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Vom Dreieck zur Karte

150 Jahre Gradmessung in Sachsen

Eine Kooperation des Mathematisch-Physikalischen Salons mit dem DVW Sachsen e. V. (Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement) und dem Stadtarchiv Dresden

10. Mai - 31. August 2012
Stadtarchiv Dresden

Im Jahr 2012 sind seit dem Beitritt des Königreiches Sachsens zur Mitteleuropäischen Gradmessung 150 Jahre vergangen. Wissenschaftler aus Sachsen haben die Gradmessung zur genaueren Bestimmung der Erdgestalt und die darauf aufbauenden Forschungen an entscheidenden Positionen geprägt und wichtige theoretische Voraussetzungen für die Weiterentwicklung des Vermessungswesens geliefert. Die entscheidenden Arbeiten fanden von 1862 bis 1890 statt. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die von Christian August Nagel (1821-1903) und den anderen sächsischen Gradmessungskommissaren benutzten Vermessungsinstrumente. Im Ergebnis der Arbeiten wurde auch ein neues Landesnetz für Sachsen errechnet und die Dreieckspunkte dauerhaft vermarkt. Die darauf basierenden genauen Landkarten sind ebenso Gegenstand der Ausstellung wie ein kurzer Rückblick auf die Vorgeschichte als auch ein Ausblick auf moderne Messinstrumente und Methoden gegeben.