Nach einer aufwändigen
Hier spielte die 1548 gegründete Sächsische Staatskapelle. Hier wirkte Heinrich Schütz, einer der bedeutendsten europäischen Komponisten der frühen Barockzeit. Die Architektur der Dresdner Schlosskapelle war Vorbild für protestantische Kirchen in Mittel-, Ost- und Nordeuropa. 1737 wurde die Schlosskapelle aufgelöst und umgebaut, das Gewölbe vollständig abgebrochen. Nach der Kriegszerstörung 1945 wuchs der Wunsch, den Raum der Schlosskapelle wiederzugewinnen. 2009–2013 wurde das einzigartige Schlingrippengewölbe rekonstruiert, bis 2025 erfolgte die weitere architektonische Wiederherstellung. Heute steht die Schlosskapelle wieder einem breiten Publikum offen. Sie kann im Rahmen von öffentlichen Führungen besucht werden.




