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déjà vu – Wege einer Form

Ausstellung mit Arbeiten der Düsseldorfer Künstlerin Alke Reeh
15. Juli - 31. Oktober 2012
Kunstgewerbemuseum, Schloss Pillnitz, Bergpalais

Die Arbeiten der Düsseldorfer Künstlerin Alke Reeh sind gleichermaßen durch konzeptionelle Strenge und große sinnliche Kraft gekennzeichnet. In ihrem Mittelpunkt stehen elementare Grundformen, die aus gewohnten Zusammenhängen isoliert und in neue, überraschende Kontexte gestellt werden. Ein gedrehtes Gefäß mit feiner Profilierung erscheint unversehens als Rock einer grazilen Frauengestalt, das Gewölbe einer weiten osmanischen Kuppel als Boden einer gewöhnlichen Tasse. Dieser Kunstgriff führt beim Betrachter zu einer Art „Déjà-vu“-Effekt, der das Gefühl des Wiedererkennens von Vertrautem ebenso beinhaltet wie die Irritation eingefahrener Sehgewohnheiten. Im Ergebnis steht eine wohltuende Erneuerung und Schärfung des Blicks.

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Insgesamt acht Räume stellt das Museum der Künstlerin im Mittelbau des Pillnitzer Bergpalais zur Verfügung, wobei im Hauptsaal ein eigens für die Ausstellung geschaffenes Objekt aus spiegelnden Flächen mit seiner Umgebung in Dialog tritt.

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