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10.10.13

Contemporary Art Depot CAD 2013 Eleni Trupis: PygmaLion

Diashow, Tischvitrine mit historischem Fotomaterial, Handout

Einladung zum Pressegespräch am Donnerstag, den 17. Oktober 2013, 11.30 Uhr im Albertinum, Treffpunkt: Eingang Georg-Treu-Platz

mit
Kordelia Knoll, kommissarische Direktorin der Skulpturensammlung
Verena Schneider, wissenschaftliche Assistentin der Skulpturensammlung

Contemporary Art Depot – CAD 2013 ist ein Ausstellungsformat, mit dem die Skulpturensammlung den Blick auf die junge Kunstszene Dresdens lenkt. Die Ausstellungsreihe wurde im vergangenen Jahr in Zusammenarbeit mit Eberhard Bosslet, Professor für Skulptur und Raumkonzepte an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, ins Leben gerufen. Im Schaudepot „Antike bis Barock“ stellen dabei Absolventen und Meisterschüler der HfBK Dresden Arbeiten aus, die mit den antiken Skulpturen in einen Dialog treten.

Mit Eleni Trupis' Rauminszenierung „PygmaLion“ eröffnet die Skulpturensammlung die zweite Ausstellung der Reihe in diesem Jahr. Die 1976 geborene Künstlerin, die sich mit Performances, lyrischen Texten, Installationen und kalligraphischen Arbeiten in einem breiten Spektrum künstlerischer Medien bewegt, konfrontiert dabei die sorgsam behüteten Skulpturen im Albertinum mit den fragmentierten Resten zweier kolossaler, ehemals geflügelter Löwenfiguren des Bildhauers Eugen Kircheisen (1855–1913).

Den Ausgangspunkt bilden historische Fotos dieser beiden Löwenskulpturen Kircheisens. Die darauf abgebildeten Skulpturen gehörten ursprünglich zum Fassadenschmuck der 1894 eingeweihten Königlichen Kunstakademie Dresden. Seit vielen Jahren überdauern die im Zweiten Weltkrieg stark beschädigten Tierskulpturen bereits auf dem Außengelände der Kunsthochschule in der Pfotenhauerstraße.

Das Schicksal der gusseisernen Löwen inspirierten Eleni Trupis zu einer Slideshow mit rund 100 Dias im Albertinum. Darin zeigt sie die Überreste der Löwen und ihren langsamen Verfall im Wechsel der Jahreszeiten: mal bedeckt von Herbstlaub oder Schnee, mal von Käfern bevölkert. Die Künstlerin beschränkt sich jedoch nicht darauf, den Zustand der von der Natur einverleibten Skulpturen aufzuzeigen. Durch wechselnde Perspektiven und durch Detailaufnahmen entstehen vielfach ornamenthafte Motive, die die Grenzen zwischen einer reinen Dokumentation und autonomen Bildern voll stiller Poesie verschwimmen lassen.

Um die Skulpturenreste Eugen Kircheisens in die Gegenwart einzubinden, nimmt Trupis eine künstlerische Intervention auf dem Gelände der Kunsthochschule vor. Darüber hinaus wird eine der Löwenpranken im Gebäude der Kunsthochschule an der Brühlschen Terrasse zu sehen sein. In einem Handout fordert Trupis die Besucher auf, zusätzlich zur Ausstellung im Albertinum auch diese beiden Orte zu besuchen.

Zur Eröffnung erscheint im Sandstein-Verlag ein Katalog zur Ausstellungsreihe mit Texten von Verena Schneider.

Lesen Sie die Pressemitteilung im PDF-Format.

Dr. Stephan Adam
Pressesprecher und Leiter Kommunikation
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Postfach 12 05 51
01006 Dresden                                                      
Tel. ++49-351-49 14 2643
Fax ++49-351-49 14 2366
presse@skd.museum
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