Zur Hauptnavigation

Zum Inhalt

Zur Bereichsnavigation

05.06.12

Herzog Anton Ulrich zu Gast in Dresden. Schatzkammerstücke des Herzog Anton Ulrich-Museums Braunschweig

Einladung zum Pressegespräch am Montag, 11. Juni 2012, 12.00 Uhr im Hans-Nadler-Saal, Residenzschloss, 1. Obergeschoss

Teilnehmer
Dr. Hartwig Fischer, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
Prof. Dr. Dirk Syndram, Direktor des Grünen Gewölbes und der Rüstkammer
Prof. Dr. Jochen Luckhardt, Direktor des Herzog Anton Ulrich-Museums

Herzog Anton Ulrich zu Gast in Dresden.
Schatzkammerstücke des Herzog Anton Ulrich-Museums Braunschweig

Eine Ausstellung des Grünen Gewölbes in Kooperation mit dem Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig
13. Juni - 3. Oktober 2012
Ausstellungsort: Sponsel-Raum des Neuen Grünen Gewölbes im DresdnerResidenzschloss
Öffnungszeiten: täglich 10 bis 18 Uhr,
dienstags geschlossen

Herzog Anton Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel (1633-1714) zählt wie Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen (1670-1733), genannt August der Starke, zu den herausragenden Sammlerpersönlichkeiten des Barock. Seine vielseitigen künstlerischen Interessen und der Anspruch, eigens für die Präsentation seiner Kunstsammlungen bestimmte Räumlichkeiten zu schaffen, verbinden ihn mit dem sächsischen Monarchen. Die Ausstellung „Herzog Anton Ulrich zu Gast in Dresden“ des Grünen Gewölbes der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden entstand als Kooperation mit dem Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig, zwei bedeutende historische Sammlungen, die inhaltlich wie auch geschichtlich viele Parallelen aufweisen. Beide Sammlungen zählen zu den ältesten Museen in Europa und sind aufs Engste mit dem jeweiligen Hof und der ambitionierten Sammelleidenschaft ihrer Fürsten verbunden.

Die für die Ausstellung ausgesuchten Schatzkammerstücke aus dem Braunschweiger Museum – vorrangig aus den Beständen Skulptur und Angewandte Kunst – geben Einblick in die Sammlungskultur der Herzöge von Braunschweig-Wolfenbüttel, wobei der Fokus auf Anton Ulrich liegt. Zu sehen sind Werke aus den Beständen der italienischen Majolika, des Limousiner Maleremails und der Ostasiatika. Für diese Sammlungsgebiete ließ Anton Ulrich auf Schloss Salzdahlum jeweils eigene, thematisch gegliederte Kabinette einrichten. Die Bedeutung sächsischer Kunstproduktion für die Braunschweiger Sammlung bezeugen die Figur eines „Stehenden Mannes“ aus Böttgersteinzeug, ein um 1706 am Hof Augusts des Starken entwickeltes Feinsteinzeug, und die durch den Dresdner Goldschmied Georg Mond prachtvoll montierte Deckelkanne aus Zöblitzer Serpentin. Höhepunkt der Ausstellung bilden vor allem die Büste Anton Ulrichs und die Elfenbeinskulpturen von Balthasar Permoser, der ab 1690 in Diensten der sächsischen Kurfürsten stand und dessen Werke sich auch in Braunschweig großer Beliebtheit erfreuten.
Herzog Anton Ulrich ließ sein 1694 eingeweihtes Lustschloss Salzdahlum nach und nach durch zahlreiche Sammlungsräume, wie beispielsweise eine Große Galerie, erweitern. 1723 begann unter August dem Starken der Ausbau des Grünen Gewölbes im Dresdner Stadtschloss als neue Schatzkammer. Beide schufen damit den wichtigsten Grundstock für die heutigen Sammlungen in Dresden und Braunschweig. Ein großer Teil der Bestände, die das Herzog Anton Ulrich-Museum bewahrt gehen auf den Herzog zurück.

Die nun in Dresden ausgestellten Werke aus Braunschweig treten in einen einmaligen Dialog mit den Kunstkammerstücken der ständigen Ausstellung des Neuen Grünen Gewölbes.

Lesen Sie die Pressemitteilung als pdf.

Dr. Stephan Adam
Pressesprecher und Leiter Kommunikation
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Postfach 12 05 51
01006 Dresden                                                      
Tel. ++49-351-49 14 2643
Fax ++49-351-49 14 2366
presse@skd.museum
www.skd.museum
www.facebook.com/skd.museum
www.twitter.com/skdmuseum

 

Pressebilder und Pressedossiers bestellen

<- Zurück zu: Archiv Pressemitteilungen