Das Mobile Museum zu Gast an der Grundschule Ruppendorf in Klingenberg
© SKD, Foto: Oliver Killig

Das Mobile Museum

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden bieten mit ihren insgesamt 15 Sammlungen einen Überblick über 5000 Jahre globaler Kunst- und Kulturgeschichte. Als historischer Museumsverbund des Freistaates Sachsen haben sie den Auftrag, ein Museum für alle Bürgerinnen und Bürger zu sein. Ausgehend von den Museen in Dresden, Leipzig und Herrnhut sind die Kunstsammlungen seit jeher auch im ländlichen Raum präsent, etwa in Form von Leihgaben und Ausstellungen in Hubertusburg, Torgau oder Bad Muskau.

mobil

Seit März 2019 ist das »Mobile Museum« in Sachsen unterwegs, um Museuminhalte auch in der ländlichen Region Sachsen zugänglich machen und Grundschülern zeitgenössische Kunst spielerisch vermitteln. Ausgangspunkt war die »Kinderbiennale. Träume & Geschichten«, die vom September 2018 bis Februar 2019 im Japanischen Palais in Dresden zu sehen war. Sie lud Kinder und Familien ein, in künstlerische Sphären einzutauchen, selbst kreativ zu werden und die für gewöhnlich eher passive Rolle im Museum zu verlassen.

© SKD, Foto: Oliver Killig
Kinderbiennale im Japanischen Palais (22.09.2018—24.02.2019)

Der von der internationalen Künstlergruppe

Der von der internationalen Künstlergruppe »Constructlab« umgebaute Stadtbus wurde zunächst mit dem in der Ausstellung präsentierten Werk »The cubic structural evolution project« (2004) des Künstlers Olafur Eliasson eingerichtet. Es bestand aus weißen Legobausteinen, mit denen die Kinder gemeinsam ihre Vision einer zukünftigen Stadt bauen konnten. Der Fokus lag hier auf der Dynamik, die durch die Zusammenarbeit und die Vorstellung jedes einzelnen Kindes angeregt wurde.

Seit Juni 2019 wird der Bus

Von Juni bis Oktober 2019 wurden im Mobilen Museum Werke der Dresdner Künstlerin Stephanie Lüning präsentiert, die auch in der ersten Kinderbiennale vertreten war. Sie untersucht in ihren Werken die Einwirkung von Zeit, Zufall und Mengenverhältnissen auf den kontrollierten Prozess und Zustandsformen von Materie. Die Schülerinnen und Schüler konnten dies anhand einer farbigen Schaumarbeit nachvollziehen, die unmittelbar auf die Umgebung reagiert und selbst mit gefärbten Seifenblasen auf Papier zeichnen. Auf einer Wand wachsen räumliche Zeichnungen durch farbige Schnüre. Alle Arbeiten sind darauf angelegt, im Bus entstehen zu können und vor Ort beeinflusst und verändert zu werden. Gemeinsam kann so Raum erlebt, Vergänglichkeit erspürt und der Moment des Flüchtigen eingefangen werden.

© SKD, Foto: Oliver Killig
Das Mobile Museum zu Gast an der Grundschule Ruppendorf in Klingenberg

impressionen

Aktuell

Das "Mobile Museum" befindet sich derzeit in der Umbauphase und wird passend zu einer der nächsten Ausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden eingerichtet

Der Besuch des Busses ist kostenfrei und wird von einer Vermittlungsperson der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden begleitet

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im Jägerhof

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