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24.09.12

Traugott Leberecht Pochmann zum 250. Geburtstag

Eine Ausstellung im Schaukabinett der Galerie Neue Meister der Staatlichen
Kunstsammlungen Dresden

25. September bis 9. Dezember 2012
Ausstellungsort: Albertinum
2. Obergeschoss
Öffnungszeiten: täglich 10 bis 18 Uhr,
montags geschlossen

Künstlerjubiläen werden nicht selten zum Anlass genommen, um seit langem berühmte Meister zum wiederholten Mal zu ehren, indem ihre herausragenden Werke erneut in den Blickpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt werden. Im Falle des Porträt- und Historienmalers Traugott Leberecht Pochmann (1762-1830), dessen Geburtstag sich am 6. Dezember 2012 zum 250. Mal jährt, stellt sich die Lage etwas anders dar. Pochmann, geboren und gestorben in der sächsischen Haupt- und Residenzstadt, gehörte hier als Schüler von Giovanni Battista Casanova und Anton Graff, als Professor an der Kunstakademie ebenso wie als Schöpfer von zahlreichen Werken, die in der Elbestadt bei den jährlichen Akademie-Ausstellungen viel Aufmerksamkeit fanden, ohne Frage zu den namhaften Malern in der Dresdner Kunst um 1800. Doch heute ist sein Name weitgehend in Vergessenheit geraten.

In der neunten Folge der Ausstellungsreihe „Schaukabinett“, die von der Galerie Neue Meister im Albertinum veranstaltet wird, ist nun eine kleine Sonderausstellung zu sehen, die dem Schaffen des Künstlers gewidmet ist. Ausgangspunkt für die Präsentation waren jene beiden Gemälde von Pochmann, die seit langem zum Bestand der Galerie Neue Meister gehören, aber aus Platzgründen selten gezeigt werden können. Ein gemaltes Selbstbildnis, das bereits 1847 erworben worden war, zählt leider seit 1945 zu den Kriegsverlusten der Dresdner Galerie. Durch die Einbeziehung von ausgewählten Leihgaben wurde es möglich, einen konzentrierten Überblick über das Schaffen von Traugott Leberecht Pochmann zu gewinnen. Bereits zu Lebzeiten ist der Künstler vor allem als Porträtmaler geschätzt worden, obwohl er auch auf dem Gebiet der seinerzeit weit ranghöher angesehenen Historienmalerei tätig gewesen ist.

Die Ausstellung zeigt zwei Beispiele, darunter das Rezeptionsbild von Pochmann für die Mitgliedschaft bei der Kunstakademie, welches sich noch heute im Besitz der Dresdner Lehranstalt befindet. Unter den Bildnisarbeiten ist das Porträt des Leipziger Kaufherren Johann Gottlob Quandt besonders hervorzuheben. Bei dem Dargestellten handelt es sich um den Vater des Kunstgelehrten, -sammlers und Mäzens Johann Gottlob von Quandt, der in der Dresdner Kunst- und Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts eine herausragende Rolle gespielt hat.

Dr. Stephan Adam
Pressesprecher und Leiter Kommunikation
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Postfach 12 05 51
01006 Dresden                                                      
Tel. ++49-351-49 14 2643
Fax ++49-351-49 14 2366
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www.skd.museum

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