Zur Hauptnavigation

Zum Inhalt

Zur Bereichsnavigation

02.11.12

Forschungsstandort Staatliche Kunstsammlungen Dresden: Vier neue wissenschaftliche Publikationen sind erschienen

Einladung zum Pressegespräch am Donnerstag, dem 8. November, 12:00 Uhr
im Lesesaal der Kunstbibliothek, Residenzschloss

mit

Dr. Hartwig Fischer      
Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
Dr. Konstanze Rudert
Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kuratorin
Prof. Dr. Dirk Syndram
Direktor des Grünen Gewölbes und der Rüstkammer
Dr. Martina Minning
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Grünen Gewölbe
Dr. Christoph Schölzel
Restaurator - Stellv. Leiter der Restaurierungswerkstatt für Gemälde
Dr. Gerd Spitzer
Oberkonservator der Galerie Neue Meister

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sind ein Ort vielfältiger Forschungsleistungen, die wesentlich zur Fortentwicklung wissenschaftlicher Disziplinen beitragen und oft auch in Ausstellungsprojekte einfließen. Dafür gibt es aktuell vier hervorragende Beispiele:

Noch bis zum 6. Januar 2013 läuft in der Kunsthalle im Lipsiusbau die Ausstellung „Im Netzwerk der Moderne. Kirchner, Braque, Kandinsky, Klee … Richter, Bacon, Altenbourg und ihr Kritiker Will Grohmann“. Dieser ist eine mehrjährige Forschungsarbeit von Konstanze Rudert vorangegangen, die in einem umfangreichen Katalog und einem Schriftenband dokumentiert ist. Konstanze Rudert, Kuratorin der Ausstellung, ist Herausgeberin dieser im Hirmer Verlag erschienenen Werke, in denen sie neben weiteren namhaften Wissenschaftlern auch als Autorin zu Wort kommt.

„Die kurfürstlich-sächsische Kunstkammer in Dresden – Geschichte einer Sammlung“ ist eine soeben erschienene Publikation, die der Direktor des Grünen Gewölbes und der Rüstkammer, Dirk Syndram, zusammen mit Martina Minning, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Grünen Gewölbe, in Ergänzung zu einer 2010 erschienenen Quellenedition im Sandstein-Verlag herausgegeben haben. Beide sind auch Autoren mehrerer Beiträge, darüber hinaus haben zahlreiche Wissenschaftler aus verschiedenen Museen der Staatlichen Kunstsammlungen, so beispielsweise aus dem Mathematisch-Physikal¬ischen Salon, der Gemäldegalerie Alte Meister oder den Staatlichen Ethnographischen Sammlungen mitgewirkt.

Auch in der Restaurierung haben die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden namhafte Wissenschaftler. Christoph Schölzel, stellvertretender Leiter der Restaurierungswerkstatt für Gemälde, hat jetzt unter dem Titel „Gemäldegalerie Dresden. Bewahrung und Restaurierung der Kunstwerke von den Anfängen der Galerie bis 1876“ seine Dissertation im Verlag Gunter Oettel veröffentlicht. Christoph Schölzel hat die Restaurierungsgeschichte der Dresdner Gemäldesammlung vom Beginn der Separierung der Bilder aus der kurfürstlichen Kunstkammer zu Anfang des 18. Jahrhunderts bis zum Tod des wichtigen Restaurators Carl Martin Schirmer 1876 untersucht und zudem historische Restaurierungen von elf Meisterwerken der Galerie, darunter die „Sixtinische Madonna“, der „Zinsgroschen“ und „Rembrandt und Saskia im Gleichnis vom verlorenen Sohn“, erforscht.

Gerd Spitzer, Oberkonservator an der Galerie Neue Meister, hat soeben im Schirmer/Mosel Verlag den großformatigen Bildband „Meisterwerke der Romantik in der Dresdener Galerie“ veröffentlicht. Darin wird die weltberühmte Romantik-Sammlung des Museums in 50 ausgewählten Gemälden vorgestellt, wobei auch die Geschichte dieser Sammlung und die Herkunft der einzelnen Bilder besprochen werden. Enthalten ist ebenso ein Beitrag „Romantik und Gegenwart – Suche ohne Kanon“ von Ulrich Bischoff.

Gerne möchten wir Ihnen die Neuerscheinungen im Rahmen eines Pressegesprächs näher vorstellen und dabei auch auf den Stellenwert und die Zukunftsperspektive der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden als ein Ort der Forschung eingehen. Über Ihre Teilnahme würden wir uns freuen. Bitte beachten Sie, dass dieses Pressegespräch, anders als üblich, erst um 12:00 Uhr beginnt.

Dr. Stephan Adam
Pressesprecher und Leiter Kommunikation
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Postfach 12 05 51
01006 Dresden                                                      
Tel. ++49-351-49 14 2643
Fax ++49-351-49 14 2366
presse@skd.museum
www.skd.museum


<- Zurück zu: Archiv Pressemitteilungen