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SKD-Newsletter Oktober/November 2012

Liebe Freunde der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden,

der Herbst ist da und mit ihm Will Grohmann! In der Kunsthalle im Lipsiusbau präsentieren wir unsere große Herbstausstellung zu einem der einflussreichsten deutschen Kunstkritiker des 20. Jahrhunderts. Wer sich für Künstler wie Kirchner, Kandinsky oder Klee interessiert, kommt an seinem Namen nicht vorbei. Alles zur Ausstellung Im Netzwerk der Moderne. Kirchner, Braque, Kandinsky, Klee ... Richter, Bacon, Altenbourg und ihr Kritiker Will Grohmann und zum umfangreichen Rahmenprogramm gibt's in diesem Newsletter.
Anlässlich der Ausstellung geben die JUNGEN FREUNDE der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden am 20. November, ab 20.30 Uhr eine Party, die man sich jetzt schon vormerken sollte.

Ab heute lädt die Dresden Summer School 2012, 24 junge Wissenschaftler und Kulturschaffende ein mit renommierten Experten die Veränderungen von Wissensstrukturen und Kulturen des Sammelns im digitalen Zeitalter zu erforschen und zu diskutieren. Neben den ausschließlich an die Teilnehmer gerichteten gibt es auch publikumsoffene Veranstaltugen.

Ab dem 19. Oktober präsentiert das Museum für Völkerkunde Dresden im Japanischen Palais den ersten Teil seiner Dauerausstellung: Das Dresdner Damaskuszimmer und Wohntextilien aus dem Orient.

Und zum Schluss ein Ausblick:
Freut Euch auf die Ausstellung Zwischen Orient und Okzident. Schätze des Kreml von Iwan dem Schrecklichen bis Peter dem Großen, die ab dem 1. Dezember im Residenzschloss Dresden gezeigt wird. 

 

 

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Im Netzwerk der Moderne. Kirchner, Braque, Kandinsky, Klee ... Richter, Bacon, Altenbourg und ihr Kritiker Will Grohmann

Eröffnet!

Anlässlich des 125. Geburtstages des Dresdner Kritikers, Ausstellungskurators und begnadeten Netzwerkers sind in der Kunsthalle im Lipsiusbau auf der Brühlschen Terrasse mehr als 220 bedeutende Kunstwerke der Moderne zu sehen. Die meisten davon stammen von heute weltberühmten Künstlern, die Grohmann gefördert und deren Werke er vermittelt hat. Dabei bediente er sich eines weltweiten Netzwerkes, das er über ein halbes Jahrhundert hinweg aufgebaut hat. Grohmann prägte wie kaum ein anderer in Deutschland die Wahrnehmung der modernen Kunst im Spannungsfeld zwischen Künstlern, Galeristen, Museen, Medien und Öffentlichkeit.

In jahrelanger, umfassender Forschung konnte die Kuratorin der Ausstellung, Dr. Konstanze Rudert, ca. 80.000 Dokumente aus dem Nachlass des Kritiker auswerten, darunter Briefwechsel mit mehr als 2.500 Korrespondenzpartnern. Diese offenbaren das einzigartige Netzwerk, die enorme Produktivität als Autor und das herausragende künstlerische Urteilsvermögen Grohmanns. So ist eine große, höchst vielfältige Kunstausstellung der Moderne entstanden, die über die Biographie Will Gohmanns die Wirkungsmöglichkeiten der Kunstkritik im 20. Jahrhundert exemplarisch vor Augen führt. Das umfangreiche Rahmenprogramm mit Lesungen, Konzerten, Podiumsdiskussionen, Filmvorführungen und Vorträgen vertieft die Themen der Ausstellung. Alle Veranstaltungen des Rahmenprogramms finden Sie unter www.skd.museum/grohmann und/oder www.willgrohmann.de.

Die Ausstellung Im Netzwerk der Moderne. Kirchner, Braque, Kandinsky, Klee ... Richter, Bacon, Altenbourg und ihr Kritiker Will Grohmann ist bis zum 6. Januar 2013 täglich von 10 - 18 Uhr, außer montags in der Kunsthalle im Lipsiusbau, Brühlsche Terrasse zu sehen.

 

LIPSIUS VIBES – JUNGE FREUNDE

Die Party zur Ausstellung: Im Netzwerk der Moderne

Am Vorabend des Buß- und Bettages, des 20. Novembers 2012 feiern die JUNGEN FREUNDE und alle interessierten Gäste wieder in der Kunsthalle im Lipsiusbau. Anlass ist diesmal die Ausstellung Im Netzwerk der Moderne. Kirchner, Braque, Kandinsky, Klee … Richter, Bacon, Altenbourg und ihr Kritiker Will Grohmann. Bis Mitternacht warten Live-Speaker, um Euch die Ausstellungsinhalte näher zu bringen. Und danach laden die JUNGEN FREUNDE zu Musik und Tanz:

Das internationale Trio The Dirty Honkers mischt seit gut einem Jahr mit seiner elektrifizierten Neo-Swing-Melange die Berliner Szene auf und spielt mittlerweile auch für die Tanzwütigen in Paris, London und New York. An diesem Novemberabend spielt die Band um Hip-Hop Produzent Gad Hinkis live in der Kunsthalle im Lipsiusbau. Überraschende Showeinlagen mit musikalischen Grenzüberschreitungen sind garantiert! Einen kleinen musikalischen Vorgeschmack gibt es auf YouTube: http://tinyurl.com/The-Dirty-Honkers    

Warm-Up und After-Show bespielen DJ Barrio Katz und DJ Jazz K Lipa. Schon seit über zehn Jahren sind die beiden zusammen als Pepe le Moko Team unterwegs. Mit Elementen aus Funk, Reggae, Rock’n Roll und Drum’n ’Base mixen sie live die besten Tracks aus 50 Jahren Popkultur: www.klimabar.de

Freien Eintritt gibt's für JUNGE FREUNDE bei Reservierung per E-Mail
Gäste 6 € im Vorverkauf / 8 € an der Abendkasse
(Vorverkauf bei Sax-Ticket, Konzertkasse Dresden und im Art & Info Shop im Residenzschloss)
 
Wenn ihr Mitglied der JUNGEN FREUNDE werden wollt, dann nehmt Kontakt mit dem Team auf. Auf www.freunde-skd.de findet Ihr alles zu und über den JUNGEN FREUNDE.

 

Dresden Summer School 2012

Publikumsoffene Veranstaltungen

Im Rahmen des zweiwöchigen Programms, das aus Vorträgen, Workshops, Exkursionen und öffentlichen Veranstaltungen besteht, werden die Teilnehmer der diesjährigen Dresden Summer School Zukunftsstrategien entwickeln, die dazu beitragen, Kultur- und Wissenschaftsinstitutionen in einer digitalisiert vernetzten Welt zu verorten. Kulturtheoretische Fragestellungen werden dabei ebenso bearbeitet wie Fragen der digitalen Bestandserfassung in Museen und Bibliotheken und zeitgemäße Social Media-Strategien für Kulturinstitutionen.

Ermöglicht wird dieses Programm durch ein einzigartiges Netzwerk an Partnern, zu dem sich unter der Federführung des SFB 804 der TU Dresden die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, das Deutsche Hygiene-Museum Dresden und das Militärhistorische Museum der Bundeswehr zusammengeschlossen haben. Durch diese auf der Initiative DRESDENconcept basierende Verbindung sollen Synergien geschaffen und zukunftsweisende Strategien erarbeitet werden. Die Dresden Summer School bietet hierfür eine besondere Gelegenheit. Sie wird durch das Engagement des Ehrensenators der TU Dresden, Henry Arnhold, ermöglicht.

Wir laden ein zu den publikumsoffenen Veranstaltungen der Dresden Summer School:

2. Oktober 2012, 19.00 Uhr

Öffentlicher Abendvortrag
Die Gedächtnisinstitution im digitalen Zeitalter. Perspektiven und Chancen
Prof. Dr. Hubertus Kohle, Professor für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München
Ort: Albertinum, Herrmann-Glöckner-Raum

8. Oktober 2012, 19.00 Uhr
Öffentlicher Abendvortrag
Von der Objektgeschichte zur Sammlergeschichte. Zur Geschichte jüdischer Kunstsammler in Dresden in den 1920er und 30er Jahren
Heike Biedermann, Konservatorin der Galerie Neue Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
Ort: Albertinum, Herrmann-Glöckner-Raum

12. Oktober 2012, 19.00 Uhr
Diskussion
digital://concept.art
Zum Abschluss der Dresden Summer School präsentieren die Teilnehmer ihre Ergebnisse: Projektskizzen, Ideen und Konzepte zur Erinnerungskultur der Zukunft.
Ort: Foyer des Deutschen Hygiene-Museums Dresden

Das vollständige Programm und umfassende Informationen bietet der Webauftritt:www.dresdensummerschool.de

Begleitend zur Dresden Summer School führen die Teilnehmer und Referenten ein Blog: http://dss.hypotheses.orghttp://dss.hypotheses.org/

 

Das Dresdner Damaskuszimmer und Wohntextilien aus dem Orient

Neueröffnung der Dauerausstellung am 19. Oktober

Ab dem 19. Oktober gibt der erste Teil der neuen Dauerausstellung im Museum für Völkerkunde Dresden Einblicke in die farb- und ornamentreiche Wohnkultur Westasiens. Ein wesentliches Merkmal des traditionellen Wohnens im Orient ist die Multifunktionalität der Räume, die geprägt sind von Architekturdekor und Textilien. Insbesondere durch letztere konnte ein Raum für unterschiedliche Zwecke hergerichtet werden. So verwandelte sich der Empfangsraum durch wenige Handgriffe und mithilfe der darin aufbewahrten Textilien in einen Schlafraum. Das zentrale Exponat der beiden Ausstellungsräume bildet das Damaskuszimmer, das zu den ganz wenigen osmanischen Zimmern gehört, die heute noch in Museen außerhalb des Orients zu finden und in vergleichbarer Weise gestaltet sind.

In der Ausstellung werden neben dem Damaskuszimmer auch farbenprächtige Wohntextilien aus dem Kulturraum Westasien präsentiert. Es wird eine Vielfalt verwendeter Materialien, Techniken und Muster aus unterschiedlichen Regionen und Bevölkerungsgruppen gezeigt: „Susani“ – großflächige Seiden-Stickereien aus Mittelasien, sogenannte türkische Handtücher aus dem Osmanischen Reich, Knüpfteppiche aus Ostanatolien sowie Paillettenstickereien, ein bedruckter Baumwollstoff und feine Wollstickereien aus Persien.

Das Dresdner Damaskuszimmer und Wohntextilien aus dem Orient sind ab dem 19. Oktober täglich von 10-18 Uhr außer montags im Museum für Völkerkunde Dresden im Japanischen Palais zu sehen.

 

Zwischen Orient und Okzident. Schätze des Kreml von Iwan dem Schrecklichen bis Peter dem Großen

Unsere Ausstellung im Dezember

Im Jahr 2006 präsentierte sich das Grüne Gewölbe mit der Ausstellung „Das Juwelenkabinett Augusts des Starken“ in den Museen des Moskauer Kreml. Sechs Jahre später sind diese nun zu Gast in Dresden:
Erstmals werden rund 140 Meisterwerke aus den Museen des Moskauer Kreml außerhalb Russlands in einer Sonderausstellung in den Paraderäumen des Dresdner Residenzschlosses präsentiert. Darunter befinden sich Werke aus der Sammlung europäischen Silbers der Rüstkammer des Kreml, Prunkgewänder, kostbare Pretiosen, Gefäße sowie Arbeiten türkischer und persischer Waffenschmiede. Ergänzt werden die Objekte durch 23 Leihgaben der Staatlichen Kunstsammlungen und der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden sowie der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel.

Die Ausstellung Zwischen Orient und Okzident. Schätze des Kreml von Iwan dem Schrecklichen bis Peter dem Großen wird ab dem 1. Dezember bis 4. März täglich außer dienstags von 10 - 18 Uhr im Residenzschloss gezeigt.

 
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Taschenberg 2
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Telefon: 0351 / 49 14 2000
E-Mail: besucherservice@skd.museum
Internet: www.skd.museum

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