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09.05.12

Xu Jiang: Re-Generation

Einladung zum Pressegespräch am Dienstag, dem 15. Mai 2012, 11.30 Uhr in der Kunsthalle im Lipsiusbau, Eingang: Brühlsche Terrasse

Teilnehmer
Xu Jiang, Künstler
Dr. Hartwig Fischer, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
Fan Di'an, Direktor des National Art Museum of China (NAMOC)

Xu Jiang: Re-Generation

Eine Ausstellung der Generaldirektion der
Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
17.05.2012 bis 18.08. 2012
Ort: Kunsthalle im Lipsiusbau
Öffnungszeiten: täglich 10:00 bis 18:00 Uhr,
montags geschlossen

Unter dem Titel „Xu Jiang: Re-Generation“ zeigen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden mit mehr als 150 Gemälden und Papierarbeiten sowie zwei monumentalen Skulpturen die erste große Werkschau des chinesischen Künstlers Xu Jiang in Deutschland. Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt mit dem National Art Museum of China und der China Academy of Art Hangzhou und steht unter der gemeinsamen Schirmherrschaft der Oberbürgermeisterin von Dresden Helma Orosz, und des Oberbürgermeisters von Hangzhou, Shao Zhanwei. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil des Chinesischen Kulturjahres 2012.
Zentrales Thema der Schau sind Sonnenblumen, Pflanzen, die ihre Blüten stets nach der Sonne ausrichten und die in den Augen des Künstlers zum Symbol für eine ganze Generation geworden sind: jene Generation, die nach den großen Kriegen des
20. Jahrhunderts und nach der Kulturrevolution aufgewachsen ist. In dieser Zeit war nicht nur die chinesische Geschichte, sondern auch das Leben Einzelner tiefgreifenden Veränderungen unterworfen.
Xu Jiangs „Sonnenblumen-Generation“ ist geprägt von der Aufarbeitung historischer Umbrüche, der Loslösung von der Vergangenheit und der Notwendigkeit der Neuorientierung. Mit seiner Ausstellung lädt der Künstler zu einer Diskussion darüber ein, wie künstlerische Positionen im Nachklang historischer Ereignisse neu definiert werden können. Über den Dialog mit Künstlern und Besuchern möchte er zum spirituellen Kern einer gemeinsamen Geschichte vordringen, die auf ähnlichen gesellschaftlichen und künstlerischen Erfahrungen beruht.
Xu Jiang wurde 1955 in Fujian, China, geboren. Er ist Rektor und Professor an der China Academy of Art in Hangzhou. Seine Werke thematisieren zum einen den kulturellen Kontext, in dem sie entstanden sind, zum anderen den Austausch zwischen westlicher und östlicher Kultur. Seine Malereien werden als Widerstand gegen die zeitgenössische visuelle Kultur und auch gegen die Konsumkultur verstanden und stellen im digitalen Zeitalter eine Neuentwicklung im chinesischen Kunstdiskurs dar.

Wir möchten Sie herzlich zum Pressegespräch am Dienstag, 15. Mai 2012, 11.30 Uhr einladen. Für unsere Planungen bitten wir um kurze Rückmeldung an:
presse@skd.museum

Am 16. Mai 2012 findet von 14 bis 17 Uhr im Herman-Glöckner-Saal des Albertinums eine Podiumsdiskussion zum Thema „Die Poetik geschichtlicher Erfahrung: Ein Dialog zwischen verschiedenen historischen und poetischen Traditionen“ statt. Auf dem Podium werden der Künstler Xu Jiang, der Direktor des National Art Museum of China, Fan Di'an, der Philosoph Boris Groys und der Rektor der Hochschule für bildende Künste Dresden, Christian Sery, sitzen.

Lesen Sie die Pressemitteilung als pdf.

Dr. Stephan Adam
Pressesprecher und Leiter Kommunikation
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Postfach 12 05 51
01006 Dresden                                                      
Tel. ++49-351-49 14 2643
Fax ++49-351-49 14 2366
presse@skd.museum
www.skd.museum
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