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25.09.12

Eröffnung der Dresden Summer School 2012

Mit Podiumsdiskussionen und Vorträgen widmen sich die größten Dresdner Kultur- und Wissenschaftsinstitutionen dem Thema Von der Vitrine zum Web 2.0 – Museen Bibliotheken und Archive im digitalen Zeitalter

Ab dem 1. Oktober lädt die Dresden Summer School 2012 24 junge Wissenschaftler und Kulturschaffende ein, gemeinsam mit renommierten Experten die Veränderungen von Wissensstrukturen und Kulturen des Sammelns im digitalen Zeitalter zu erforschen und zu diskutieren. Im Rahmen eines zweiwöchigen Programms, das aus Vorträgen, Workshops, Exkursionen und öffentlichen Veranstaltungen besteht, sollen die Teilnehmer Zukunftsstrategien entwickeln, die dazu beitragen, Kultur- und Wissenschaftsinstitutionen in einer digitalisiert vernetzten Welt zu verorten. Kulturtheoretische Fragestellungen werden dabei ebenso bearbeitet wie Fragen der digitalen Bestandserfassung in Museen und Bibliotheken und zeitgemäße Social Media-Strategien für Kulturinstitutionen.

Ermöglicht wird dieses Programm durch ein einzigartiges Netzwerk an Partnern, zu dem sich unter der Federführung des SFB 804 der TU Dresden die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, das Deutsche Hygiene-Museum Dresden und das Militärhistorische Museum der Bundeswehr zusammengeschlossen haben. Durch diese auf der Initiative DRESDENconcept basierende Verbindung sollen Synergien geschaffen und zukunftsweisende Strategien erarbeitet werden. Die Dresden Summer School bietet hierfür eine besondere Gelegenheit. Sie wird durch das Engagement des Ehrensenators der TU Dresden, Henry Arnhold, ermöglicht.

Neben den ausschließlich an die 24 Teilnehmer gerichteten Programmteilen bietet die Dresden Summer School auch teilöffentliche und publikumsoffene Veranstaltungen. Den Auftakt bildet die Eröffnung, die für geladene Gäste am 01.10.2012 um 18.00 Uhr in der Fürstengalerie des Residenzschlosses stattfindet. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion werden Hartmut Böhme (HU Berlin), Hubertus Kohle (LMU München), Karl-Siegbert Rehberg (TU Dresden) und Peter Strohschneider (LMU München) unter der Leitung von Cécile Schortmann (3sat Kulturzeit) über den kulturwissenschaftlichen Rahmen der Summer School sprechen. Die Teilnehmer werden von Hartwig Fischer (SKD), Hans Müller-Steinhagen (TU Dresden) und Hans Vorländer (SFB 804) begrüßt.

Vertreter der Medien, sind herzlich eingeladen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen und werden aus organisatorischen Gründen gebeten, sich unter
presse@skd.museum anzumelden.

Weitere – publikumsoffene – Veranstaltungen, zu denen wir ebenfalls einladen, sind:

2. Oktober 2012, 19.00 Uhr
Öffentlicher Abendvortrag
Die Gedächtnisinstitution im digitalen Zeitalter. Perspektiven und Chancen
Prof. Dr. Hubertus Kohle, Professor für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München
Ort: Albertinum, Herrmann-Glöckner-Raum

8. Oktober 2012, 19.00 Uhr
Öffentlicher Abendvortrag
Von der Objektgeschichte zur Sammlergeschichte. Zur Geschichte jüdischer Kunstsammler in Dresden in den 1920er und 30er Jahren
Heike Biedermann, Konservatorin der Galerie Neue Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
Ort: Albertinum, Herrmann-Glöckner-Raum

12. Oktober 2012, 19.00 Uhr
Diskussion
digital://concept.art
Zum Abschluss der Dresden Summer School präsentieren die Teilnehmer ihre Ergebnisse: Projektskizzen, Ideen und Konzepte zur Erinnerungskultur der Zukunft.
Ort: Foyer des Deutschen Hygiene-Museums Dresden

Das vollständige Programm ist zu finden unter:
www.dresdensummerschool.de
http://dss.hypotheses.org

Für Rückfragen:

Kerstin Küster, Felicitas von Mallinckrodt
Koordination Summer School 2012
Tel.: +49 351 463 37681
sfb804@tu-dresden.de
    
Sonderforschungsbereich 804 „Transzendenz und Gemeinsinn“
TU Dresden, 01062 Dresden
www.sfb804.de

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