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Studiendepot Antike

Die Sammlung antiker Kleinkunst, ein Teilgebiet der Skulpturensammlung, umfasst alle Gattungen figürlicher Plastik kleinen Formats sowie die kunsthandwerkliche Produktion von Gebrauchs- und Kultgeräten der antiken Mittelmeerländer. Anders als bei dem überwiegenden Teil der Großplastik handelt es sich bei diesen Beständen um originale und unmittelbare Zeugnisse ägyptischen, griechischen, etruskischen und römischen Lebens. Die antiken Gefäße, Bronzestatuetten, Terrakotten, Gläser, geschnittenen Steine, Geräte und der Goldschmuck dienten als volkstümliche Grabbeigaben, als Votive, aber auch als Gegenstände für den alltäglichen Gebrauch.

  • Pelike, Dionysos, attisch-rotfigurig, um 470 v. Chr. © Staatliche Kunstsammlungen Dresden
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  • Beschlagstück, Liegender Hirsch, skythisch, 6. Jh. v. Chr. © Staatliche Kunstsammlungen Dresden
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  • Volutenkrater, apulisch, 330-320 v. Chr. © Staatliche Kunstsammlungen Dresden - Bild öffnet sich in einer Vergrößerungsansicht.


Der Dresdner Bestand erlaubt einen Überblick über die Kulturen des antiken Mittelmeerraumes und gibt in seiner kaleidoskopischen Fülle ein nicht nur im übertragenen Sinn farbiges Bild antiken Lebens und Denkens, das vor allem vom Mythos bestimmt war – von den Erzählungen, die die Welt in den Bildern göttlicher Erscheinungen widerspiegeln.

Die meisten Objekte, die in formaler wie inhaltlicher Hinsicht eine große Nähe zu den Skulpturen aufweisen, vollziehen den Stilwandel der Großplastik mit und stehen an Gestaltungskraft und Ausdrucksgehalt der Monumentalkunst nicht nach.