Zur Suche

Zur Hauptnavigation

Zum Inhalt

Zur Bereichsnavigation

Schaudepot #5. Arbeitsbilder

Zugänglich nur im Rahmen von Führungen nach telefonischer Voranmeldung unter 0351-31 403 10, jeweils dienstags (23.03., 30.03., 06.04., 13.04., 20.04., 27.04., 04.05.) um 16.30 Uhr.

Zum fünften Mal lädt der Kunstfonds in seine Depoträume ein, um die 2007 begonnene Reihe „Schaudepot“ fortzuführen. Für kurze Zeit öffnet sich das Depot im Rahmen von Führungen für einen Blick hinter die Kulissen und dem Publikum wird eine ausgewählte Werkgruppe zugänglich gemacht.

Der arbeitende Mensch, ein wiederkehrendes Motiv der Bildenden Kunst, war in der DDR ein zentrales Thema. Aufgrund der behaupteten „führenden Rolle der Arbeiterklasse“ forderte die Kulturpolitik Arbeits- und Arbeiterbilder. So entstanden Arbeiterporträts, Alltagsszenen aus dem Berufsleben (einschließlich Schichtbeginn, Pausen und Feierabend), Werksbilder sowie Industrielandschaften.

Schaudepot #5 geht anhand einer Auswahl von Gemälden und Grafiken sächsischer Künstlerinnen und Künstler der Entwicklung dieser Werkgruppe vor dem Hintergrund wechselnder politischer Ansprüche nach. Die Ausstellung schließt auch Beispiele laienkünstlerischer Werke von Arbeitern ein, die in Kunstzirkeln in Betrieben entstanden sind. Sie sind Zeugnisse des „Bitterfelder Weges“, wonach Künstler in die Betriebe gehen, den Arbeitsalltag selbst erleben und die Arbeiter zu eigenem Kunstschaffen anleiten sollten.

Die Erweiterung der Ausstellung um zeitgenössische Fotografien verdeutlicht Veränderungen in der Reflektion von Arbeit in der Bildenden Kunst unter neuen gesellschaftlichen Voraussetzungen und lädt zur Diskussion um die Bedeutung von Arbeit heute ein. Gezeigt werden Werke unter anderem von Jan Buck, Wilfried Falkenthal, Lutz Fleischer, Ulrich Hachulla, Alfred Hesse, Gunter Jacob, Gerda Lepke, Stefan Plenkers, Wilhelm Rudolph, Helfried Sander, Christine Schlegel und Werner Tübke sowie von Stefan Schröde