Im Rahmen des Projektes NaKuP - Naturwissenschaft trifft Kunst, Praxis begeistert. Was haben Chemie und Physik in der Kunst zu suchen? werden die engen Verbindungen der Kunst mit den Naturwissenschaften Chemie und Physik verdeutlicht werden. Die inhaltliche Erarbeitung erfolgt gemeinsam mit der TU Dresden, die mit folgenden Fachbereichen beteiligt ist:
Professur für Didaktik der Physik
verantwortet durch Frau Prof. Dr. Gesche Pospiech
Berufliche Fachrichtung Chemietechnik; Umweltschutz und Umwelttechnik
verantwortet durch Frau Prof. Dr. Manuela Niethammer
In den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sind die Museen im Albertinum, die Galerie Neue Meister und die Skulpturensammlung beteiligt. Unterstützend wirkt der externe Partner des Projektes, das Institut für Luft- und Kältetechnik Dresden (ILK). Finanziert wird dieses Projekt aus den Mitteln der Europäischen Union und des Freistaates Sachsen (SMWK).
Projektbeschreibung
Es werden drei thematische Module innerhalb der Projektlaufzeit bis 2013 entwickelt, in denen Jugendliche durch die Auseinandersetzung mit Kunstwerken die Bedeutung der Naturwissenschaften Chemie und Physik im Umgang und für die Erhaltung der Kunstwerke kennenlernen und erleben (Abb. 2- 3). Ein weiterer Themenschwerpunkt ist die Zusammenarbeit ausgewählter museumsinterner und ingenieurtechnischer Berufszweige, welche naturwissenschaftlich-technische Kompetenzen erfordern wie z. B. in der Konservierung/ Restaurierung, bzgl. der Klimatechnik oder im Zusammenhang mit der Lichtplanung (Abb. 1). Die Module werden inhaltlich auf Jugendliche als Zielgruppe ausgerichtet und von drei Projektmitarbeitern/innen, Frau Dipl.-Chemikerin Gesine Seidel, Herrn Dipl.-Physiker Thomas Prestel und Frau Dipl.-Restauratorin Alexandra Böhme erarbeitet.
Zu Gunsten eines verstetigten Angebotes solcher fächerübergreifender Lerninhalte, werden Lehramtsstudenten der TU Dresden des Fachgebietes Chemie und Physik im zweiten Schritt in das Projekt mit eingebunden. Die beteiligten Studierenden erhalten dadurch die Möglichkeit, ihre fachinternen und fachübergreifenden Kompetenzen zu erweitern und diese im Rahmen einer fächerübergreifenden Unterrichtsgestaltung anzuwenden.
Vermittlungsarbeit
Die langfristige Vermittlung der entwickelten Module wird durch die museumspädagogische Abteilung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden im Rahmen des Programms Lernort Albertinum ermöglicht.
Informationsveranstaltungen sowie Dokumentationen begleiten das Projekt und tragen zu einer öffentlichkeitswirksamen Präsentation sowie zur Interessengewinnung vor allem seitens der Schulen und Hochschulen bei.