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27.09.12

Einladung zum Fototermin anlässlich der Buchpräsentation „Gegossene Sichten und Welten - Peter Götz Güttler. Katalog der Medaillen 1971-2011“

am Dienstag, dem 2. Oktober 2012, 10.00 Uhr im Stadtarchiv Dresden, Elisabeth-Boer-Straße 1, 01099 Dresden
veranstaltet von der Sächsischen Numismatischen Gesellschaft, der Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst und dem Münzkabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Teilnehmer
Peter-Götz Güttler
Dr. Wolfgang Steguweit, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst und Herausgeber
Dr. Rainer Grund, Direktor des Münzkabinetts der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und Herausgeber
Dr. Rudolf Reimann, Präsident der Sächsischen Numismatischen Gesellschaft

Zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst gibt das Münzkabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden eine umfangreiche Monographie zum Gesamtwerk und zu einzelnen Werkbereichen des in Dresden lebenden Medailleurs Peter Götz Güttler heraus. Das Werkverzeichnis der Medaillen und Münzentwürfe spiegelt die beeindruckende Dimension seines vierzigjährigen Schaffens wider. Alle Objekte sind abgebildet sowie nach einem einheitlichen Schema beschrieben und kommentiert. Ein Anmerkungsapparat, ein Literaturverzeichnis und ein Index erhöhen den Wert des Buches als Zitierwerk. Die Publikation erscheint in der Katalogreihe der Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst. Wesentlich unterstützt und gefördert wurde das Publikationsvorhaben durch die Gitta-Kastner-Forschungsstiftung der Numismatischen Kommission der Länder in der Bundesrepublik Deutschland, die Sächsische Numismatische Gesellschaft und die Leipziger Münzhandlung und Auktion Heidrun Höhn.

Der Medailleur Peter Götz Güttler ist eine Ausnahmeerscheinung unter den Vertretern seines Faches in Deutschland. 1939 in Greifswald geboren, ist der Künstler durch Studium und Berufsausübung als Architekt (bis 2004) schon jahrzehntelang mit der Stadt Dresden verbunden. Bereits Anfang der 1970er Jahre begann er mit der Fertigung von Gussmedaillen. Inzwischen umfasst sein Œuvre auf diesem Gebiet ca. 650 Arbeiten (einschließlich plastischer Münzentwürfe), die eine große Spannbreite verschiedener Themen vom Porträt über den menschlichen Akt und mythologische Szenen bis hin zu Architektur und Sport abdecken. Auch Ereignisse der Vergangenheit und der Zeitgeschichte sowie die Neujahrsmedaille spielen im Werk eine große Rolle. Einen besonderen Schwerpunkt im Schaffen nehmen die Münzsammlertreffen und Jubiläen numismatischer Vereinigungen ein. Der mit der Numismatik stark verbundene Künstler, der sich theoretisch intensiv mit Problemen der Münz- und Medaillengestaltung auseinandersetzt, behält alle Stufen der Entwicklung einer Medaille vom Entwurf bis zum fertigen Guss – meist im bevorzugten Material Weißmetall –  selbst in der Hand.

Mit seiner nach wie vor ungebrochenen Aktivität gehört Peter Götz Güttler zu den wichtigsten Vertretern der zeitgenössischen Medaillenkunst in Deutschland, der für seine Leistungen mit namhaften Preisen geehrt wurde, darunter mit dem Deutschen Medailleurpreis „Johann Veit Döll“ (2006) und dem „Hilde-Broër-Preis für Medaillenkunst“ (2009). Seine Werke befinden sich in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen des In- und Auslandes. Zum 70. Geburtstag im Jahr 2009 würdigten ihn das Münzkabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und das Stadtarchiv Dresden mit der Ausstellung „Peter Götz Güttler. Gegossene Sichten und Welten. Medaillen und andere Objekte“.

Gegossene Sichten und Welten - Peter Götz Güttler. Katalog der Medaillen 1971-2011

Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für Medaillenkunst und Münzkabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
Verlag: Sandstein Kommunikation GmbH, Dresden 2012 (440 Seiten, ca. 650 Abb.), Buchhandelspreis: 68,- €

Wir möchten Sie ebenfalls zur festlichen Buchpräsentation im Anschluss an den Fototermin um 10.30 Uhr einladen.

Lesen Sie die Pressemitteilung als pdf.

Dr. Stephan Adam
Pressesprecher und Leiter Kommunikation
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Postfach 12 05 51
01006 Dresden                                                      
Tel. ++49-351-49 14 2643
Fax ++49-351-49 14 2366
presse@skd.museum
www.skd.museum

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