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jetzt hier. Gegenwartskunst. Aus dem Kunstfonds

1. März bis 30. Juni 2013
Ausstellung des Kunstfonds, Kunsthalle im Lipsiusbau, Brühlsche Terrasse

Durch jährlich stattfindende Förderankäufe des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst sowie der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen wird die Sammlung des Kunstfonds seit 1992 kontinuierlich auf- und ausgebaut. In den vergangenen zwei Jahrzenten gelangten so viele frühe Werke von heute zum Teil namhaften und international bekannten Absolventen der beiden sächsischen Kunsthochschulen in Dresden und Leipzig, deren künstlerische Qualität frühzeitig erkannt wurde, in die Sammlung. Darunter Werke von Tilo Baumgärtel, Christiane Baumgartner, Eberhard Havekost, Jörg Herold, Matthias Hoch, Rosa Loy, Carsten Nicolai, Frank Nitsche, Neo Rauch, Ricarda Roggan, Sophia Schama, Thomas Scheibitz, David Schnell.

  • Matthias Hoch, Brüssel #17, 2011 C-Print, 180 x 255 cm, Inv.-Nr. 98/2002, Förderankauf des SMWK 2002 , Foto Matthias Hoch, Leipzig
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  • Constanze Deutsch, Blumen für Olympia, 2010, Mischtechnik auf Papier, 77 x 106 cm (gerahmt), Inv.-Nr. 6/2011, Förderankauf der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen 2011, Foto Herbert Boswank Dresden
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In der Kunsthalle im Lipsiusbau wird diese „verborgene“ Sammlung  zeitgenössischer Kunst aus dem Kunstfonds erstmals einem breiten Publikum vorgestellt. Gezeigt werden Werke der Genre Malerei, Fotografie, Grafik, Skulptur, Installation und Film von über 65 Künstlerinnen und Künstlern, in denen die wesentlichen Entwicklungslinien des jungen Kunstschaffens in Sachsen von Mitte der 1990er Jahre bis heute sichtbar werden. Dazu gehören vor allem die neue Malerei aus Sachsen, die von den Studenten der Akademien in Dresden und Leipzig ausging, das deutschlandweit zu beobachtende Revival der druckgrafischen Techniken und der Handzeichnung sowie die Herausbildung einer neuen Fotografenschule in Leipzig.

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  • Die Künstler

    Tina Bara/Alba D’Urbano, Tilo Baumgärtel, Christiane Baumgartner, Jens Besser, Theo Boettger, Martin Borowski, Jan Brokof, Stefanie Busch, Peggy Buth, Peter Bux, Constanze Deutsch, Markus Draper, Kerstin Flake, Thomas Florschuetz, Rao Fu, Ulrich Gebert, Göran Gnaudschun, Henriette Grahnert, Jana Gunstheimer, Grit Hachmeister, Matthias Hamann, Eberhard Havekost, Dirk Heerklotz, Sebastian Hempel, Jörg Herold, Andreas Hildebrand, Matthias Hoch, Olaf Holzapfel, Tilman Hornig, Kai Hügel, Sven Johne, Eduard Klein, Bertram Kober, Peter Krauskopf, Edgar Leceiejewski, Stefan Lenke, Frank Lippold, Rosa Loy, Alexej Meschtschanow, Dominik Meyer, Carsten Nicolai, Frank Nitsche, Lage Opedal, Mario Pfeifer, Karin Pietschmann, Ulf Puder, Bruno Raetsch, Neo Rauch, Ricarda Roggan, Jenny Rosemeyer, Stefan Ruderisch, Sebastian Rug, Adrian Sauer, Sophia Schama, Thomas Scheibitz, Julia Schmidt, David Schnell, Christian Schönwälder, Andreas Schulze, Sebastian Stumpf, Ronny Szillo, Tim von Veh, Susanne Werdin, Martina Wolf und Tobias Zielony.

  • Die Kunstwerke

    Viele der ausgestellten Arbeiten unternehmen eine dokumentarische, erzählerische oder auch autobiografische Bestandsaufnahme der (ost-)deutschen Lebenswirklichkeit nach der Wiedervereinigung. Mit Beginn des digitalen Zeitalters gewann auch die Reflexion über die aktuellen Bedingungen und Möglichkeiten der klassischen bilderzeugenden Medien an Bedeutung. Neue Technologien eröffneten den Künstlern neue Wege der Bildfindung. Eingebunden in diese künstlerischen Diskurse sind stets auch prinzipielle Fragen nach der Bedeutung der Kunst und des Kunstbetriebs in unserer heutigen Gesellschaft. In der Ausstellung artikulieren sich solche Themen auch medienübergreifend, wobei verschiedene konzeptuelle, motivisch-inhaltliche oder ästhetische Aspekte akzentuiert oder kontrastiert werden. Die Begegnungen der Werke miteinander schaffen „Erfahrungsräume“, die sich für den Besucher in erster Linie über die Arbeiten selbst erschließen lassen.

  • Der Kunstfonds

    Die Sammlung des Kunstfonds des Freistaates Sachsen der Staatliche Kunstsammlungen Dresden ist eine der bedeutendsten Kunstsammlungen zur sächsischen Kunst nach 1945. Sie umfasst mehr als 25 000 Werke aller Genres der Bildenden Kunst, darunter Malerei, Skulptur, Graphik, Photographie, Kunstgewerbe, Konzept-, Video- und Installationskunst sowie Arbeiten im öffentlichen Raum.

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