Ausstellung der Galerie Neue Meister, Albertinum
29.03. bis 03.07.2011
In der dritten Folge der Ausstellungsreihe „Schaukabinett“ gilt der konzentrierte Blick dem Schaffen von Florian Thomas (* 1966 in Neustadt an der Waldnaab). Durch vier großzügige Schenkungen befinden sich nun insgesamt neun seiner Bilder im Bestand der Galerie Neue Meister – eine eindrucksvolle und einmalige Werkgruppe des Malers in einer öffentlichen Sammlung.
Maßgeblich dazu beigetragen haben Karin Hänel und Bernd Bilitewski sowie die Freunde der Galerie Neue Meister in Dresden e.V., die Hypo-Kulturstiftung München und der Künstler selbst zusammen mit Bernhard und Hanna Wittenbrink, ebenfalls München. Schon frühzeitig trat der Freistaat Sachsen im Reigen der Erwerber auf – worin sich das vielgestaltige Engagement einer demokratischen bürgerlichen Gesellschaft im Museum wunderbar widerspiegelt. Zudem engagiert sich die Gesellschaft für Moderne Kunst in Dresden e.V. mit drei Dauerleihgaben.
Die gezeigten neun Werke geben Einblick in einen wichtigen Werkabschnitt des Malers von 2000 bis 2010. Die Welt der Motive von Florian Thomas ist zum großen Teil gespeist von Quellen, aus denen Maler seiner Generation bevorzugt schöpfen: dem selbst hergestellten Bildatlas aus Fotovorlagen – alte, neue, eigene und gefundene … Die Transformation dieser Bilderwelt in das neue Format des Gemäldes ist der Prozess, den der Betrachter bei der Beschäftigung mit den Werken als Herausforderung nachvollziehen kann. Andere Bilder hingegen verdeutlichen, dass die Malerei von Florian Thomas bei aller Gegenständlichkeit immer auch durchtränkt ist von abstrakter Formgebung.