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Johann Christian "Neuber à Dresde"

Schatzkunst des Klassizismus für den Adel Europas

Eine Ausstellung des Grünen GewölbesResidenzschloss
3. März - verlängert bis einschließlich 6. Mai 2012

Die Ausstellung ist dem Dresdner Hofjuwelier Johann Christian Neuber (1736-1808) gewidmet. Eine erlesene Kollektion aus Privatsammlungen wie auch aus der Sammlung des Grünen Gewölbes zeigt die faszinierende Vielfalt der typischen „Neuber-Dosen“, für die farbenprächtige sächsische Schmucksteine verarbeitet und in Gold gefasst wurden.

Erstmals außerhalb Frankreichs wird ein von Neuber gefertigter Prunktisch zu sehen sein. Es war dies ein Dankesgeschenk, das Friedrich August III. von Sachsen an Louis Auguste Baron de Breteuil übergab, der maßgeblich am Zustandekommen des für Sachsen so bedeutsamen Friedensvertrages von Teschen im Mai 1779 beteiligt war.

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Ebenfalls zum ersten Mal wird eine Figurengruppe aus Meißner Porzellan mit dem originalen, ebenfalls mit sächsischen Schmucksteinen verzierten Sockel von Neuber gezeigt. Auch dieses Kunstwerk war Bestandteil einer großen Schenkung, die Fürst Repnin zugedacht war, der für die russische Seite die Friedensverhandlungen 1779 geführt hatte.

Die Ausstellung vereint in kleinem Rahmen exzeptionelle Kunstwerke aus dem Schaffen Neubers und verdeutlicht, wie klassizistische Schöpfungen aus Meißner Porzellan und kunstvoll gefasste sächsische Schmucksteine zueinander finden konnten und nicht nur für den Reichtum des Landes und das Ansehen seines Regenten warben, sondern auch der traditionsreichen, berühmten Dresdner Goldschmiedekunst noch einmal zu europäischer Geltung verhalfen.