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Galerie Neue Meister

Von Caspar David Friedrich bis Gerhard Richter. Der weite Horizont von der Romantik bis zur Gegenwart und die großartige Qualität des Bildbestandes zeichnen das Albertinum aus und machen es zu einem der wichtigsten Museen seiner Art in Deutschland. Als Museum der Moderne sind hier in einem Rundgang Meisterwerke der Romantik, des Impressionismus, des Expressionismus, der Neuen Sachlichkeit, und  der Gegenwart zu erleben. Die zeitgenössische Kunst tritt dabei in eine spannungsvolle Interaktion mit dem gewachsenen Sammlungsbestand. Der Besucher des 21. Jahrhunderts durchschreitet ein weites geistiges Universum. In ungewohnter Nähe zueinander kann er die Epochen erleben und damit neu und anders entdecken.

Der Gang durch die Ausstellung beginnt im 2. Obergeschoss mit mehreren Meisterwerken  von Caspar David Friedrich, dem bedeutendsten deutschen Künstler der Romantik.  Zum Bestand gehören weltberühmte Werke wie „Kreuz im Gebirge“, „Zwei Männer bei Betrachtung des Mondes“ oder „Das große Gehege“, das der Philosoph Theodor W. Adorno einmal als das erste moderne Gemälde bezeichnete. In chronologischer Reihenfolge folgen weitere Romantiker (Carl Gustav Carus, Johan Christian Dahl, Ludwig Richter), französische und deutsche Impressionisten (Claude Monet, Edgar Degas, Max Liebermann, Max Slevogt), Werke von Paul Gauguin und Vincent van Gogh, Expressionisten mit Oskar Kokoschka und den Brücke-Künstlern (Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff) sowie Vertreter der Dresdner Sezession (Bernhard Kretzschmar, Carl Lohse). Auch Otto Dix’ berühmtes Kriegstriptychon, sowie weitere Werke des Künstlers gehören zu den Höhepunkten der Sammlung.

Zeitgenössische Kunst ist durch verschiedene Medien vertreten. Die Sammlung umfasst neben Malerei und Skulptur (u.a. von Georg Baselitz, Dan Graham, Luc Tuymans)  auch Klanginstallationen und Videoarbeiten. Zwei Säle präsentieren dauerhaft Arbeiten von Gerhard Richter, dessen Archiv das Albertinum beherbergt .

Im ersten Geschoss befinden sich neben der Skulpturensammlung zudem Sonderausstellungsräume: wechselnde thematische Ausstellungen oder Einzelpräsentationen widmen sich Themen und Künstlern des 19., 20. und 21. Jahrhunderts.