Zwingerhof mit Brunnen, Wolken ziehen vorbei
© SKD

Zwingerführung

Der weltbekannte Zwinger gehört zu den großartigsten Bauwerken des Barocks in Deutschland. Heute beherbergt er drei Museen, den Mathematisch-Physikalischen Salon, die Porzellansammlung und die Gemäldegalerie Alte Meister. 

Erleben Sie einen Einblick in alle drei Museen und den Wandel der Sammeltätigkeiten von Kurfürst August über August den Starken bis August III. 

Mathematisch-Physikalischer Salon

Kurfürst August, der Begründer der Kunstkammer, erwarb im 16. Jahrhundert die ersten Objekte des Mathematisch-Physikalischen Salons. Im „Kosmos des Fürsten“ sind unter anderem mechanische Wegmesser, Geschützaufsätze, Türmchenuhren und Bergbauinstrumente zu finden. Diese ausgestellten Prototypen sind unter anderem Ausdruck der herausragenden wissenschaftlichen Kenntnisse sowie der Modernität der sächsischen Herrscher und begeistern insbesondere durch Ihre Schönheit.

Raum unter anderem mit Teleskopen und Scheiben, die Licht bündeln

Porzellansammlung

August des Starken prägte mit seiner Sammelleidenschaft das heutige Bild der Porzellansammlung wie kein anderer. Bei seinem Tod besaß er etwa 35.000 Porzellane von höchster Qualität aus China und Japan sowie aus seiner 1710 gegründeten Manufaktur in Meißen. In der das „weiße Gold“ dem sächsischen Hof neben Ruhm auch neuen Wohlstand brachte und die blauen Schwerter bis heute von der großartigen Leistung Johann Friedrich Böttgers zeugen.

Raum mit Porzellan an den Wänden und in Vitrinen
© Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Juergen Loesel

Gemäldegalerie Alte Meister

Mit dem Beginn der Regierungszeit August III. brach eine neue Epoche der Sammeltätigkeit am sächsischen Hof an und leitete die Glanzzeit der Gemäldegalerie Alte Meister ein. Der wohl wichtigste Ankauf war die Sammlung Francescos III. Herzog von Modena im Jahr 1745. Dieser erhob die Dresdner Galerie zu einem Museum von europäischem Rang. Den krönenden Abschluss der Ankäufe unter August III. bildete 1754 der Erwerb der „Sixtinischen Madonna“.

Besucher betrachten die Ausstellung
© SKD, Foto: David Pinzer
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