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Geschichte

Das Residenzschloss Dresden zählte einst zu den prächtigsten und den bedeutendsten Schlossbauten der Renaissance in Deutschland. Seit 1485 war Dresden ständige Residenz sächsischer Kurfürsten und Könige. Die entscheidende, architektonische Prägung des Dresdner Residenzschlosses erfolgte zwischen 1548 und 1556. Es ist, über Umbau und Modernisierung im 20. Jahrhundert hinaus, noch heute eine Burg der Hochrenaissance. Als solche geplant, gebaut und über Jahrhunderte von den Kurfürsten und Königen als Ort der Macht und Repräsentation genutzt, markieren geschlossene Mauern und wenige Tore nach außen den Eindruck der Abwehr. Dies ergab sich aus den Anforderungen eines geschützten Wohn- und Repräsentationsbaus einer Fürstenfamilie und der Nutzung als oberster Verwaltungssitz eines Flächenstaates des 16. und 17. Jahrhunderts.

Für einen Museumsbetrieb des 21. Jahrhunderts und die erforderliche Logistik erwuchsen aus der historischen Anlage und seiner architektonischen Struktur aber Schwierigkeiten. Die Überdachung des Kleinen Schlosshofes war ein genialer Schlüssel zur zeitgemäßen Erschließung des Gebäudes. Am 13.Februar 1945 brannte das Residenzschloss bis auf die Grundmauern nieder. In den Jahrzehnten nach dem Krieg musste das Residenzschloss vehement gegen Abrisspläne verteidigt werden. 1986 begann der Wiederaufbau. Aber erst der in einem sächsischen Kabinettsbeschluss von 1997 beschlossene Wiederaufbau des Schlosses leitete eine neue Epoche ein. Heute ist das Residenzschloss die größte Kulturbaustelle im Freistaat Sachsen.