Zur Hauptnavigation

Zum Inhalt

Zur Bereichsnavigation

Gemäldegalerie Alte Meister

Der junge Johann Wolfgang Goethe war bei seinem Besuch von der Dresdner Gemäldegalerie überaus angetan: „Meine Verwunderung überstieg jeden Begriff!“ Er sah die Meisterwerke noch im Johanneum, dicht gedrängt in drei Reihen übereinander gehängt. Aber die Sammlung, die er bewunderte, entspricht mehr oder weniger der Auswahl, die auch heute im Semperbau präsentiert wird. Die Verwunderung und das Staunen ist den Besuchern seit Goethe nicht vergangen: Jahr für Jahr zieht die Galerie mehr als 500.000 Kunstinteressierte aus aller Welt an.

  • Giorgione, Schlummernde Venus, um 1508 – 1510, Gemäldegalerie Alte Meister, SKD
 - Bild öffnet sich in einer Vergrößerungsansicht.
  • Jan van Eyck, Flügelaltärchen der Maria mit dem Kind, dem Heiligen Georg und der Heiligen Katharina, 1437, Gemäldegalerie Alte Meister, SKD - Bild öffnet sich in einer Vergrößerungsansicht.


Der internationale Ruhm der Gemäldegalerie Alte Meister gründet sich auf Meisterwerke wie Raffaels "Sixtinische Madonna", Giorgiones "Schlummernde
Venus", Correggios "Heilige Nacht", Cranachs "Katharinenaltar", Vermeers "Briefleserin" und Bellottos Dresdener Stadtansichten. Auch die zahlreichen weithin bekannten Gemälde von van Eyck, Dürer, Holbein, Rubens, Rembrandt, Poussin, Claude Lorrain, Murillo, Canaletto, Tiepolo, Raeburn und Graff locken zu ausgiebiger Betrachtung: Ein rarer Schatz, höchst konzentriert.

Die Sammlung befindet sich im nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufgebauten Galeriegebäude am Zwinger. Der ursprünglich 1855 nach den Plänen Gottfried Sempers errichtete Bau war eines der wichtigsten Museumsprojekte des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Mehr als eine halbe Million Besucher besichtigen jährlich die Gemäldegalerie –Tendenz steigend. 

Bauliche und technische Gründe zwingen dazu, die Galerie nunmehr einer grundlegenden Instandsetzung zu unterziehen: Es müssen die heute vorgeschriebenen Fluchtwege geschaffen, die barrierefreie Erschließung ermöglicht, die gravierenden bauphysikalischen, klimatischen und technischen Mängel beseitigt und die Infrastruktur ertüchtigt werden. Gemeinsam mit dem Sächsischen Immobilien- und Baumanagement SIB, das mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden die mehrjährige und schrittweise Sanierung durchführt, bitten wir unsere Gäste um Verständnis für etwaige baubedingte Einschränkungen.

Interimsausstellung

Das Warten hat ein Ende: Die Gemäldegalerie Alte Meister ist wieder für die Besucher zugänglich. Im frisch instandgesetzten Ostflügel des Semperbaus am Zwinger können die Besucher die Sammlung in einer neuen Präsentation erleben

...mehr