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Xu Jiang: Re-Generation

Ausstellung der Generaldirektion der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden im Rahmen des Chinesischen Kulturjahres in Deutschland 2012, Kunsthalle im Lipsiusbau
17. Mai - 18. August 2012


Die Ausstellung mit mehr als 150 Gemälden und Papierarbeiten sowie zwei monumentalen Skulpturen ist die erste große Werkschau des chinesischen Künstlers Xu Jiang in Deutschland. Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt mit dem National Art Museum of China und der China Academy of Art Hangzhou und steht unter der gemeinsamen Schirmherrschaft der Oberbürgermeisterin von Dresden Helma Orosz, und des Oberbürgermeisters von Hangzhou, Shao Zhanwei. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil des Chinesischen Kulturjahres 2012.

Zentrales Thema der Schau sind Sonnenblumen, Pflanzen, die ihre Blüten stets nach der Sonne ausrichten und die in den Augen des Künstlers zum Symbol für eine ganze Generation geworden sind: jene Generation, die nach den großen Kriegen des 20. Jahrhunderts und nach der Kulturrevolution aufgewachsen ist. In dieser Zeit war nicht nur die chinesische Geschichte, sondern auch das Leben Einzelner tiefgreifenden Veränderungen unterworfen.
Xu Jiangs „Sonnenblumen-Generation“ ist geprägt von der Aufarbeitung historischer Umbrüche, der Loslösung von der Vergangenheit und der Notwendigkeit der Neuorientierung. Mit seiner Ausstellung lädt der Künstler zu einer Diskussion darüber ein, wie künstlerische Positionen im Nachklang historischer Ereignisse neu definiert werden können. Über den Dialog mit Künstlern und Besuchern möchte er zum spirituellen Kern einer gemeinsamen Geschichte vordringen, die auf ähnlichen gesellschaftlichen und künstlerischen Erfahrungen beruht.

Xu Jiang wurde 1955 in Fujian, China, geboren. Er ist Rektor und Professor an der China Academy of Art in Hangzhou. Seine Werke thematisieren zum einen den kulturellen Kontext, in dem sie entstanden sind, zum anderen den Austausch zwischen westlicher und östlicher Kultur. Seine Malereien werden als Widerstand gegen die zeitgenössische visuelle Kultur und auch gegen die Konsumkultur verstanden und stellen im digitalen Zeitalter eine Neuentwicklung im chinesischen Kunstdiskurs dar.