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Aus dem Depot

Selten gezeigte Objekte aus den Sammlungen

31. März bis 27. August 2017
Eine Ausstellung des Völkerkundemuseums Herrnhut

Im Bestand des Völkerkundemuseums befinden sich rund 7.000 ethnographische Objekte, von denen ca. 1.200 in der Dauerausstellung ständig präsentiert werden. Die anderen 5.800 werden in einem Depot gelagert und sind für die Öffentlichkeit nicht oder nur selten in Form von Sonderausstellungen zugänglich. All diese Sammlungen sind wertvolle historische Zeugnisse für den Reichtum und das handwerklich-künstlerische Vermögen anderer Kulturen.

  • Tasche, sogenannte „housewife“ (Hausfrau), Labrador; Inuit, vor 1878, Völkerkundemuseum Herrnhut, Copyright: SKD, Foto: Johanna Funke;
 - Bild öffnet sich in einer Vergrößerungsansicht.
  • Fächer aus Wurzeln, Südwestindien, Malabarküste, vor 1880, Völkerkundemuseum Herrnhut, Copyright: SKD , Foto: Johanna Funke - Bild öffnet sich in einer Vergrößerungsansicht.


Die Sonderausstellung soll selten gezeigte Objekte aus den im Depot gelagerten Beständen vorstellen. Bei der Auswahl der Exponate wurde vor allem darauf geachtet, einen möglichst repräsentativen Querschnitt über Zeiten, Regionen und Sammler darzubieten. Präsentiert werden u.a. Objekte einer größeren Sammlung aus Melanesien-Neuguinea, Neu-Irland, Neubritannien, die 1890 angekauft wurde. Auch aus China kamen auf unterschiedlichen Wegen kleinere Sammlungen und Einzelobjekte in den Bestand. Erweitert wurde das regionale Spektrum der Sammlungen Ende des 20. Jahrhunderts mit der über 500 Nummern umfassenden Schenkung von Vigo L. Glaß (1919-2008), der im diplomatischen Dienst der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft in mehreren Ländern tätig und kulturhistorisch sehr interessiert war.