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Das ICH entdecken – einen Lernort der Moderne gestalten

gefördert durch die PricewaterhouseCoopers-Stiftung

Zielgruppe: Grundschüler/-innen sowie Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8
Laufzeit: August 2010 bis Juli 2011 (Folgeprojekte bis Juli 2013 geplant)
Pate: Peter Detemple, PricewaterhouseCoopers Saarbrücken

„Das ICH entdecken- einen Lernort der Moderne gestalten“ ist ein Teilprojekt vom „Lernort Albertinum“ und ermöglicht Kindern und Jugendlichen eine vertiefte Beschäftigung mit dem Ort Museum, aber auch mit der eigenen Persönlichkeit. Das Museum als Ort des Lernens, nicht nur im schulischen Sinn.  Die Kunst soll mit den sich entwickelnden Persönlichkeiten junger Menschen verbunden werden. Das durch die PricewaterhouseCoopers-Stiftung (PwC-Stiftung) unterstützte, langfristig angelegte Projekt entwickelt unterschiedliche Vermittlungswege für Kinder und Jugendliche. Ferner soll die Kooperation von Schule und Museum gestärkt werden. Dabei dient das Porträt als Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit verschiedenen Kunstformen, wie Malerei, Theater und Literatur. Eine spartenübergreifende kulturelle Bildung wird ermöglicht.

  • Grundschüler
    Ferdinand von Rayski, Kinderbildnis Hans von Posern, 1841. Öl auf Leinwand, Galerie Neue Meister

    Im ersten von insgesamt drei Bausteinen des Projektes werden Grundschüler mit sich selbst konfrontiert. Porträts, z.B. von Max Liebermann, Otto Greiner oder Oskar Kokoschka, dienen als Spiegel. Die Schüler sollen die Stimmung nachempfinden, per Mimik, Gestik und Körpersprache selbst darstellen und die eigenen Gefühle auch in Fotos, Skulpturen oder Porträts verewigen. Geplant ist, die Werke im öffentlichen Raum zu präsentieren. Vorlage für diese Idee ist ein Entwurf (Modul des Lernort Albertinum), der in gemeinsamer Arbeit mit dem Institut für Kunst und Musikwissenschaft der Technischen Universität Dresden (Lehramtsstudenten) entstand.

  • Jugendliche
    Wilhelm Trübner, Mädchen mit gefalteten Händen, 1878. Öl auf Leinwand, Galerie Neue Meister

    In diesem Projektteil arbeiten wir mit der Theaterpädagogin der Landesbühnen Sachsen zusammen. Jugendliche der 8. Klasse erstellen mittels der Methode des kreativen Schreibens eigene kritische, humorvolle oder traurige Geschichten zu ausgewählten Kunstwerken und präsentieren diese abschließend vor einem Publikum. Die Jugendlichen können sich bei der Betrachtung der Werke mit einer Arbeit besonders vertraut machen, die dann als Ausgangsobjekt für den literarischen Text dienen soll. Farben, Musik und Atmosphäre sind dabei ein wichtiger Teil des Schreibens.