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16.11.12

Zwischen Orient und Okzident. Schätze des Kreml von Iwan dem Schrecklichen bis Peter dem Großen

Einladung zum Pressegespräch am Donnerstag, dem 29. November 2012, 11.30 Uhr, Residenzschloss, Hans-Nadler-Saal, 1. OG

mit
Dr. Hartwig Fischer, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
Prof. Dr. Dirk Syndram, Direktor des Grünen Gewölbes und der Rüstkammer
Dr. Ulrike Weinhold, Konservatorin des Grünen Gewölbes und Kuratorin der Ausstellung
Dr. Elena Ju. Gagarina, Generaldirektorin des Staatlichen Kulturhistorischen Museums „Moskauer Kreml“
Dr. Olga Dmitrieva, stellvertretende Generaldirektorin des Staatlichen Kulturhistorischen Museums „Moskauer Kreml“ und Mitverantwortliche für das Konzept der Ausstellung

Zwischen Orient und Okzident. Schätze des Kreml von Iwan dem Schrecklichen bis Peter dem Großen

Eine Ausstellung der Staatliche Kunstsammlungen Dresden in Kooperation mit dem Staatlichen Kulturhistorischen Museum „Moskauer Kreml“
1. Dezember 2012 bis 4. März 2013
Ort: Residenzschloss Dresden, 2. OG
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Montag
von 10 – 18 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Residenzschloss in Dresden beherbergt mit dem Grünen Gewölbe und dem Kupferstich-Kabinett Museen von Weltrang. Auch die Rüstkammer ist bereits mit ihrer „Türckischen Cammer“ im Schloss präsent und gehört zu den bedeutendsten Sammlungen ihrer Art. Bevor am 18. Februar 2013 im Riesensaal ein weiterer Teil der Rüstkammer in einer außergewöhnlichen Inszenierung eröffnet wird, ist das Dresdner Residenzschloss Gastgeber für einen Museumsverbund von internationaler Größe: die Museen des Moskauer Kreml. In den noch unvollendeten, im Rohbau befindlichen Paraderäumen wird die Ausstellung „Zwischen Orient und Okzident. Schätze des Kreml von Iwan dem Schrecklichen bis Peter dem Großen“ vom 1. Dezember 2012 bis zum 4. März 2013 gezeigt. Einen passenderen Ort für das Ausstellungsthema könnte es dabei kaum geben: Das Dresdner Residenzschloss als Herzstück der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ist selbst, ebenso wie der Kreml, auch ein Ort der Begegnung zwischen Orient und Okzident. Auf 700 m² Fläche werden europäische Goldschmiedearbeiten, türkische und persische Prunkwaffen, Pretiosen, edle Gefäße und Gewänder sowie davon beeinflusste Erzeugnisse der Kremlwerkstätten präsentiert. Über 140 dieser Meisterwerke werden in einer einzigartigen Sonderausstellung zusammengeführt, die erstmals die Bedeutung des Kreml als Kreuzpunkt westlicher und östlicher Kulturen ins Blickfeld rückt.

Die Ausstellung umfasst eine ausgewählte Zeitspanne: 1547 erhob sich Iwan der Schreckliche (1530-1584) zum Zaren, 1712 erkor Peter der Große (1672-1725) Sankt Petersburg zur neuen Hauptstadt des russischen Zarenreichs. Von der bedeutenden Rolle Russlands im politischen und wirtschaftlichen Machtgefüge zeugen prunkvolle Erwerbungen und Geschenke, die den Zaren von ausländischen Gesandten aus West und Ost übergeben wurden, und dem heutigen Betrachter auf eindrucksvolle Weise Macht und Reichtum des Zarenreiches vor Augen führen. Davon angeregt entstanden in den Kremlwerkstätten Kostbarkeiten, in denen sich europäischer und orientalischer Geschmack und altrussische Traditionen formvollendet verbanden.

Die jetzige Ausstellung ist gewissermaßen ein Gegenbesuch: Im Jahr 2006, bevor das Grüne Gewölbe wieder in die historischen Räume im Erdgeschoss des Residenzschlosses einzog, präsentierte es sich unter dem Titel „Das Juwelenkabinett Augusts des Starken. Aus der Sammlung des Grünen Gewölbes, Dresden“ in den Museen des Moskauer Kreml. Auf wissenschaftlicher Ebene arbeiten die SKD seit langem eng mit russischen Museen zusammen. So auch mit der Eremitage in St. Petersburg oder dem Puschkin Museum in Moskau. Die Sonderausstellung „Zwischen Orient und Okzident. Schätze des Kreml von Iwan dem Schrecklichen bis Peter dem Großen“ leistet einen weiteren wichtigen Beitrag für den Austausch der Museen. Nicht zuletzt ist sie auch ein Beitrag zum „Russlandjahr in Deutschland und Deutschlandjahr in Russland 2012/2013“.

Wir würden uns über Ihre Teilnahme an der Pressekonferenz freuen. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Rückmeldung an presse@skd.museum.

Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm finden Sie unter http://www.skd.museum/kreml

Lesen Sie die Presseeinladung als pdf.

Dr. Stephan Adam
Pressesprecher und Leiter Kommunikation
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Postfach 12 05 51
01006 Dresden                                                      
Tel. ++49-351-49 14 2643
Fax ++49-351-49 14 2366
presse@skd.museum
www.skd.museum

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