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Conflict, Time, Photography

31. Juli – 25. Oktober 2015
Eine Ausstellung der Tate Modern, London, in Zusammenarbeit mit dem Museum Folkwang, Essen, und den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Die von der Tate Modern konzipierte Ausstellung zeigt, in welcher Weise in der Fotografie seit dem 19. Jahrhundert kriegerische Ereignisse und deren Folgen vergegenwärtigt und reflektiert werden. Historische Reportagen, Dokumentaraufnahmen und Positionen zeitgenössischer Fotografie lenken den Blick auf die flüchtigen wie dauerhaften, die sichtbaren wie verwischten Spuren, die jeder Konflikt hinterlässt und die sich nicht nur in die kollektive Erinnerung, sondern auch in die realen Schauplätze des Geschehens eingeschrieben haben.

Weltweit und über die Zeiten hinweg ‒ vom amerikanischen Bürgerkrieg bis zum Irakkrieg ‒ offenbaren die Bilder von Menschen, Orten und Dingen die existenziellen Auswirkungen von Gewalt und Zerstörung als Sediment unserer modernen Zivilisation. Die ausgewählten Fotografien entstanden Momente, Tage, Wochen, Monate, Jahre oder Jahrzehnte nach dem Ereignis, auf das sie verweisen. Dieser Chronologie folgend spannt die Ausstellung einen zeitlichen Bogen von Aufnahmen, die unmittelbar nach der Atombombenexplosion in Hiroshima gemacht wurden, über Beobachtungen aus dem geteilten Berlin zu Zeiten des Kalten Krieges bis hin zu Fotos von Schauplätzen des Ersten Weltkrieges, die rund 100 Jahre später aufgenommen wurden. In der Zusammenschau aller Bilder entfaltet sich auf diese Weise eine eindrückliche, zeitlose Ikonografie des Krieges.

  • Künstlerinnen und Künstler

    Jules Andrieu, Pierre Antony-Thouret, Nobuyoshi Araki, George N. Barnard, Robert Capa, Luc Delahaye, Ken Domon, Matsumoto Eiichi, Roger Fenton, Jim Goldberg und Kamel Khelif, Shigeo Hayashi, Thomas Höpker, Toshio Fukada, Kenji Ishiguro, Kikuji Kawada, Jens Klein, Susanne Kriemann, Jerzy Lewczyński, Agata Madejska, Diana Matar, Chloe Dewe Mathews, Don McCullin, Susan Meiselas, An-My Lê, Simon Norfolk, João Penalva, Richard Peter sen., Peter Piller, Walid Raad, Jo Ractliffe, Michael Schmidt, Ursula Schulz-Dornburg, Harry Shunk und János Kender, Stephen Shore, Taryn Simon, Shomei Tomatsu, Hiromi Tsuchida, Nick Waplington, Paul Virilio, Jane und Louise Wilson, Sasaki Yuichiro