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25.01.12

geteilt | ungeteilt Kunst in Deutschland 1945 bis 2010

Einladung zum Pressegespräch zur Vorstellung der Sonderausstellung
geteilt | ungeteilt sowie weiterer neu konzipierter Räume in der Dauerausstellung der Galerie Neue Meister


geteilt | ungeteilt. Kunst in Deutschland 1945 bis 2010

Eine Ausstellung der Galerie Neue Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
7. Februar 2012 bis 27. Januar 2013
Ausstellungsort: Albertinum,
Öffnungszeiten: täglich 10 bis 18 Uhr, montags geschlossen

Mit geteilt | ungeteilt präsentiert die Galerie Neue Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden die zweite große Sonderausstellung im 2010 wiedereröffneten Albertinum, vorwiegend aus ihrem eigenen Bestand. Auf einer Fläche von etwa 1.200 Quadratmetern wird 65 Jahre deutsch-deutsche Kunst von der Nachkriegszeit bis heute mit ca. 120 Werken exemplarisch veranschaulicht. Dabei treten die Gemälde mit Werken aus der Skulpturensammlung, Fotografien und Videoarbeiten in einen fruchtbaren und spannungsvollen Dialog.

Der Rundgang beginnt zum einen mit dem programmatischen Bild „Tod von Dresden“ von Wilhelm Lachnit, welches die gewaltige Zerstörung der Dresdner Altstadt im Februar 1945 thematisiert, und zum anderen mit einem expressiv-abstrakten Frühwerk von Karl Otto Götz, das für einen Neuanfang nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges steht.

Zwischen anrührender Pathetik und nüchterner Bestandsaufnahme entfaltet sich nach und nach ein Panorama der deutschen Nachkriegszeit, das in Ost und West Parallelen, aber auch zunehmend entscheidende Unterschiede aufweist. Diese Unterschiede entwickeln sich im Verlauf des „Kalten Krieges“ im geteilten Deutschland zu entgegengesetzten Bildsprachen: Während im Westen hauptsächlich die abstrakte Bildsprache vorherrscht, dominieren im Osten vor allem realistische Darstellungsweisen. Mit der Zeit um und nach 1989 verlieren die bis dahin bestehenden Bildtraditionen nicht nur ihren Sonderstatus, sondern beeinflussen sich zunehmend mehr. Zum Ausdruck bringen diese Umbruchzeit unter anderem das kleine „Denkmal für das geteilte Deutschland“ (1986) von A.R. Penck sowie die wandfüllende Fotoarbeit „Deutschland wird deutscher“ (1992) von Katharina Sieverding. Der Rundgang endet mit Arbeiten der jüngeren Künstler-Generation aus allen Teilen Deutschlands (und darüber hinaus).

Doch nicht nur im 1. Obergeschoss finden Veränderungen statt. In der Dauerausstellung im 2. Obergeschoss können die Besucher ab dem 7. Februar 2012 ebenfalls weitere neue Begegnungen mit Gemälden aus den Beständen der Galerie Neue Meister erleben.

Zudem wird ein Raum ausschließlich mit Werken von Sigmar Polke ausgestattet. Die Bilder vermitteln einen pointierten Einblick in sein Schaffen.

Damit setzt Direktor Prof. Dr. Ulrich Bischoff sein bereits 2009 entwickeltes Ausstellungskonzept zur Wiedereröffnung des Albertinums fort und zeigt darüber hinaus, dass das Haus ein lebendiges ist und einen wichtigen Beitrag zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts leistet.

Wir möchten Ihnen die neue Sonderausstellung im Rahmen eines Pressegesprächs mit anschließendem Rundgang in der Dauerausstellung der Galerie Neue Meister vorstellen und laden Sie hierzu herzlich ein. Für Ihre Fragen steht Ihnen Prof. Dr. Ulrich Bischoff, Direktor der Galerie Neue Meister zur Verfügung.

Zur Erleichterung unserer Planungen bitten wir Sie um eine Anmeldung.

Die Pressemitteilung als pdf.

Pressekontakt

Dr. Stephan Adam
Pressesprecher und Leiter Kommunikation
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Postfach 12 05 51
01006 Dresden

Tel. ++49-351-49 14 2643
Fax ++49-351-49 14 2366
E-Mail: presse@skd.museum
www.skd.museum
www.facebook.com/skd.museum
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