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01.08.12

Von A wie Ahnenkult bis Z wie Zeichensprache – Neues aus der Bibliothek des Museums für Völkerkunde Dresden

Einladung zum Pressegespräch, am Donnerstag, dem 09. August 2012, 10.30 Uhr
Treffpunkt: Königsbrücker Landstr. 159, 01109 Dresden, A.B. Meyer-Bau


Teilnehmer:
Dr. Elisabeth Häger-Weigel, Leiterin der Kunstbibliothek der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
Sigrun Nützsche, Bibliothekarin in der Bibliothek des Museums für Völkerkunde Dresden

Die Bibliothek des Museums für Völkerkunde Dresden zählt zu den ältesten ethnografischen Bibliotheken in Sachsen. Ihr Bestand umfasst etwa 65.000 Medieneinheiten (Monographien, Periodika, Karten, AV-Medien und ca. 2.500 Zeitschriftentitel) an historischer und aktueller ethnologischer Literatur.

Seit Juni dieses Jahres ist ein Teil des umfangreichen Bestandes auch online im WebOPAC zugänglich. Ab dem 9. August 2012 ist es erstmals möglich, jeden Donnerstag von 12.00 bis 18.00 Uhr ohne Voranmeldung in der Bibliothek zu forschen. Ein Leseraum mit mehreren Arbeitsplätzen bietet dafür jedem Nutzer Platz, um in Handbüchern, Expeditionsberichten und Zeitschriften zu Völkern und Kulturen in aller Welt zu lesen sowie zu Forschungsthemen von A wie Ahnenkult bis Z wie Zeichensprache zu recherchieren.

Die Bibliothek ist durch das Völkerkunde Museum Dresden, das auf die 1560 von Kurfürst August I. von Sachsen gegründete Kunstkammer zurückgeht, begründet worden. Ihr traditionsreicher Bestand umfasst Literatur zu europäischer und außereuropäischer Ethnologie, Anthropologie, Regionalwissenschaften, Kultur- und Kunstgeschichte, Museologie und Nachbarwissenschaften. Die Qualität der Bibliothek zeigt sich auch an ihrem wertvollen Altbestand, wie zum Beispiel die französischsprachige Biographie des albanischen Nationalhelden Skanderbeg von Jaques de Ranay de Lavardin aus dem 16. Jahrhundert. Weitere Schwerpunkte sind u.a. historische Reiseberichte (z.B. James Cooks „A Voyage to the Pacific Ocean“, London 1785), mehrbändige völkerkundliche Handbücher, Kompendien sowie traditionsreiche Zeitschriften.
Im Rahmen eines Pressetermins möchten wir Ihnen die Bibliothek vorstellen. Als Fotomotiv stehen Ihnen neben den Räumlichkeiten, Objekte und Bücher einer jüngst eingegangenen Schenkung zur Verfügung.

Lesen Sie die Pressemitteilung als pdf.

Dr. Stephan Adam
Pressesprecher und Leiter Kommunikation
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Postfach 12 05 51
01006 Dresden                                                      
Tel. ++49-351-49 14 2643
Fax ++49-351-49 14 2366
presse@skd.museum
www.skd.museum

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