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04.05.17

Gerhard Richter. Neue Bilder

Einladung zum Pressegespräch am Freitag, den 19. Mai 2017, um 11.30 Uhr, Albertinum, Eingang Brühlsche Terrasse, 2.OG

mit
Gerhard Richter
Marion Ackermann, Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
Dietmar Elger, Leiter des Gerhard Richter Archiv

Ausstellung des Gerhard Richter Archiv

Ausstellungsort: Albertinum, 2. OG

20. Mai bis 27. August 2017

Öffnungszeiten: 10 bis 18 Uhr, montags geschlossen


Gerhard Richter (*1932 in Dresden) gehört zu den bedeutendsten zeitgenössischen Künstlern. Sein Werk umfasst einen Zeitraum von nahezu fünf Jahrzehnten. Anlässlich seines 85. Geburts-tages zeigt das Gerhard Richter Archiv der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in der Zeit vom 20. Mai bis 27. August 2017 eine Ausstellung mit neuen Bildern des Künstlers. In einer ersten Station waren die meisten Arbeiten bereits im Museum Ludwig, Köln zu sehen. Nun werden die Bilder, ergänzt um sieben jüngst entstandene Werke, fast vollständig im Albertinum zu sehen sein.

Die neuen „Abstrakten Bilder“ seit 2015 unterscheiden sich auffällig von den fünf Jahre zuvor entstandenen Arbeiten mit ihren zurückhaltenden, zart modulierten Oberflächen. Die insgesamt 31 Bilder knüpfen an die Werke der späten 1980er Jahre an und beeindrucken durch ihre leuchtende und kleinteilige Vielfarbigkeit. Richter setzt neben Pinsel und Rakel auch ein Messer ein. Mit ihm kratzt er bewegte Spuren in die Bildoberfläche und legt die in mehrfachen Schichten aufgetragene Ölfarbe wieder bis auf den Untergrund offen. Dieses Verfahren erinnert zunächst an die um 1990 entstandenen „Abstrakten Bilder“. Allerdings führt Richter das Messer jetzt nicht in parallelen vertikalen Bahnen, sondern freien gestischen Bewegungen über die Leinwand.
In ihrem malerischen Gestus unterscheiden sich diese Arbeiten von allen anderen „Abstrakten Bildern“ und stehen für einen dynamischen malerischen Neuaufbruch.

Den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und seiner Geburtsstadt Dresden ist Gerhard Richter über das hier gegründete, nach ihm benannte Archiv in besonderer Weise verbunden. Auch durch Sonderausstellungen bringt der Künstler dies immer wieder zum Ausdruck. So hatte bereits 2013 eine umfangreiche Gruppe neuer Streifenbilder und Hinterglasarbeiten ihre Premiere in Dresden. Zwei Jahre später stellte Gerhard Richter seinen Birkenau-Zyklus im Albertinum erstmals der Öffentlichkeit vor.

Als wichtigstes Forschungsprojekt des Gerhard Richter Archiv gilt die Arbeit an dem wissenschaftlichen Werkverzeichnis (Catalogue Raisonné) aller Bilder und Skulpturen von Gerhard Richter. Nach der Veröffentlichung der Bände 1, 3 und 4 (2011 bis 2015) erscheint zur Ausstellung der zweite von insgesamt sechs Bänden im Hatje Cantz Verlag.
Gerhard Richter Catalogue Raisonné. Volume 2 Nos. 199-388 1968-1976, Hrsg. Dietmar Elger, Text(e) von Dietmar Elger, Deutsch, Englisch, 2017. 656 Seiten, 715 Abb., Hatje Cantz Verlag, ISBN 978-3-7757-1979-7, 248,00 EUR.

Am Freitag, den 19. Mai 2017, 19 Uhr findet die festliche Eröffnung der Ausstellung im Lichthof des Albertinum statt: Das „Ensemble Musikfabrik“, ein internationales Solistenensemble für zeitgenössische Musik, wird das 2016 in Köln uraufgeführte Werk „Richters Patterns“ spielen. Die von der KölnMusik in Auftrag gegebene Komposition schlägt eine Brücke zwischen bildender Kunst und neuer Musik. „Richters Patterns“ ist eine musikalische Installation für 18 Musiker und Elektronik von Marcus Schmickler mit einem gleichnamigen Film von Corinna Belz nach einer Idee von Gerhard Richter. Der Titel verweist auf Gerhard Richters Künstlerbuch „Patterns: Divided, Mirrored, Repeated“ (2011).

Sowohl für die Berichterstattung von der Eröffnung im Albertinum als auch für das Pressegespräch ist eine Akkreditierung über presse@skd.museum oder Telefon 0351-4914-2643 bis Donnerstag, den 18. Mai 2017, 12 Uhr, zwingend erforderlich.

Lesen Sie die Pressemitteilung im PDF-Format.

Kontakt
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Dr. Stephan Adam
Pressesprecher und Leiter Kommunikation
Residenzschloss, Taschenberg 2, 01067 Dresden
Telefon: + 49 (0)351-4914-2643
E-Mail: presse@skd.museum
www.skd.museum

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