Olafur Eliasson, The collectivity project, 2005
© Olafur Eliasson

Wettbewerb Mobiles Museum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD)

 

Offener Realisierungswettbewerb zum Design und zur Konstruktion eines neuen "mobilen Museums" der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden für Gestalter*innen (z.B. Künstler*innen, Architekt*innen, Ingenieure und Designer*innen)

 

Auslober

Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Taschenberg 2
01067 Dresden
vertreten durch die Generaldirektorin Prof. Dr. Marion Ackermann und den Kaufmännischen Direktor Dirk Burghardt

1. Aufgabe

Die Wettbewerbsteilnehmer sollen für die SKD ein mobiles Museum entwerfen und der Preisträger seine prämierte Skizze als Konstruktion planerisch und organisatorisch umsetzen. Das mobile Museum soll für künstlerische Installationen, Diskussionsrunden oder Workshops Raum bieten. Es soll durch die Region Sachsens fahren und somit eine Brücke zwischen den SKD und den Menschen bilden.

Für das mobile Museum kann beispielweise ein Bus oder ein Truck umgebaut werden; es kann auch die Form eines mobilen Pop-Up-Museums haben. Das Fahrzeug soll innerhalb von Sachsen auch große Strecken zurücklegen können und muss demensprechend für Nationalstraßen zugelassen sein.

Anforderungen an das mobile Museum

  • Raumgröße innen: mindestens 3 m breit, 6 m lang und 2,4 m hoch
  • Manipulationssichere Beleuchtung
  • 4 Doppelsteckdosen, 16 Ampere Schutzkontakt
  • Heizung, Mindesttemperatur: 15 Grad
  • Alarmanlage mit örtlicher Alarmierung
  • Brandmelder mit örtlicher Alarmierung
  • Schaumfeuerlöscher
  • Verschließbarkeit (Zugangskonzept bitte mit im Konzept beschreiben für Fahrerkabine und Gastbereich)
  • Rampe für Rollstuhlfahrer, idealerweise absenkbare Laderampe
  • Straßenzulassung und TÜV geprüft

Optional:

  • Klimaanlage (Kühlung)

2. Wettbewerbsleistungen

Jeder Wettbewerbsteilnehmer kann einen Entwurf einreichen. Erwartet werden Bilder/Skizzen in Farbe, technische Zeichnungen mit Maßangaben des Mobils und eine Beschreibung des Konzepts mit Angaben zur angewendeten Technik sowie einen detaillierten Zeitplan für die Umsetzung.

Wir bitten zudem um eine detaillierte Kostenaufstellung; diese darf das für die Realisierung zur Verfügung stehende Gesamtbudget von 60.000 Euro (brutto) nicht übersteigen.

Entwürfe, die den oben genannten Anforderungen nicht entsprechen, können im Rahmen des Wettbewerbs nicht berücksichtigt werden.

3. Verfahren

3.1. Abgabe

Die Wettbewerbsbeiträge sind unter Kennzeichnung mit "Mobiles Museum der SKD" bis zum 27. August 2018 einzureichen an:
per Mail:
mobiles.museum@skd.museum
oder per Post:
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Frau Noura Dirani
Betreff: Mobiles Museum
Japanisches Palais Palaisplatz 11
01097 Dresden

3.2 Jury

Die Wettbewerbsbeiträge werden anonym an eine Jury übergeben, welche nach einem Punktsystem die drei Preisträger auswählt. Teilnehmer der Jury, die drei Preisträger auswählt, sind:

  • Marion Ackermann, Generaldirektorin, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
  • Christiane Mennicke-Schwarz, Künstlerische Leitung, Kunsthaus Dresden - Städtische Galerie für Gegenwartskunst
  • Astrid Köhler, Sicherheit und Gebäudemanagement, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
  • Florence Thurmes, Projektleitung Mobiles Museum der SKD, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

3.3. Bewertungskriterien

Die drei Preisträger werden nach folgenden Kriterien ausgewählt:

  • Konzept (Ästhetik und Design sowie technisches Konzept): 40%
  • Zugänglichkeit der Leistung für Menschen mit Behinderung oder innovative / umweltbezogene Eigenschaften: 30%
  • Wirtschaftliches Angebot: 30%

Die drei prämierten Skizzen werden unter Nennung ihrer Urheber auf der Internetseite der SKD veröffentlicht.

3.4. Preisgelder

1. Preis: 8.000 Euro

2. Peis: 3.000 Euro

3. Preis: 2.000 Euro

Preisgelder können nur bei Einhaltung dieser Wettbewerbsbedingungen ausgezahlt werden.

3.5. Rückfragen

Eventuelle Rückfragen zur Ausschreibung können Sie bis zum 20. August schriftlich per Mail an mobiles.museum@skd.museum richten. Die Antworten auf die Rückfragen werden auf der Internetseite der SKD unter www.skd.museum/kinderbiennale/mobilesmuseum veröffentlicht.

3.6. Einzureichende Unterlagen

Folgende Unterlagen sind von den Wettbewerbsteilnehmern unterschrieben mit dem Konzept (s. Ziffer 2.) einzureichen:

  • Ausgefülltes und unterschriebenes Blatt zu Wettbewerbsbedingungen
  • Nachweis einer gültigen Haftpflichtversicherung

3.7. Realisierung

Der 1. Preisträger wird von den SKD mit der Umsetzung seines Entwurfes entsprechend seines Angebots auf Grundlage dieser Wettbewerbsbedingungen beauftragt. Für die Umsetzung steht dem Preisträger entsprechend der unter Nr. 2 genannten Kostenaufstellung ein Budget von max. 60.000 EUR (brutto) zur Verfügung. Hiermit sind sämtliche für die Umsetzung anfallende Kosten abzugelten.

Der Betrag von max. 60.000 EUR (brutto) wird nicht an den Preisträger ausgezahlt. Sämtliche Aufträge werden nach Vorbereitung durch den Preisträger durch die SKD ausgelöst und die daraus resultierenden Rechnungen an die SKD als Rechnungsempfänger gerichtet. Die SKD sind als öffentliche Einrichtung an die Gesetze zur Vergabe öffentlicher Aufträge gebunden. Bei der Realisierung des Projektes durch den Wettbewerbsteilnehmer ist für Beauftragungen bzw. Beschaffungen das Sächsische Vergabesetz in seiner aktuellen Fassung anzuwenden.

Ein über das Preisgeld hinausgehendes Honorar für den Preisträger für die Realisierung des Projektes ist nicht vorgesehen. Eine Aufwandsentschädigung der Wettbewerbsteilnehmer für die eingereichten Entwürfe erfolgt nicht.

3.8. Rechteübertragung

Der Wettbewerbsteilnehmer sichert mit seiner Teilnahme am Wettbewerb zu, dass sämtliche Rechte an seinem eingereichten Entwurf bei ihm liegen. Der Wettbewerbsteilnehmer überträgt den SKD das Recht, den Entwurf zur Durchführung des Wettbewerbs sowie im Anschluss zu Dokumentationszwecken zu nutzen.

Der Wettbewerbsteilnehmer, der mit dem ersten Preis prämiert wird, überträgt den SKD mit Auszahlung des Preisgeldes das ausschließliche, unbeschränkte und übertragbare Nutzungsrecht an dem eingereichten Entwurf. Davon umfasst ist auch das Recht zur Bearbeitung des Entwurfs.

Der Wettbewerbsteilnehmer versichert zudem mit seiner Teilnahme am Wettbewerb, dass mit dem eingereichten Entwurf sowie den Bestandteilen desselben und dessen Nutzung durch die SKD keine Rechte Dritter verletzt werden. Er wird die SKD insoweit von etwaigen Ansprüchen Dritter freistellen. Sollten bezüglich Satz 1 berechtigte Zweifel aufkommen oder bestehen, sind die SKD befugt, den eingesendeten Entwurf vom Wettbewerbsverfahren auszuschließen bis rechtlich unwiderruflich geklärt ist, dass mit dem Entwurf keine Rechte verletzt wurden. Treten nach der Prämierung eines Entwurfes berechtigte Zweifel auf, können die SKD den Entwurf zurückziehen. Die SKD wählen in dem Fall einen anderen Gewinner-Entwurf aus.

Der erste Preisträger überträgt mit Abnahme des mobilen Museums das Eigentum sowie das ausschließliche, unbeschränkte und übertragbare Nutzungsrecht, einschließlich dem Bearbeitungsrecht, an dem mobilen Museum auf die SKD.

3.9 Rücksendung nicht prämierter Entwürfe

Nicht prämierte Arbeiten werden von den SKD nur auf Anforderung der Wettbewerbsteilnehmer innerhalb von 8 Wochen nach Bekanntgabe der Preisträger zurückgesandt. Erfolgt keine Anforderung innerhalb dieser Frist, erklärt damit der Teilnehmer, auf sein Eigentum an den eingereichten Unterlagen zu verzichten.

4. Zeitplan

30. Juli 2018: Bekanntgabe des Wettbewerbs

20. August 2018: schriftliche Rückfragen

27. August 2018: Abgabe der Pläne für das Design

31. August 2018: Jurysitzung

3. September: Auslobung

Bis zum 12. November: Umsetzung der Konstruktion durch den Preisträger

Mitte/Ende November: Inauguration und erste Tour des mobilen Museums

5. Datenschutzhinweis

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden erheben, speichern und nutzen auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO personenbezogene Daten der Wettbewerbsteilnehmer. Dies ist zum Zwecke der Durchführung und Abwicklung des Wettbewerbsverfahrens erforderlich, wobei folgende personenbezogene Daten verarbeitet werden:
Name, Vorname, Adresse, E-Mailadresse sowie ggf. Telefonnummer

Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt nicht. Die Daten werden solange gespeichert, als dies zur Erfüllung der genannten Zwecke erforderlich ist und danach unter Einhaltung vertraglicher oder gesetzlicher Aufbewahrungsfristen gelöscht.

Bei Fragen zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden können Sie sich an unseren Datenschutzbeauftragten (datenschutzbeauftragter@skd.museum) wenden. Weitere Informationen, insbesondere zu Ihren Rechten, finden Sie zudem in unserer Datenschutzerklärung, welche unter www.skd.museum/datenschutz abrufbar ist.

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