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Kurfürstliche Garderobe

Die neue Dauerausstellung im Renaissanceflügel

Residenzschloss Dresden, 1. Obergeschoss

Kurfürstliche Gewänder der Rüstkammer der Zeit um 1550 bis 1650 führen in Originalen die grandiose Fürstenmode der Renaissance und des Frühbarocks vor, wie sie bis auf wenige Ausnahmen sonst nur noch in Bildnissen der großen Herrscher jener Ära zu belegen ist.

Mit ihrer gesicherten Provenienz, der überragenden handwerklichen und künstlerischen Qualität der Textilien, dem Ensemblewert, der dynastischen Bedeutung, der Internationalität, der Periodenzuordnung und dem beeindruckenden Erhaltungszustand stehen die in Dresden überlieferten kurfürstlichen Prunkkleider im Rang eines europäischen Kulturerbes.

  • Prunkkleid der Kurfürstin Magdalena Sibylla von Sachsen, Nahaufnahme, Seitenansicht, um 1610–1620, Rüstkammer, Copyright: Staatliche Kunstsammlungen Dresden Foto: Jürgen Karpinski
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  • Prunkkleid der Kurfürstin Magdalena Sibylla von Sachsen, Detailaufnahme, Nahaufnahme, Seitenansicht, um 1610–1620, Rüstkammer, Copyright: Staatliche Kunstsammlungen Dresden Foto: Jürgen Karpinski
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In vier Räumen entfaltet sich eine sinnliche Pracht mit reichen Stoffen, Stickereien, Spitzen und Posamenten von Gold, Silber und Seide. Nach langjährigen umfangreichen Restaurierungen und Konservierungen wird nun eine repräsentative Aufstellung der kurfürstlichen Prunkkleider in ihrer ganzen Pracht möglich: Die insgesamt 27 Herrscherkostüme – 6 vollständige Kostümensembles, 11 Anzüge mit Wams und Hose, 4 Damenkleider sowie 6 einzelne Obergewandstücke – werden von nun an wieder zu bewundern sein.

  • Prunkkleid des Kurfürsten Moritz von Sachsen, um 1545–1550, Oberstoffe: italienisch, Schneiderarbeit: vermutlich Dresden, Rüstkammer, © Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Jürgen Karpinski
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  • Prunkkleid des Kurfürsten Moritz von Sachsen, um 1545–1550, Oberstoffe: italienisch, Schneiderarbeit: vermutlich Dresden, Rüstkammer, © Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Jürgen Karpinski
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In der internationalen Museumslandschaft sind diese Gewänder mehrheitlich ohne jeden Vergleich und fungieren daher mit ihren originalen Befunden als Leitobjekte für das Verständnis der europäischen Mode und Textilkunst der Renaissance und des Frühbarocks.

Mit der Neueröffnung der Kurfürstlichen Garderobe im Dresdner Residenzschloss 2017 werden sie nach mehr als 75 Jahren endlich wieder in einer Dauerausstellung gezeigt. Damit wird dieser einzigartige Schatz europäischer Mode- und Textilgeschichte der Öffentlichkeit und Forschung zugänglich.

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