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Geschichte

Das Albertium von heute hat kaum noch etwas mit dem giebelgeschmückten Zeughaus zu tun, das von 1559-1563 errichtet worden war und in den folgenden Jahrhunderten wichtige militärische Funktionen erfüllte. Von dem Renaissance-Bau mit gewaltigen Gewölben im Erdgeschoss stammen vor allem noch das Untergeschoss, die zweischiffige Halle mit den toskanischen Säulen im Erdgeschoss, zwei Portale und Teile der Rustikafassade. Im späten 19. Jahrhundert war im Dresdner Stadtteil Albertstadt ein neues Arsenal gebaut worden und das alte Zeughaus hatte seine ursprüngliche Nutzung verloren. In nur vier Jahren (1884-1887) wurde das Gebäude zum Museum für die Skulpturensammlung umgebaut. Es erhielt sein heutiges Aussehen als Neorenaissancebau und wurde nach dem regierenden König Albert benannt.

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Bei dem Bombenangriff auf Dresden 1945 wurde das Albertinum weniger zerstört als andere Museumsbauten in der Stadt. Als in den 50er Jahren die von der Roten Armee beschlagnahmten und in die Sowjetunion verbrachten Kunstschätze nach Dresden zurückkamen, wurde das Albertinum zum Sammelpunkt für die Kunstschätze. In dem beschädigten Gebäude wurden Preziosen des Grünen Gewölbes, Skulpturen, Porzellan, die Schätze des Münzkabinetts und der Rüstkammer gezeigt. Gemeinsam präsentierten die Museen ihre schönsten Stücke. Porzellansammlung und Rüstkammer zogen bald wieder aus, doch die anderen blieben. Nach der Rekonstruktion des Obergeschosses (1961–65) kam noch die Galerie Neue Meister hinzu. Erst im Jahr 2004 bzw. 2006 erhielten das Münzkabinett und das Grüne Gewölbe im Residenzschloss neue Räume. Heute sind im Albertinum die Galerie Neue Meister und die Skulpturensammlung, zwei der bedeutendsten Kunstmuseen Dresdens, beheimatet.