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06.06.12

Start der neuen Contemporary Art Depot Reihe im Albertinum in Dresden

Die Skulpturensammlung präsentiert aktuelle Gegenwartskunst in Zusammenarbeit mit Prof. Eberhard Bosslet von der HfBK Dresden

Contemporary Art Depot – CAD 2012
Antje Blumenstein: lokal

8. Juni – 15. Juli 2012
Eine Ausstellung der Skulpturensammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
Ausstellungsort: Albertinum, 1. Obergeschoss
Öffnungszeiten: täglich 10 bis 18 Uhr, montags geschlossen

„Contemporary Art Depot – CAD 2012“ ist ein neues Ausstellungsformat der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, welches ab dem 8. Juni 2012 zeitgenössische Arbeiten von
Diplomanden, Absolventen und Meisterschülern der Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK) im Albertinum präsentiert.
Im Vorfeld des Projektes, unter der kuratorischen Leitung der Skulpturensammlung und Prof. Eberhard Bosslet (HfBK), wurden Künstlerinnen und Künstler eingeladen, Arbeiten zu konzipieren, die mit den Räumlichkeiten des Albertinums korrespondieren.
Aus 36 Entwürfen wurden vier Installationen und fünf Videoarbeiten ausgewählt, die nun nacheinander innerhalb des Schaudepots „Antike bis Barock“ im ersten Obergeschoss des Albertinums zu sehen sein werden und in einen lebendigen Dialog mit kleinformatigen und mittelgroßen Skulpturen aus ägyptischer Zeit, der griechischen und römischen Antike sowie dem Barock treten.
Die Ausstellungsreihe startet am 8. Juni 2012 mit der Objekt-Ton-Installation „lokal“ von Antje Blumenstein.
Diese gehört zu einer Werkgruppe der Künstlerin, bei der das skulpturale Handeln im Vordergrund steht. Als Material für ihre Installation wählte sie Gebrauchsgegenstände des Museumsalltags der Skulpturensammlung (Paletten, Regale, Stühle etc.) aus und fügte die einzelnen Elemente zu einer unregelmäßigen Form zusammen. Im Anschluss umwickelte die Künstlerin diese mit handelsüblicher schwarzer PE-Folie, sodass ein völlig neues Objekt entstand, bei dem die ursprünglichen Gegenstände nicht mehr zu erkennen sind. Danach schnitt sie die Folie an einigen Stellen auf und löste dadurch eine eigenständige dynamische Bewegung aus. Zunächst sprang die Folie explosionsartig auf, zog sich dann aber allmählich wieder zurück bis ein entspannter Zustand erreicht war. Da auf der Oberfläche der Installation für die Besucher nur der Finalzustand des Bewegungsprozesses, nämlich die gekräuselten Enden der Folie, unmittelbar sichtbar ist, hielt Blumenstein die Geräusche des gesamten Vorgangs mit Tonaufnahmen fest. Für die Laufzeit der Ausstellung sind diese als Hintergrundgeräusch zu hören und ermöglichen so den Besuchern, die zeitliche Dimension des Entstehungsprozesses der Objekt-Installation nachzuvollziehen.

Antje Blumenstein wurde 1967 in Dresden geboren und studierte bis 1997 an der HfBK in Dresden. Ihre Arbeiten spielen mit Assoziationen, die sie mit einfachsten Materialien auslöst. Mit Leuchtketten, die auf die christliche Lichtmetaphysik verweisen, bildet sie Wörter und Satzfragmente, die mit unserem religiösen Erfahrungsschatz spielen, sich jedoch inhaltlich nicht entschlüsseln lassen. Filigrane Styropormuster formt sie zu komplexen, teilweise grell lackierten Gebilden, die die Aura einer glamourösen Glitzerwelt verströmen.

Die Künstlerin wurde mit mehreren Stipendien wie beispielsweise 2001 als Artist in Residence in Columbus/Ohio (USA) ausgezeichnet und war in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten, u.a. in der Kunstkammer No. 7 im Georg Kolbe Museum Berlin (2010). Antje Blumenstein lebt und arbeitet in Berlin.

Programm des Contemporary Art Depots – CAD 2012 im Albertinum

8. Juni – 15. Juli 2012
Antje Blumenstein: lokal

20. Juli – 19. August 2012
Svea Duwe, Constanze Nowak, Heinz Schmöller, Lisa Junghanß,  Manuel Frolik & Thomas Judisch Video-Gruppenausstellung

31. August - 30. September 2012
Susan Donath: Depot

13. Oktober - 11. November 2012
Andreas Paeslack: Ein Stück vom Horizont

16. November - 16. Dezember 2012
Philipp Gaißer & Mikka Wellner: Ich glaube, sie leben von der Luft

Lesen Sie die Pressemitteilung als pdf.

Dr. Stephan Adam
Pressesprecher und Leiter Kommunikation
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Postfach 12 05 51
01006 Dresden                                                      
Tel. ++49-351-49 14 2643
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