Zur Hauptnavigation

Zum Inhalt

Zur Bereichsnavigation

Suriname. Skizzen aus unbekanntem Land

Fotografien, Filme und Objekte von Regine Hempel

5. Juli - 3. November 2013
Eine Ausstellung im Völkerkundemuseum Herrnhut

Suriname, ehemals Niederländisch-Guayana, gehört zu den wenig bekannten Ländern der Erde. Bereits 1735 begannen Missionare aus Herrnhut in dieser Region das Christentum zu verkünden, zunächst bei den indianischen Völkern wie Arawak und Karaiben, später unter der afroamerikanischen Sklavenbevölkerung, den sogenannten Kreolen. Nach Mitte des 18. Jahrhunderts weiteten sie ihre Tätigkeiten auch auf die Marron, entlaufene Sklaven im Landesinneren, aus. Zahlreiche Sammlungsobjekte gelangten als Zeugnisse unterschiedlicher Kulturen nach Herrnhut, wo sie heute in der Dauerausstellung gezeigt werden.

  • Plantage Pepperpot, © Völkerkundemuseum Herrnhut, Staatliche Ethnografische Sammlungen Sachsen, Foto: Regine Hempel
 - Bild öffnet sich in einer Vergrößerungsansicht.
  • Marron-Haus mit verziertem © Völkerkundemuseum Herrnhut, Staatliche Ethnografische Sammlungen Sachsen, Foto: Regine Hempel - Bild öffnet sich in einer Vergrößerungsansicht.


Anlässlich des 150. Jahrestages der Sklavenemanzipation in Suriname soll diese Sonderausstellung die Gegenwart des Landes mit seinen verschiedenen Ethnien vorstellen. Regine Hempel hat mehrere Reisen in Suriname unternommen, wobei sie immer auf den Spuren der Herrnhuter wandelte.