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19.09.12

Dialog der Künste: Die Dresdner Philharmonie im Albertinum

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und die Dresdner Philharmonie gestalten eine mehrjährige Partnerschaft

In der Spielzeit 2012/2013 ist der Lichthof des Albertinums der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden erstmals Spielstätte für 25 Konzerte der Dresdner Philharmonie. Als die Dresdner Philharmonie, die wegen des bevorstehenden Umbaus des Kulturpalastes für mehrere Spielzeiten Ausweichquartiere suchte, das Albertinum in den Blick nahm, war für beide Seiten schnell klar, dass man aus der Notwendigkeit einer Interimsspielstätte eine Tugend des Dialogs der Künste machen wollte. Geplant ist eine mit Leben erfüllte künstlerische Partnerschaft, angelegt auf mehrere Jahre, mit Angeboten vor und nach den Konzerten: Es wird musikalische sowie kunst- und musikwissenschaftliche Einführungen und Betrachtungen geben, die das Musikerlebnis ergänzen und vertiefen. Im Anschluss etwa an die ersten Konzerte im Albertinum am 22./23. September 2012 spielt Jan Vogler im musikalischen Epilog Johann Sebastian Bach. „Epilog kunsthistorisch“ heißt es am 24. November 2012: An diesem Abend musizieren die Dresdner Philharmoniker und anderem das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-Moll op. 23 von Peter Iljitsch Tschaikowsky. Darauf Bezug nehmend stellt Birgit Dalbajewa, Konservatorin der Galerie Neue Meister, das Gemälde „Klavierkonzert mit Alexander Skrjabin unter Leitung von Sergej Kussewitzky“ von Robert Sterl aus dem Jahre 1910 vor, mit dem der Künstler im Konzertsaal Pianist und Dirigent in charakteristischer Bewegung einfing. Wenn die Philharmoniker im Februar und Juli 2013 den Jubilar Richard Wagner ehren, wird es vor den Konzerten im Klingersaal thematisch korrespondierende Kunstbetrachtungen geben. Dies sind neben Angeboten auch für die Freundeskreise beider Partner nur wenige Beispiele einer vielgestaltigen Begegnung der Dresdner Philharmonie und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

Im Sinne einer weitergehenden Vertiefung der Kooperation ist es mit dem notwendigen Planungsvorlauf möglich, ab der Saison 2013/14 ausgewählte Konzerte programmatisch abzustimmen – daran wird bereits gearbeitet.
Gezielt das Konzertpublikum für die Bildenden Künste zu interessieren und umgekehrt Museumsgäste zum Konzertbesuch zu animieren, vollzieht sich aber auch auf andere Weise: Unter dem Motto „Kulturtag“ erhält der Konzertbesucher mit der Eintrittskarte zum Konzert an einem Tag seiner Wahl eine ermäßigte Eintrittskarte für das Albertinum und zu den jeweiligen Sonderausstellungen in der Kunsthalle im Lipsiusbau. Inhaber einer Eintrittskarte für das Albertinum erhalten im Gegenzug ermäßigte Tickets für das Konzert desselben Abends – solange der Vorrat reicht.

Hartwig Fischer, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, erklärt zu der Kooperation mit der Dresdner Philharmonie:
„Dresden fordert dazu heraus, die Künste zusammen zu denken und zu leben, ihre wechselseitigen Einflüsse zu entdecken und das Publikum auf diesem Weg mitzunehmen. Es gibt wenige Kunstmetropolen, die in allen Kunstsparten international einflussreiche, große Traditionen ausgebildet und eine nicht minder bedeutende Gegenwart haben. Die Nähe der Künste und ihrer Institutionen zueinander war hier immer groß. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden freuen sich auf die Konzerte und den künstlerischen Austausch im Albertinum.“

Anselm Rose, Intendant der Dresdner Philharmonie:
„Die Chance einen neuen Saal in Dresden zu entdecken und dabei die Synergien zu nutzen, die aus der Verbindung der Institutionen entstehen, ist für uns einmalig. Wir freuen uns unserem Publikum ganz neue Eindrücke zu ermöglichen und auf fesselnde und anregende Konzertabende in der besonderen Atmosphäre des Lichthofs im Albertinum!“

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.dresdnerphilharmonie.de
www.skd.museum

Dr. Stephan Adam
Pressesprecher und Leiter Kommunikation
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Postfach 12 05 51
01006 Dresden                                                      
Tel. ++49-351-49 14 2643
Fax ++49-351-49 14 2366
presse@skd.museum
www.skd.museum

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