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Herrnhut – Heimat des Völkerkundemuseums Herrnhut

Herrnhut liegt etwa 100 Kilometer östlich von Dresden in der Oberlausitz. Aber von vielen kaum vermutet, kann man in dem kleinen Ort auf Weltreise gehen.

Männer und Frauen der 1727 gebildeten Herrnhuter Brüdergemeine brachten schon kurz nach Beginn ihrer Missionstätigkeit völkerkundliche Zeugnisse aus vielen Regionen der Erde nach Herrnhut. Der Herrnhuter Apotheker Bernhard Kinne (1812-1895) ergriff die Initiative, die Sammlungen in einem Museum zu vereinen und vielen Interessenten zugänglich zu machen. Anlässlich des 125jährigen Gründungsjubiläums konnte im Jahr 2003 in der Goethestraße 1 eine neue Dauerausstellung eingerichtet werden, die unter dem Titel "Ethnographie und Herrnhuter Mission" historische Kulturen der Völker zeigt, bei denen Brüder-Missionare wirkten. Gleichzeitig werden die Leistungen dieser Missionare gewürdigt, die durch ihre Beobachtungen, Aufzeichnungen und ihre völkerkundlichen Sammlungen einen beachtlichen Beitrag zur Bewahrung und Verbreitung von Wissen über diese Menschengruppen und deren Kultur geleistet haben. Neben der ständigen Ausstellung des Museums werden in einem im Jahr 1994 errichteten Erweiterungsbau regelmäßig Sonderausstellungen zu völkerkundlichen und missionsgeschichtlichen Themen gezeigt.