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18.10.12

Die acht Weltwunder des Maarten van Heemskerck

Einladung zum Pressegespräch am Donnerstag, dem 25. Oktober 2012, 11.30 Uhr, Residenzschloss, Neues Grünes Gewölbe, Sponsel-Raum

Die acht Weltwunder des Maarten van Heemskerck
Eine Ausstellung des Kupferstich-Kabinetts der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
25. Oktober 2012 bis 16. Januar 2013
Ort: Residenzschloss, Neues Grünes Gewölbe, Sponsel-Raum
Öffnungszeiten: täglich 10:00 bis 18:00 Uhr,
dienstags geschlossen

Teilnehmer
Prof. Dr. Bernhard Maaz, Direktor des Kupferstich-Kabinetts und der Gemäldegalerie Alte Meister
Dr. Tobias Pfeifer-Helke, Kupferstich-Kabinett, Kurator der Ausstellung

Der niederländische Künstler Maarten van Heemskerck (1498 – 1574), der von der Nachwelt als „Raphael de la Hollande“ gerühmt wurde, prägte durch seine Darstellung der acht Weltwunder die neuzeitlichen Vorstellungen dieses Themas bis hin zu Sergio Leones Filmklassiker Der Koloss von Rhodos aus dem Jahr 1961. Philips Galle (1537 – 1612) übertrug diese bedeutendste Serie Heemskercks 1572 in die Druckgrafik. Das Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden besitzt ein besonders qualitätsvolles Exemplar dieser seltenen Folge von acht Kupferstichen, die Heemskercks Bilderfindungen überliefert.

In der Kabinettausstellung sind neben dieser auch die wichtigsten späteren Serien zum Thema, wie beispielsweise von Marten de Vos (1532 – 1603) und Antonio Tempesta (1550 – 1630) zu sehen, die ohne Heemskercks Vorbild nicht denkbar wären. Ebenso belegen Bücher, Münzen und Medaillen aus den Beständen des Kupferstich- und des Münzkabinetts der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden die Verbreitung dieses bildlichen Kanons in Kunst und Kultur. Die räumliche Nähe der Präsentation im Sponsel-Raum zu den Preziosen des Neuen Grünen Gewölbes wurde bewusst gewählt: Heemskercks imaginäre Bauten orientieren sich unter anderem an modellhaften Kleinarchitekturen, wie sie in wertvollsten Gold- und Silberschmiedearbeiten der Schatzkunst hergestellt und in den europäischen Kunstkammern wie dem Grünen Gewölbe gesammelt wurden.

Lesen Sie die Pressemitteilung als pdf.

Dr. Stephan Adam
Pressesprecher und Leiter Kommunikation
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Postfach 12 05 51
01006 Dresden                                                      
Tel. ++49-351-49 14 2643
Fax ++49-351-49 14 2366
presse@skd.museum
www.skd.museum

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