Zur Hauptnavigation

Zum Inhalt

Zur Bereichsnavigation

Leipzig – Heimat des Museums für Völkerkunde zu Leipzig

Gut 100 Kilometer westlich von Dresden liegt Leipzig, die Heimat des GRASSI Museums für Völkerkunde zu Leipzig. Das Museum blickt bereits auf 140 Jahre Geschichte zurück.

Von Leipziger Bürgern gegründet und gefördert, ist es zu einer der führenden und größten Einrichtungen dieser Art in Deutschland herangewachsen. 1895 wurde aus dem Vermächtnis des Kaufmanns und Bankiers Franz Dominic Grassi zunächst am heutigen Wilhelm Leuschner-Platz ein Museumsneubau für das Kunstgewerbe- und das Völkerkundemuseum errichtet. Da die Ausstellungsfläche für die expandierenden Museen bald nicht mehr ausreichte, wurde von 1925 bis 1929 am Johannisplatz ein Neubau errichtet, das heutige Grassimuseum. Der repräsentative Art-Decó-Bau nahm das Kunstgewerbemuseum, das Völkerkundemuseum und das Musikinstrumentenmuseum auf – wie heute wieder. Das Gebäude wurde 1943 durch den größten Luftangriff auf Leipzig weitestgehend zerstört. 1947 begann der Wiederaufbau. Allerdings konnte das Gebäude während der DDR-Zeit nur notdürftig wiederhergestellt werden. Von 2001 bis 2005 wurde der gesamte Grassikomplex umfassend saniert und rekonstruiert. Inzwischen stellt das Areal mit seinen großzügig gestalteten Ausstellungssälen, mit drei Veranstaltungsräumen, vier Gartenhöfen und dem angrenzenden parkähnlichen Alten Johannisfriedhof einen einzigartigen kulturellen Anziehungspunkt und zugleich einen Ort der Ruhe und Entspannung im Zentrum der Stadt Leipzig dar.