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04.12.12

Johannes Kahrs

Einladung zum Pressegespräch in Anwesenheit des Künstlers am Dienstag, dem 11. Dezember 2012, 11.30 Uhr, Schaukabinett der Galerie Neue Meister, Albertinum, Treffpunkt: Eingang Georg-Treu-Platz

mit
Johannes Kahrs
Prof. Dr. Ulrich Bischoff, Direktor der Galerie Neue Meister

In der Reihe ihrer Schaukabinett-Ausstellungen zeigt die Galerie Neue Meister drei Gemälde von Johannes Kahrs (*1965 in Bremen). Die Werke des in Berlin lebenden Künstlers stehen – neben Werken von Marlene Dumas, Eberhard Havekost, Neo Rauch, Thomas Scheibitz, Cornelia Schleime, Luc Tuymans u. a. – für die ab Mitte der 1990er-Jahre auftretenden neuen Tendenzen in der europäischen Malerei, die in der Galerie Neue Meister einen Sammlungsschwerpunkt markieren.

Als Vorlagen für seine Malerei verwendet Kahrs z. T. Bilder aus Tageszeitungen, Magazinen, Büchern und Filmen. Oft sind es triviale oder extreme Zurschaustellungen von Bedrohung, Gewalt, Brutalität, Exzess, Lust, Verletzung oder Schmerz. Doch während diese Aufnahmen in den Massenmedien bestimmte Ereignisse illustrieren, löst Kahrs ihre bildhafte Erscheinung und Wirkung vom Realitätsgehalt des Dargestellten ab und überführt damit die vermeintliche Eindeutigkeit und Lesbarkeit unserer alltäglichen Bildwelt in suggestive und mehrdeutige Szenen.

Bereits 2004 war Johannes Kahrs mit zwei Gemälden in der von Ulrich Bischoff und Birgit Dalbajewa kuratierten Ausstellung „Fehlfarben. Neue Malerei aus München, Dresden, Leipzig, Berlin“ vertreten, die im Dresdner Residenzschloss und in der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen Positionen der neuen Malerei in Deutschland vorstellte. Aus dieser Ausstellung erwarb die Galerie Neue Meister das Gemälde „o.T. (Auslöschung)“ von Johannes Kahrs aus dem Jahr 2003.

Wir laden Sie zum Pressegespräch in Anwesenheit des Künstlers ein.

Lesen Sie die Pressemitteilung als pdf.

Dr. Stephan Adam
Pressesprecher und Leiter Kommunikation
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Postfach 12 05 51
01006 Dresden                                                      
Tel. ++49-351-49 14 2643
Fax ++49-351-49 14 2366
presse@skd.museum
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