chance, länger im Museum zu bleiben. Die zusätzliche Abendöffnung am Donnerstag bis 20 Uhr bleibt bestehen. Darüber hinaus gibt es eine Sonderöffnung des gesamten Albertinum am Pfingstmontag, den 25. Mai 2026.
Am Sonntag, den 31. Mai 2026, ist das Publikum eingeladen, noch einmal Paula Modersohn-Becker, Edvard Munch und „Die großen Fragen des Lebens“ bei der großen Finissage zu feiern. Bis 22 Uhr kann an diesem Tag ein letzter Blick auf die über 150 gezeigten Werke geworfen werden. Im Lichthof des Albertinum warten außerdem ein Textilworkshop, Musik und Getränke auf die Besucherinnen und Besucher. Um 19 Uhr lädt das Ausstellungsteam zur „Kuratoren-Sprechstunde mit Dr. Dalbajewa, Dr. Dehmer und Dr. Paul“ unter dem Motto „große Fragen & kurze Antworten“.
Zeit- sowie Kombitickets für die Sonderausstellung und das Albertinum sind ab sofort über den Webshop der SKD sowie an der Kasse im Albertinum erhältlich.
Zur Ausstellung:
Paula Modersohn-Becker (1876–1907) und Edvard Munch (1863–1944) sind zwei Ausnahmeerscheinungen in der Malerei des 20. Jahrhunderts. In ihren ausdrucksstarken Bildern fanden sie innovative künstlerische Antworten auf Fragen ihrer Zeit, die sich an das Leben richteten – von der Geburt bis zum Tod.
Der Begriff „Leben“ hatte um 1900 Hochkonjunktur, als ein Gegensatz zu Konvention, Stillstand und Sinnentleerung des alten Jahrhunderts. Das Wort stand für pulsierende Unmittelbarkeit, Erneuerung und Jugend. Modersohn-Becker und Munch wurden zu Seismografen ihrer Generation. Im Dialog ihrer Malerei begegnen sich zwei Welten, unterschiedliche Temperamente und Perspektiven.
Das Albertinum bietet in Kooperation mit dem Munchmuseet Oslo die erste große gemeinsame Präsentation der bis heute hochaktuellen Werke beider Künstlerpersönlichkeiten – anlässlich des 150. Geburtstags von Paula Modersohn-Becker (* 8.2.1876 in Dresden) und mit zahlreichen Haupt- und Schlüsselwerken.
Öffnungszeiten der Sonderausstellung vom 22. bis 31. Mai 2026
täglich: 10 bis 19 Uhr
Abendöffnung Donnerstag: 17 bis 20 Uhr
Sonntag, 31. Mai: 10 bis 22 Uhr
Die Dauerausstellung im Albertinum öffnet regulär Dienstag bis Sonntag 11 bis 17 Uhr.
Laufzeit
8. Februar bis 31. Mai 2026
Eintrittspreise
Zeitticket: regulär 14 €, ermäßigt 10,50 €, Inhaber Sparkassen-Card 10,50 €, Schülerinnen und Schüler (unter 20 Jahre) 2 €, Kinder bis Schuleintritt frei
Kombiticket für Sonderausstellung und Dauerausstellung des Albertinum: regulär 19 €,
ermäßigt 14,50 €, Schülerinnen und Schüler (unter 20 Jahre) 4 €, Kinder bis Schuleintritt frei