Einladung zur Pressekonferenz der Ausstellung „Träume von Freiheit. Romantik in Russland und Deutschland“

23. September 2021

Romantik

Romantik in Russland und Deutschland

Nach dem großen Erfolg der Ausstellung in der Staatlichen Tretjakow-Galerie Moskau kommt die Schau in einer zweiten Station ab Oktober in das Albertinum nach Dresden.

In enger Zusammenarbeit zwischen beiden Institutionen werden nun zum ersten Mal Meisterwerke der Romantik aus den Sammlungen gemeinsam präsentiert und eine bislang wenig beachtete Brücke in Europa sichtbar gemacht. Im Zentrum stehen mit Caspar David Friedrich, Alexej Wenezianow, Carl Gustav Carus und Alexander Iwanow die herausragenden Künstler der Romantik in Russland und Deutschland. Ihre Werke behandeln Themen wie Nachtlandschaften, die Italiensehnsucht, Religion und die Freiheit der Kunst.

  • Laufzeit 02.10.2021—06.02.2022
Öffnungszeiten

täglich 10—18 Uhr, Montag geschlossen

  • Eintrittspreise normal 12 €, reduced 9 €, under 17 frei, groups (10 persons and more) 11 €

Livesrteam

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Livestream Pressekonferenz "Träume von Freiheit" deutsch
Livestream Pressekonferenz "Träume von Freiheit" deutsch

Den Ausgangspunkt

Press information in Russian/ Пресс-релиз на русском языке

Den Ausgangspunkt der Präsentation markiert die Krise des Subjekts zu Beginn des 19. Jahrhunderts und der damit verbundene Kampf um Freiheit. Die Ideen der französischen Revolution verbreiten sich über ganz Europa; gleichzeitig überzieht Napoleon Bonaparte den Kontinent mit Krieg. Die konservativen Regierungen in Russland und in den deutschen Staaten zielen darauf ab, Bürgerrechte einzuschränken. Dieser Zeit des Umbruchs stellen die Künstler*innen der Romantik einen von Gefühlen dominierten künstlerischen Kosmos mit revolutionärem Potential entgegen. Ihre Träume von Freiheit verbinden künstlerischen Individualismus mit gesellschaftlichen Utopien.

Die Ausstellung präsentiert über 140 Gemälde der Romantik aus Russland und Deutschland. Insgesamt kommen 70 Gemälde als Leihgaben aus russischen Museen, unter ihnen die Staatliche Tretjakow-Galerie Moskau, die Staatliche Eremitage Sankt Petersburg, das Russische Museum Sankt Petersburg und das Puschkin Museum Moskau. Ein weiterer Fokus liegt auf Werken aus deutschen Museen wie beispielsweise der Alten Nationalgalerie Berlin, der Hamburger Kunsthalle oder dem Novalis-Museum in Oberwiederstedt. Dazu kommen ausgewählte Objekte und Dokumente der Romantik: der Dirigierstab von Carl Maria von Weber, einem der wichtigsten Komponisten der Romantik, oder die Stiefel von Napoleon Bonaparte, die dieser vermutlich beim Russlandfeldzug 1812 trug. Mit dem Kriegstagebuch des Dichters Theodor Körner oder Ludwig Richters Tagebuch seiner Frankreichreise 1820 werden in der Dresdner Präsentation neue Schwerpunkte gesetzt.

Zu den Besonderheiten der zweiten Station gehört auch die direkte räumliche Nähe zu der Sammlung der Romantiker im Albertinum selbst, darunter bedeutende Meisterwerke Friedrichs, wie „Das Kreuz im Gebirge (Tetschener Altar)“, „Das Große Gehege bei Dresden“ und „Der Friedhof“, die sich allesamt in der Dauerausstellung befinden.

Mit internationalen Positionen der Gegenwartskunst soll das Fortwirken der Romantik und der mit ihr verbundenen Themen aufgezeigt werden: die Frage nach dem Subjekt, einem selbstbestimmten, freiheitlichen Leben und nach Geborgenheit in einer selbst gewählten Heimat, aber auch die Kraft von Emanzipationsbestrebungen und die Bedrohung durch Kriege. Die Künstler*innen Susan Philipsz, Mathilde ter Heijne, Wolfgang Tillmans, Jaan Toomik, Andrey Kuzkin und Boris Mikhailov stellen in ihren Arbeiten sowohl ästhetische als auch inhaltliche Bezüge zur Zeit der Romantik her.

Das Ausstellungsdesign mit seiner labyrinthischen Struktur verantwortet der US-amerikanische Architekt Daniel Libeskind. Mit seinem Grundriss aus zwei miteinander verflochtenen Linien bietet es eine Raumfolge, die einen sinnlichen Zugang zur geistigen Welt der Künstler mit ihrer Zerrissenheit ermöglicht.

Die Ausstellung „Träume von Freiheit. Romantik in Russland und Deutschland“ ist Teil des Programms des Deutschlandjahres in Russland 2020/2021 und wird vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland gefördert. Sie findet vom 2. Oktober 2021 bis 6. Februar 2022 im Salzgassenflügel des Albertinum statt. Alle Informationen zur Ausstellung finden Sie unter www.skd.museum/traeume-von-freiheit .

Es erscheint ein Katalog im Hirmer-Verlag in deutscher, englischer und russischer Sprache. Herausgeber: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Staatliche Tretjakow-Galerie Moskau; 360 Seiten, Buchhandel: 45,00€, ISBN: 978-3-7774-3582-4 (deutsche Ausgabe).

Öffnungszeiten

Sonderausstellung „Träume von Freiheit. Romantik in Russland und Deutschland“: täglich 10 bis 18 Uhr, Montag geschlossen

Sammlungspräsentation: täglich 10 bis 17 Uhr, Montag geschlossen

Ticketpreise

regulär 12 €, ermäßigt 9 €, unter 17 Jahre frei, ab 10 Pers. 11 €

Parallel bieten wir die Möglichkeit an, das Pressegespräch digital über einen Livestream auf dem YouTube-Kanal der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zu verfolgen und online Fragen zu stellen. Zur Pressekonferenz wird eine englische Simultanübersetzung angeboten.

Partner und Sponsoren

Tretyakov Gallery

Die Ausstellung wird ermöglicht durch

General Partner Dresden

Sparkasse

Kooperationspartner Ausstellungsdesign

Kooperationspartner Vermittlung

Pressebilder- und -dossiers

Ausstellungsansichten "Träume von Freiheit. Romantik in Russland und Deutschland" © SKD, Foto: David Pinzer
Ausstellungsansichten "Träume von Freiheit. Romantik in Russland und Deutschland" © SKD, Foto: David Pinzer
Ausstellungsansichten "Träume von Freiheit. Romantik in Russland und Deutschland" © SKD, Foto: David Pinzer
Ausstellungsansichten "Träume von Freiheit. Romantik in Russland und Deutschland" © SKD, Foto: David Pinzer
Ausstellungsansichten "Träume von Freiheit. Romantik in Russland und Deutschland" © SKD, Foto: David Pinzer
Ausstellungsansichten "Träume von Freiheit. Romantik in Russland und Deutschland" © SKD, Foto: David Pinzer
Ausstellungsansichten "Träume von Freiheit. Romantik in Russland und Deutschland" © SKD, Foto: David Pinzer
Ausstellungsansichten "Träume von Freiheit. Romantik in Russland und Deutschland" © SKD, Foto: David Pinzer
Ausstellungsansichten "Träume von Freiheit. Romantik in Russland und Deutschland" © SKD, Foto: David Pinzer
Ausstellungsansichten "Träume von Freiheit. Romantik in Russland und Deutschland" © SKD, Foto: David Pinzer
Maxim Worobjow, Vom Blitz gespaltene Eiche (Unwetter), 1842 Öl auf Leinwand, 100,5 × 131 cm
© Staatliche Tretjakow-Galerie, Moskau
Caspar David Friedrich, Zwei Männer in Betrachtung des Mondes, 1819/20 Öl auf Leinwand, 33 x 44,5 cm
© Albertinum | Galerie Neue Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Elke Estel/Hans-Peter Klut
Carl Gustav Carus, Brandung bei Rügen, 1819 Öl auf Leinwand, 645 x 935 mm
© Albertinum | Galerie Neue Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Elke Estel
Caspar David Friedrich, Böhmische Landschaft mit dem Milleschauer, 1808 Öl auf Leinwand, 70 x 104 cm
© Albertinum | GNM, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Elke Estel/Hans-Peter Klut
Adrian Ludwig Richter, Die Überfahrt am Schreckenstein, 1837 Öl auf Leinwand, 116,5 x 156,5 cm
© Albertinum | Galerie Neue Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Jürgen Karpinski
Anton Iwanow-Goluboi, Die Insel Walaam bei Sonnenuntergang, 1845 Öl auf Leinwand, 61 × 91,3 cm
© Staatliche Tretjakow-Galerie, Moskau
Silvester Schtschedrin, Grotta di Matromania auf Capri, 1827 Öl auf Leinwand, 35,7 × 46,4 cm
© Staatliche Tretjakow-Galerie, Moskau
Orest Kiprenski, Zeitungsleser in Neapel, 1831 Öl auf Leinwand, 64,5 × 78,3 cm
© Staatliche Tretjakow-Galerie, Moskau
Alexej Wenezianow, Bei der Ernte. Sommer, Mitte 1820er Jahre Öl auf Leinwand, 60,6 × 49 cm
© Staatliche Tretjakow-Galerie, Moskau
Orest Adamowitsch Kiprenski, Bildnis von V.A. Schukowsky, 1816 Öl auf Leinwand
© Staatliche Tretjakow-Galerie
Johan Christian Clausen Dahl, Blick auf Dresden bei Vollmondschein, 1839 Öl auf Leinwand, 78 x 130 cm
© Albertinum | Galerie Neue Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Jürgen Karpinski
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