Einladung zum Pressegespräch | Rayski und die Jagd

10 October 2019

Rayski und die Jagd

In Zusammenarbeit mit dem Kupferstich-Kabinett, der Rüstkammer und der Sammlung Hoffmann der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) zeigt das Albertinum die Sonderpräsentation „Rayski und die Jagd“. Ferdinand von Rayski (1806–1880), der selbst dem Adel angehörte, war ein wichtiger Porträtist der sächsischen Aristokratie und kenntnisreicher Jäger. Sein künstlerisches Hauptwerk, die „Jagdpause im Wermsdorfer Wald“ von 1859, zeigt die Jagd von ihrer repräsentativen Seite als politisch-höfische Manifestation.

  • DATES 15/10/2019—02/02/2020
  • Opening Hours daily 10—18 o'clock, Montag closed
    24/12/2019, 10—14 o'clock  (Heilig Abend)
    25/12/2019—26/12/2019, 10—18 o'clock  (Weihnachtsfeiertage)
    31/12/2019, 10—16 o'clock  (Silvester)
    01/01/2020, 12—18 o'clock  (Neujahr)
  • Admission Fees regulär 12 €, ermäßigt 9 €, unter 17 free, ab 10 Pers. 11 €

Rayksi und die Jagd

Dieses Gemälde ist eine Leihgabe des Pariser Musée de la Chasse et de la Nature. Ab dem 16. Oktober ist es in drei Seitenkabinetten des Albertinum mit Jagddarstellungen aus dem Bestand der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden vereint zu sehen. Präsentiert werden Zeichnungen und Gemälde aus allen Schaffensphasen des Künstlers, sowie Jagdwaffen und -utensilien aus dieser Zeit.

Die Schau bietet zudem einen Überblick über Rayskis künstlerische Entwicklung: Geprägt von der niederländischen Genremalerei des 17. Jahrhunderts, präsentiert er Anfang der 1830er-Jahre Jäger in humorvollen Szenen. Nach seinem Aufenthalt in Paris in den Jahren 1835/36 verändert sich sein Stil; die Zeichnungen werden freier und dynamischer, der Farbauftrag pastoser. Auch in den Vorzeichnungen zur „Jagdpause“ erprobt er Licht- und Schattenwirkungen. Die gute Beobachtungsgabe Rayskis bei seinen Tierdarstellungen wird sichtbar, wie er kenntnisreich in Zeichnungen den Ausdruck der Hunde bei der Jagd wiedergibt.

Als zeitgenössisches Pendant ist die Plastik „Hanging Cat“ von Bruce Nauman aus der Sammlung Hoffmann zu sehen. Im Zusammenhang mit Rayskis Jagddarstellungen betont sie die existenzielle Dimension der Jagd ohne einseitig kritische Distanz.

Neben der Präsentation in den drei Seitenkabinetten des Albertinum sind außerdem Werke des Künstlers in die Sammlungspräsentation des Mosaiksaals und im Rundgang des 2. Obergeschosses des Museums integriert.

 

Hochauflösende Pressebilder stehen Ihnen im Pressebereich der der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zum Download zur Verfügung: www.skd.museum/presse

 

Informationen zur Ausstellung:

Ausstellungsort: Albertinum, Seitenkabinette, 2. OG

Laufzeit: 15. Oktober 2019 bis 2. Februar 2020

Öffnungszeiten: täglich 10 bis 18 Uhr, montags geschlossen

Eintritt: 12€, ermäßigt 9 €, unter 17 frei, ab 10 Personen 11 €

 

Die SKD kommunizieren über #rayskiunddiejagd, #albertinum und #skdmuseum auf Social Media.

Presspictures- and -dossiers

Ausstellungsansicht "Rayski und die Jagd" © SKD, Foto: Alexander Peitz
Ausstellungsansicht "Rayski und die Jagd" © SKD, Foto: Alexander Peitz
Ausstellungsansicht "Rayski und die Jagd" © SKD, Foto: Alexander Peitz
Ausstellungsansicht "Rayski und die Jagd" © SKD, Foto: Alexander Peitz
Ferdinand von Rayski, Jagdpause im Wermsdorfer Wald, 1859 Öl auf Leinwand, 141 x 163 cm Leihgabe des Musée de la chasse et de la nature, Paris
© Musée de la Chasse et de la Nature, Paris - DR
Ferdinand von Rayski, Wermsdorfer Wald, um 1859 Öl auf Leinwand, 105 x 114 cm Albertinum | Galerie Neue Meister
© Albertinum | Galerie Neue Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Ferdinand von Rayksi, Der Entenjäger (Studie zum Gemälde "Der Künstler auf Entenjagd"), um 1832 Wasserfarben auf braunem Papier, 270 x 180 mm (Blatt) Kupferstich-Kabinett, Dresden
© SKD Kupferstich-Kabinett Dresden Foto: Herbert Boswank
Ferdinand von Rayski, Getroffener Hase, sich überschlagend, 1830/1835 Deckfarben, 156 x 137 mm, SKD Kupferstich-Kabinett Dresden
© SKD Kupferstich-Kabinett Dresden, Foto: Herbert Boswank
Ferdinand von Rayksi, Kleiner Rehbock, 1871/1872 Bleistift auf bräunlichem Papier, 213 x 173 mm, Kupferstich-Kabinett
© Kupferstich-Kabinett, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Andreas Diesend
Ferdinand von Rayski, Der Sonntagsjäger, Anfang der 1830er Öl auf Leinwand, 19 x 23 cm, Privatbesitz
© SKD
Ferdinand von Rayski_Rebhühner, um 1860 Öl auf Leinwand, 105 x 129 cm, Albertinum | Galerie Neue Meister
© Albertinum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Ferdinand von Rayski, Pferd und Raucher, um 1854 Öl auf Leinwand, 66,7 x 74,7 cm, Albertinum | Galerie Neue Meister
© Albertinum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
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