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30.11.12

de sculptura – Blicke in die Dresdner Skulpturensammlung

Eine Ausstellungskooperation des Salzburg Museum und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, 25. März bis 30. Juni 2013 im Salzburg Museum

Das Salzburg Museum und die Skulpturensammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) zeigen von 25. März bis 30. Juni 2013 gemeinsam die Ausstellung de sculptura – Blicke in die Dresdner Skulpturensammlung in der Kunsthalle des Salzburg Museums.
Die Schau de sculptura (lateinisch über Skulptur) bildet anhand von 19 Werken aus der Dresdner Skulpturensammlung einen exemplarischen, eng mit der Sammlungsgeschichte des Museums verknüpften Parcours durch die Geschichte der Skulptur, in den verschiedene Erzählungen über Formen der Antikenrezeption eingeflochten werden sowie Traditionslinien von Körperbildern und ikonografische Programme aufgezeigt werden: Der Bogen spannt sich von einem antiken männlichen Torso, über römische Kaiserporträts, Statuetten aus der Renaissance und dem Barock zu Werken aus dem 19. Jahrhundert und einem Torso von Auguste Rodin. Gleichzeitig schlägt die Ausstellung die Brücke in die unmittelbare Gegenwart und lässt die Dresdner Skulpturensammlung selbst zum Thema künstleri¬scher Auseinandersetzung werden: Die Künstler Stéphane Couturier (*1957), Katharina Gaenssler (*1974), Katharina Mayer (*1958) und Lois Renner (*1961) entwickeln während ihrer Aufenthalte in Dresden fotografische und installative Arbeiten. Darin werden sie sich individuell u.a. mit der Geschichte der Skulpturensammlung und deren spezieller Ausstellungssituation im Dresdner Albertinum beschäftigen.

Dr. Hartwig Fischer, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, begrüßt die Kooperation: „Dass die Dresdner Skulpturensammlung mit Werken aus mehr als zwei Jahrtausenden, ihrer spezifischen Sammlungsgeschichte und ihrer innovativen Präsentation im Albertinum zum Thema einer großen Ausstellung wird, freut uns sehr. Als Martin Hochleitner mit seiner Idee auf uns zukam und das Ausstellungskonzept vorstellte, waren wir sofort überzeugt. Seit seiner Wiedereröffnung im Jahr 2010 ist das Albertinum mit den hier beheimateten Museen, der Galerie Neue Meister und der Skulpturensammlung, ein Haus der Moderne geworden, das sich zudem deutlich der Gegenwartskunst geöffnet hat. Dieser Leitgedanke wird mit der Ausstellung de sculptura durch die Arbeit der renommierten zeitgenössischen Künstler aufgegriffen, die das Albertinum in den kommenden Monaten als Werkstatt und Inspirationsquelle neuer Kunst nutzen werden.“

Prof. Mag. Dr. Martin Hochleitner, Direktor des Salzburg Museum, ergänzt: „Wir haben für das Projekt mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden einen Partner gewinnen können, der mit der Skulpturensammlung eine der herausragenden Museumssammlungen ihrer Art in Europa beheimatet. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit und zugleich über die glückliche Fügung, dass wir im März 2013 einen spannenden Blick auf die Dresdner Skulpturensammlung zeigen, wenn zeitgleich Salzburg bei den Osterfestspielen erstmals auch die Staatskapelle Dresden mit Christian Thielemann begrüßen kann.“

Der Künstler Lois Renner derzeit in Dresden

Aktuell arbeitet der österreichische Künstler Lois Renner in der Skulpturensammlung in Dresden. Hierzu verlegt der Künstler nicht nur im übertragenen sondern auch im wörtlichen Sinne sein Atelier nach Dresden. Renner fertigte ein exaktes Abbild seiner Arbeitsräume in der Wiener Schönbrunnerstraße an, die er dafür maßstabsgetreu verkleinerte. Dieses Modell seines Atelierraumes postiert er an wechselnden Standorten in den Ausstellungsräumen der Skulpturensammlung im Albertinum und untersucht die Bezüge zwischen dem Modell, dem Ausstellungsraum und den Skulpturen. In einem nächsten Schritt wird er aus dieser Untersuchung großformatige fotografische Bilder konzipieren, die dann in der Salzburger Ausstellung zu sehen sein werden.

Lois Renner, der in den 1980er Jahren am Mozarteum in Salzburg und an der Kunstakademie in Düsseldorf bei Gerhard Richter Malerei studierte, arbeitet seit mehr als zwei Jahrzehnten mit einer Gruppe von Modellen, die immer mit seinen realen Ateliers und damit auch mit seiner Biografie in Verbindung stehen. Das Modell funktioniert für den Künstler als vielschichtiges Experimentierfeld, in das er u.a. (reale) Dinge und verkleinerte Gegenstände integriert, Werke der Kunstgeschichte als Reproduktionen oder Miniaturen aufnimmt und auch eigene Werke aufgreift.

Lesen Sie die Pressemitteilung als pdf.

Weitere Presseinformationen und Bildmaterial:
Salzburg Museum
Mag. Natalie Fuchs
Öffentlichkeitsarbeit, Marketing
Postfach 10
Mozartplatz 1
5010 Salzburg, Austria
Telefon: +43-662-62 08 08-777
Mobil: +43-0664-45 48 369
Telefax: +43-662-62 08 08-720
E-Mail: natalie.fuchs@salzburgmuseum.at
Internet: www.salzburgmuseum.at

Dr. Stephan Adam
Pressesprecher und Leiter Kommunikation
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Postfach 12 05 51
01006 Dresden                                                      
Tel. ++49-351-49 14 2643
Fax ++49-351-49 14 2366
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